Merken
Atomiki Bougatsa bringt einen Hauch griechischer Tradition direkt in deine Küche — kleine, knusprige Filoteigpäckchen mit vanilliger Grießcreme, die immer ein Stück Zuhause schmecken. Ideal für Frühstück, Kaffee oder einen süßen Snack zwischendurch und in nur wenigen Schritten zubereitet.
Ich habe die Bougatsa oft als Kind gegessen, frisch und warm, noch dampfend und üppig mit Puderzucker bestreut. Die unvergleichliche Mischung aus buttrigem Teig und cremiger Füllung macht sie für mich unverzichtbar.
Zutaten
- Vollmilch: Für besonders reichhaltigen, cremigen Grießpudding. Ideal ist frische Vollmilch aus der Region.
- Zucker: Gibt der Creme angenehme Süße, wähle feinen Kristallzucker ohne Zusatzstoffe.
- Feiner Weizengrieß (Simigdali fino): Gibt der Füllung die typische Konsistenz. Greife zu sehr feinem, hellen Grieß.
- Ei & Eigelb: Sorgen für Bindung und geschmeidige Textur im Pudding. Am besten frische Eier vom Bauern.
- Vanilleextrakt: Verleiht dem Pudding ein feines Aroma. Echte Vanille bringt das beste Ergebnis.
- Butter: Für Geschmack und Glanz in der Creme und zum Bestreichen des Teigs. Ideal ist griechische Butter, sonst hochwertige Markenbutter.
- Filoteig: Die Basis für knusprige Hüllen. Achte darauf, dass die Blätter nicht zu dick und gut gekühlt sind.
- Puderzucker & Zimt: Für das typische Finish. Frisch gemahlener Zimt hebt das Aroma besonders hervor.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Die Creme zubereiten:
- Milch in einem Topf leicht erwärmen, nicht kochen lassen. Eier, Zucker und Vanille in einer Schüssel schaumig schlagen. Unter ständigem Rühren langsam den Grieß einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen. Nun die warme Milch in die Eiermischung gießen, dabei stetig weiterrühren. Die gesamte Mischung zurück in den Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze anziehen lassen, bis eine dickliche Creme entsteht (5 – 7 Minuten). Vom Herd nehmen, Butter einrühren und abkühlen lassen.
- Backofen und Teig vorbereiten:
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Ein Filoblatt auf der Arbeitsfläche ausbreiten und mit geschmolzener Butter bestreichen. Ein zweites Blatt darauflegen und ebenfalls buttern.
- Befüllen und Falten:
- 2 – 3 Esslöffel abgekühlte Creme mittig auf das vordere Drittel geben. Teig wie einen Briefumschlag über die Füllung falten: erst die Seiten, dann das vordere und hintere Ende überklappen, sodass ein Rechteck entsteht.
- Backen:
- Die Päckchen mit der Naht nach unten auf das Blech legen. Mit restlicher Butter bepinseln. Mit weiteren Filoblättern und Creme wiederholen. Bougatses für etwa 20 – 25 Minuten goldgelb und knusprig backen.
- Servieren:
- Noch warm aus dem Ofen großzügig mit Puderzucker und nach Geschmack mit Zimt bestäuben. Am besten gleich probieren!
Die Mischung aus Grieß, Vanille und reichlich Butter erinnert mich bis heute an gemütliche Familienfrühstücke — Grieß als heimlicher Held, weil er der Füllung diese unvergleichliche Seidigkeit gibt. Besonders liebe ich die duftende Zimtnote, wenn die Bougatsa warm mit dem Kaffeearoma verschmilzt.
Aufbewahrungstipps
Bougatse schmecken frisch am allerbesten, lassen sich aber auch in einer luftdichten Dose bis zu 2 Tage lagern. Vor dem Verzehr einfach kurz im Ofen aufbacken — so bleibt der Teig wieder schön knusprig. Auch kalt sind sie ein kleiner Genuss für zwischendurch.
Zutaten-Variationen
Statt Vanille kannst du die Füllung mit fein abgeriebener Zitronenschale verfeinern. Probiere statt reinem Grieß auch mal einen Anteil Hartweizen- oder Maisgrieß für eine ganz eigene Note. Wer mag, kann Rosinen, Mandeln oder sogar etwas Pistazie in die Creme geben.
Servierideen
Klassisch wird Atomiki Bougatsa noch warm und dick mit Puderzucker und Zimt serviert — perfekt zu Mokka, aber auch als Nachspeise mit Vanilleeis unwiderstehlich. Für ein griechisches Frühstück eine Auswahl mit salziger Bougatsa (Käsefüllung) dazustellen.
Kulturgeschichtlicher Hintergrund
Bougatsa ist ein Symbol nordgriechischer Backtradition, besonders bekannt aus Thessaloniki. Die Version „atomiki“ bedeutet „einzeln“ — sie wurde in Bäckereien eingeführt, damit Gäste die cremige Spezialität unkompliziert unterwegs oder zum Kaffee genießen können. Ihr Ursprung lässt sich bis in die osmanische Zeit zurückverfolgen, als süße und salzige Pasteten durch Handelswege zwischen dem Balkan und Kleinasien wanderten.
Saisonale Varianten
Im Frühling lässt sich frischer Zitronenabrieb in die Creme mischen, im Winter etwas Orangenschale. Im Sommer bringen fein gewürfelte Aprikosen oder Kirschen unter der Füllung eine spannende Note — immer nach Lust und Laune.
Jeder Bissen ist wie eine kleine Reise nach Griechenland — und jedes selbst gebackene Bougatsa-Päckchen macht definitiv Lust auf mehr. Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!
FAQ zu Rezepten
- → Was ist das Besondere an Bougatsa?
Bougatsa zeichnet sich durch knusprigen Teig und eine cremige Füllung aus, die oft süß mit Vanille zubereitet wird.
- → Kann man Bougatsa vorbereiten und einfrieren?
Ja, die ungebackenen Bougatsa lassen sich einfrieren und können bei Bedarf frisch gebacken werden.
- → Wie werden sie am besten serviert?
Am leckersten sind sie warm, frisch aus dem Ofen, mit Puderzucker und Zimt bestäubt.
- → Welche Zutaten werden für die Füllung benötigt?
Die Füllung besteht aus Milch, Zucker, Grieß, Ei, Vanille und etwas Butter für die Cremigkeit.
- → Kann man Bougatsa auch mit anderen Füllungen machen?
Traditionell gibt es auch herzhafte Varianten z.B. mit Käse, aber Vanille ist in Griechenland sehr beliebt.