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Diese Sugar Plum Fairy Cookies sind inspiriert vom klassischen Nussknacker-Ballett und bringen festliche Magie auf den Plätzchenteller! Sie vereinen butterweiche, zart gewürzte Orangen-Zuckerkekse mit einer fruchtigen Pflaumenmarmeladen-Füllung sowie einer zauberhaften Beerenglasur. Perfekt für die Weihnachtszeit oder jedes festliche Kaffeekränzchen: Jeder Bissen schmeckt nach Winter, Gemütlichkeit und kindlicher Vorfreude.
Ich liebe es, wie einfach die Zubereitung ist und wie der Duft von Gewürzen und Orange direkt beim Backen festliche Stimmung ins Haus bringt. Beim ersten Biss war ich sofort begeistert, wie wunderbar die Pflaumenmarmelade und die fluffige Glasur zusammenpassen.
Zutaten
- Weizenmehl (Type 405): Basis für die perfekte Keksstruktur. Achte darauf, hochwertiges, fein gemahlenes Mehl zu verwenden.
- Backpulver und Natron: Sorgt für etwas Auflockerung und Fülle.
- Salz: Betont die Süße und bringt die Aromen zum Strahlen.
- Kardamom, Zimt, Nelken, Muskatnuss: Die winterliche Würzmischung hebt die Kekse geschmacklich aufs nächste Level. Frisch gemahlene Gewürze sind besonders aromatisch.
- Feiner weißer Zucker: Garantiert die gewünschte Süße und sorgt nach dem Ausbacken für die softe Textur.
- Sehr weiche Butter (ungesalzen): Gibt den Keksen ihr unvergleichliches Aroma. Für beste Ergebnisse sollte die Butter wirklich zimmerwarm sein.
- Ei (Raumtemperatur): Verbindet die Zutaten und sorgt für Lockerheit.
- Vanillepaste: Intensiver als reine Vanilleessenz, bringt sie einen natürlichen Geschmack.
- Abgeriebene Orangenschale: Bringt frische, zitrusartige Noten. Am besten von einer unbehandelten Bio-Orange.
- Pflaumenmarmelade, möglichst aus reifen Früchten: Gibt den Keksen einen weihnachtlichen Fruchtkern. Die Marmelade sollte nach Möglichkeit über Nacht gekühlt werden, damit sie sich besser portionieren lässt.
- Rosa Zuckerdekor oder rosa funkelnder Zucker: Sorgt für die märchenhafte Optik. Achte auf grobkörnigen Zucker, der den richtigen Glitzereffekt bringt.
- Gefriergetrocknete Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder eine Mischung): Geben der Glasur Aroma und natürliche Farbe.
- Weiche Butter: Grundlage für eine cremig leichte Buttercreme.
- Feines Salz: Balanciert die Süße und hebt das Fruchtaroma hervor.
- Pflaumenmarmelade: Macht die Buttercreme besonders fruchtig.
- Puderzucker: Für die perfekte Cremigkeit.
- Schlagsahne: Macht die Glasur wunderbar streichzart.
- Rosa Streudekor: Für den hübschen und festlichen Abschluss.
Anleitung
- Vorbereiten des Teigs:
- Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backtriebmittel, Salz sowie alle Gewürze sorgfältig vermischen.
- Butter und Zucker cremig schlagen:
- Die sehr weiche Butter zusammen mit dem Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handmixer auf höchster Stufe 1 bis 2 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß und fluffig ist.
- Ei, Vanille und Orangenschale einarbeiten:
- Das Ei, die Vanillepaste und die Orangenschale zur Buttermischung geben und mindestens 1 bis 2 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit sehr schaumig und hell aufschlagen.
- Trockene Zutaten einarbeiten:
- Die vorbereiteten trockenen Zutaten dazugeben und auf kleiner Stufe gerade eben solange rühren, bis alles verbunden ist.
- Keksteig portionieren und füllen:
- Jeweils etwa 2 Esslöffel Teig abstechen, zu einer kleinen flachen Scheibe formen und einen halben Teelöffel kalte Pflaumenmarmelade in die Mitte setzen.
- Verschließen und zu Kugeln rollen:
- Die Marmelade zunächst wie einen Briefumschlag einklappen, dann die Ränder gut verschließen und alles vorsichtig zu einer Kugel rollen, damit keine Marmelade austritt. Die Wärme der Hände hilft, den Teig geschmeidig zu formen.
- In rosa Zucker wälzen:
- Jede Teigkugel in rosa, funkelndem Zucker drehen, bis sie rundum überzogen ist.
- Kugeln aufs Blech setzen und leicht flach drücken:
- Die Kugeln mit ausreichend Abstand aufs Backblech setzen und mit der Handfläche sanft flach drücken, sämtliche Bruchstellen noch einmal abrunden.
- Backen:
- Die Plätzchen ca. 9 bis 10 Minuten backen, bis sie leicht goldig am Rand sind, aber innen noch schön weich. Nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter ziehen.
- Beerige Pflaumen-Buttercreme herstellen:
- Gefriergetrocknete Beeren im Mixer zu feinem Pulver mahlen und durch ein feines Sieb streichen. Die weiche Butter mit Salz in einer Schüssel einige Minuten cremig aufschlagen, dann Marmelade und Beerenpulver zugeben und weiter aufschlagen.
- Puderzucker und Sahne einrühren:
- Puderzucker und Sahne portionsweise untermixen, bis eine zartrosa, lockere Creme entsteht.
- Dekorieren:
- Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Auf die abgekühlten Kekse großzügig aufspritzen und zum Schluss mit rosa Zuckerstreuseln verzieren.
Beim Rezept liebe ich besonders die Kombination aus feinem Vanille- und Orangenduft und dem Aha-Moment beim Hineinbeißen, wenn die fruchtige Marmelade den Gaumen überrascht. Einmal habe ich die Marmelade mit selbstgemachten Pflaumen und etwas Zimt gekocht – das Ergebnis war ein echtes Highlight!
Aufbewahrungstipps
Die Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. So halten sie etwa 3 Tage frisch und werden sogar noch zarter. Wer mag, kann sie auch einzeln in kleinen Beuteln verschenken – sie bleiben mehrere Stunden wunderbar saftig.
Alternativen zu Zutaten
Glutenfreie Variante ist mit einer guten 1:1-Backmischung sehr lecker möglich – Bob’s Red Mill funktioniert ausgezeichnet. Für die Buttercreme eignet sich übrigens jede Lieblingsmarmelade, auch Brombeeren oder Kirschen passen hervorragend. Wer keine gefriergetrockneten Beeren findet, kann etwas fein geriebene rote Bete als natürlichen Farbgeber verwenden.
Serviervorschläge
Diese Kekse sind das Highlight jeder Kaffeetafel in der Adventszeit oder als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier. Besonders hübsch sehen sie auf einer Etagere neben klassischen Vanillekipferln und Lebkuchen aus. Bei uns kommen die Plätzchen auch als märchenhaftes Dessert zu einem winterlichen Brunch immer richtig gut an.
Kultureller Hintergrund
Sugar Plum Fairies stammen aus Tschaikowskys berühmtem Nussknacker-Ballett: Die zuckersüßen Kekse transportieren die Magie und Eleganz dieser klassischen Weihnachtsoper in den Alltag. Die Verbindung von Gewürzen, Früchten und leuchtenden Farben macht sie zu etwas ganz Besonderem in der weihnachtlichen Backkultur.
Saisonale Variationen
Im Frühling kann man statt Pflaumenmarmelade auch Marmelade aus Erdbeeren, Himbeeren oder Aprikosen verwenden. Gefriergetrocknete Heidelbeeren sorgen dann für eine neue Farbnuance in der Buttercreme.
Erfolgsgeschichten
Eine Freundin hat das Rezept spontan beim Adventskaffee nachgebacken – ihre Kinder waren von der Glitzer-Glasur und der weichen Textur absolut begeistert! Ich höre immer wieder, wie die Kekse Kinder und Erwachsene gleichermaßen ins Schwärmen bringen.
Probier diese märchenhaften Sugar Plum Fairy Cookies unbedingt einmal aus – der Geschmack, das Aussehen und der Backspaß werden dich und deine Liebsten begeistern. Bei uns sind sie längst zum festen Bestandteil jeder Adventsbäckerei geworden!
FAQ zu Rezepten
- → Muss der Teig vor dem Backen gekühlt werden?
Nein, der Teig kann sofort verarbeitet werden. Er lässt sich direkt portionieren und backen, für optimale Frische.
- → Wie bewahre ich die Plätzchen am besten auf?
Am besten luftdicht in einer Dose lagern. So bleiben sie etwa drei Tage wunderbar weich und aromatisch.
- → Kann ich die Plätzchen einfrieren?
Ja, sie lassen sich eingefroren etwa einen Monat aufbewahren. Am besten in einem gut verschlossenen Beutel.
- → Gibt es eine glutenfreie Variante?
Mit einer glutenfreien Mehlmischung gelingen diese Plätzchen ebenso köstlich. Besonders bewährt hat sich Universalmehl 1:1.
- → Welche Tipps gibt es für perfekte Plätzchen?
Weiche Butter, sorgfältig gewogenes Mehl und gut aufgeschlagene Eier sorgen für zarte, fluffige Ergebnisse.