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Erdbeer-Shortbread-Kekse bringen einfach Freude in jeden Alltag. Diese zarten, buttrigen Gebäckstücke vereinen die Delikatesse klassischer Shortbread-Kekse mit einer starken, fruchtigen Erdbeernote. Der herrliche Duft beim Backen erinnert mich immer an unbeschwerte Nachmittage, an denen kleine Besonderheiten große Wirkung haben. Mit diesem Rezept gelingt dir ein feines Dessert, das du zu Tee, Kaffee oder einfach zwischendurch genießen kannst – ein kleines Stück Glück für dich und deine Lieben.
Ich backe diese Kekse regelmäßig, weil sie jedem sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Besonders toll finde ich, dass sie mit wenigen Zutaten so raffiniert schmecken und das Haus dabei himmlisch duftet.
Zutaten
- Gefriergetrocknete Erdbeeren: Sorgen für intensives Aroma und schöne Farbe. Achte darauf, ungesüßte, qualitativ hochwertige Scheiben oder Stücke zu kaufen.
- Weizenmehl: Sorgt für die klassische krümelige Struktur. Achte auf frische, klumpenfreie Ware.
- Weiche Butter: Gibt vollen Geschmack und ist entscheidend für die Zartheit. Nimm Butter mit mindestens 82 Prozent Fett und lasse sie rechtzeitig Raumtemperatur annehmen.
- Puderzucker: Verleiht eine feine, nicht zu süße Süße. Zum Backen und für die Glasur solltest du sehr fein gemahlenen Puderzucker verwenden.
- Vanille-Extrakt: Hebt das Butteraroma und bringt Tiefe. Gutes Vanille-Extrakt – am besten bio – macht einen großen Unterschied.
- Milch (für die Glasur): Ermöglicht die perfekte Konsistenz. Vollmilch gibt Cremigkeit.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Teig vorbereiten:
- In einer großen Schüssel weiche Butter mit ½ Tasse Puderzucker etwa 2–3 Minuten mit dem Handrührgerät schlagen, bis sie hell und cremig wird. Dabei zwischendurch die Ränder abstreifen, um alles gleichmäßig zu vermengen. Anschließend das Vanille-Extrakt einarbeiten, weitere 30 Sekunden rühren, sodass alles schön verbunden ist.
- Trockene Zutaten einarbeiten:
- In einer separaten Schüssel das Mehl gut verquirlen. Diese Mischung nun nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben – am besten auf niedriger Stufe. Nur so lange rühren, bis sich gerade alles verbunden hat. So bleibt dein Shortbread garantiert zart und mürbe.
- Erdbeergeschmack einarbeiten:
- Die gefriergetrockneten Erdbeeren mit den Fingern oder mit dem Löffelrücken zu feinem Puder zerreiben. Dieses „Erdbeerpulver“ vorsichtig unter den Teig mischen. Nicht zu viel kneten, aber so lange, bis die Farbe gleichmäßig rosa ist.
- Formen und kühlen:
- Den krümeligen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit sanften Händen zu einer Kugel zusammenfügen. Entweder auf 1,5 cm Dicke ausrollen und gewünschte Formen ausstechen oder zu einer festen Rolle formen. Für die Rollenvariante den Teig mindestens 30 Minuten in Frischhaltefolie im Kühlschrank festigen lassen.
- Backen:
- Backofen auf 160°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Rolle in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden oder ausgerollte Teigformen auflegen. Zwischen den Keksen etwa 2 cm Platz lassen. 18 bis 22 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Anschließend 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf einem Gitter auskühlen lassen.
- Glasieren:
- 1 Tasse Puderzucker mit 2 Esslöffeln Milch in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die Glasur sollte dick, aber gut streichfähig sein – bei Bedarf löffelweise Milch oder Zucker hinzufügen. Die abgekühlten Kekse entweder in die Glasur tauchen, mit einem Löffel darüberträufeln oder dekorativ mit einem Spritzbeutel verzieren. Gut trocknen lassen.
Ich liebe vor allem die gefriergetrockneten Erdbeeren in diesem Rezept – sie geben eine intensive, natürliche Fruchtnote, und jedes Mal, wenn ich das Pulver unter den Teig ziehe, freue ich mich schon auf das Ergebnis. Die helle Rosafärbung sorgt für viele erstaunte Blicke am Kaffeetisch!
Aufbewahrungstipps
Die Kekse lassen sich am besten luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur lagern. Sie bleiben so mindestens eine Woche frisch und mürbe. Wenn du sie mit Glasur versiehst, achte darauf, dass die Glasur komplett getrocknet ist, bevor du sie lagerst. In einer Dose mit Pergamentpapier zwischen den Lagen kleben die Kekse nicht aneinander – so kannst du sie auch prima verschenken.
Zutaten-Alternativen
Du hast keine gefriergetrockneten Erdbeeren? Rühre einen Esslöffel hochwertige Erdbeermarmelade in den Teig oder verwende eine kleine Menge natürliches Erdbeeraroma. Für eine zitronige Variante eignet sich ein Teelöffel frisch abgeriebene Zitronenschale im Teig. Wer mag, kann auch einen Hauch Kardamom für eine würzige Note ergänzen.
Serviervorschläge
Am besten schmecken die Kekse zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Für Gäste sind sie hübsch auf einer Etagere mit frischem, saisonalem Obst angerichtet ein Hingucker. Auch als Boden für ein No-Bake Cheesecake eignen sie sich prima. Mein Tipp: Zerkrümle sie über Naturjoghurt – eine schnelle, raffinierte Nachspeise!
Kultureller Kontext
Shortbread ist in Schottland ein echter Klassiker, gerade bei festlichen Anlässen wie Weihnachten oder Hochzeiten. Die Kombination mit Erdbeere ist eine moderne, frische Interpretation, die besonders im Frühling und Sommer beliebt ist. Inzwischen sind solche fruchtigen Shortbread-Varianten in beliebten Cafés in Deutschland nachgefragt – eine tolle Brücke zwischen Tradition und Trend!
Saisonale Anpassungen
Im Frühling harmonieren ein paar frische Erdbeerstückchen als Dekor auf der Glasur besonders gut. Im Winter kannst du für einen festlichen Touch etwas Zimt oder fein gehackte Pistazien in die Glasur geben. Für Herbsttage mit Apfel- oder Birnenpulver experimentieren – so erhält das klassische Grundrezept immer wieder einen neuen Dreh.
Und schon hast du ein wunderbares, einfaches Rezept für Erdbeer-Shortbread-Kekse! Ich empfehle dir, sie einmal auszuprobieren und vielleicht sogar mit deinen eigenen Ideen weiterzuentwickeln. Jede Runde bringt ein Stück gute Laune – ob zum Kaffee, Picknick oder einfach als süßer Snack im Alltag. Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen und Naschen!
FAQ zu Rezepten
- → Wie bekomme ich das Erdbeer-Sandgebäck besonders mürbe?
Vermeiden Sie es, den Teig zu lange zu kneten. Kühlen Sie ihn vor dem Backen, damit die Butter im Teig fest bleibt und die Kekse zart und mürbe werden.
- → Kann ich auch frische Erdbeeren verwenden?
Frische Erdbeeren geben dem Teig zu viel Feuchtigkeit. Besser eignen sich gefriergetrocknete Erdbeeren, um Aroma und Konsistenz zu bewahren.
- → Wie bewahre ich die Kekse am besten auf?
Luftdicht in einer Dose bleiben die Kekse mehrere Tage frisch. Die Glasur vorher gut aushärten lassen, damit sie nicht klebt.
- → Kann ich den Teig vorbereiten und einfrieren?
Ja, der Teig lässt sich problemlos einfrieren. Vor dem Backen am besten im Kühlschrank auftauen lassen und wie gewohnt weiterverarbeiten.
- → Gibt es Variationsmöglichkeiten für das Sandgebäck?
Sie können etwas Zitronenschale oder Vanille zur Geschmacksverfeinerung einarbeiten. Auch andere gefriergetrocknete Früchte eignen sich gut.