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Wer ein cremiges und aromatisches Zimt-Eis ohne großen Aufwand genießen möchte, ist bei diesem Rezept genau richtig. Die samtige Konsistenz, ausgewogene Süße und die intensive Zimtnote machen dieses Eis zu einem echten Highlight für jede Jahreszeit.
Ich erinnere mich, wie überrascht meine Gäste waren, als ich ihnen zum ersten Mal dieses selbstgemachte Zimt-Eis servierte – sie wollten sofort das Rezept wissen! Seitdem gehört es zu meinen Lieblingsdesserts bei Familienessen und Grillabenden.
Zutaten
- Schlagsahne: Sorgt für eine besonders cremige, reichhaltige Basis. Hochwertige Sahne aus der Frischetheke ist ideal.
- Vollmilch: Garantiert eine geschmeidige, ausgewogene Textur. Frische, pasteurisierte Milch verwenden.
- Zucker: Bringt feine Süße und sorgt für Bindung. Am besten feinen Zucker verwenden.
- Eigelb: Verleiht dem Eis Cremigkeit und eine schöne Farbe, besonders lecker mit Bio-Eiern.
- Gemahlener Zimt: Der Hauptdarsteller – möglichst frisch und aromatisch verwenden.
- Vanilleextrakt: Rundet den Geschmack ab und betont die warme Würze des Zimts. Echten Extrakt statt Aroma verwenden.
- Salz: Verstärkt die Aromen und balanciert die Süße, eine Prise genügt.
Zubereitung
- Eigelbe vorbereiten:
- Vier Eigelbe sorgfältig trennen und in einer Schüssel mit gemahlenem Zimt und Vanilleextrakt verquirlen, bis die Masse glatt ist. Beiseitestellen.
- Sahnemischung erwärmen:
- Milch, Sahne, Zucker und eine Prise Salz in einen mittelgroßen Topf geben. Auf mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren erhitzen, bis der Zucker gelöst ist und die Masse dampft – nicht kochen!
- Eigelb temperieren:
- Eine Tasse der warmen Sahnemischung langsam unter Rühren zur Eigelb-Zimt-Masse geben. Gut vermengen.
- Custard kochen:
- Die temperierte Eigelb-Mischung zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht eindickt und ca. 70 Grad erreicht – nicht kochen!
- Masse abseihen und kühlen:
- Die Creme durch ein Sieb streichen, in einen Behälter füllen, abdecken und mindestens vier Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank kühlen.
- Eiscreme zubereiten:
- Die gut gekühlte Masse in die Eismaschine geben und etwa 20 Minuten cremig gefrieren lassen.
- Servieren oder einfrieren:
- Das Zimt-Eis direkt genießen oder in einen luftdichten Behälter füllen und im Gefrierfach aufbewahren. Vor dem Portionieren kurz antauen lassen.
Mein Lieblingsmoment ist das erste Probieren direkt aus der Eismaschine — da ist das Zimt-Eis besonders samtig und geschmacksintensiv. Ceylon-Zimt verleiht ihm eine wunderbar feine, fast blumige Note, die einfach bezaubernd ist.
Aufbewahrungstipps für Zimt-Eis
Lagere das Zimt-Eis immer in einem gut verschlossenen, luftdichten Behälter im Gefrierfach. So bleibt die cremige Konsistenz erhalten, das Eis bleibt bis zu zwei Wochen frisch und nimmt keine fremden Gerüche an. Vor dem Portionieren einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen — dann lässt es sich ganz einfach kugeln.
Variation und Alternativen
Das Rezept lässt sich leicht abwandeln: Für eine vegane Variante eignen sich Kokosmilch und pflanzlicher Schlagrahm. Weniger Zucker gefällig? Einfach einen Teil durch Honig, Kokosblütenzucker oder Ahornsirup ersetzen. Wer es würziger mag, gibt Muskatnuss oder etwas Cayenne dazu, für Crunch Nüsse oder Keksstücke einrühren.
Servierideen für Zimt-Eis
Mit frischen Früchten wie gegrillten Pfirsichen oder gebackenen Äpfeln ist Zimt-Eis ein perfektes Sommer- und Herbstdessert. Karamellsoße, zerbröselte Kekse oder warmer Apfelcrumble sind hervorragende Begleiter. Auch zu Schokoladendesserts passt das Eis ausgezeichnet.
Kultur und Geschichte rund um Zimt-Eis
Zimteis hat in vielen europäischen Regionen Tradition und wird gerne als winterliches Festtagsdessert gereicht. Im deutschsprachigen Raum ist Zimt mit Süßspeisen fest verbunden — von Zimtwecken über Zimtschnecken bis Milchreis mit Zimt und Zucker. Selbstgemachtes Eis steht für Kreativität und den bewussten Genuss hochwertiger, saisonaler Zutaten.
Jahreszeitliche Anpassungen
Im Sommer sorgen Zitronenzesten in der Masse für frische Akzente, im Winter verfeinern Muskatnuss oder etwas Kardamom das Geschmackserlebnis. Saisonale Früchte wie Pflaumen, Aprikosen oder Apfelringe eignen sich perfekt als Topping.
Mit hausgemachtem Zimt-Eis genießt du Flexibilität und einzigartige Würze genau nach deinem Geschmack. Schon beim ersten Löffel wird klar, wie viel Liebe in diesem Rezept steckt!
FAQ zu Rezepten
- → Wie erreiche ich die perfekte Cremigkeit bei Zimt-Eis?
Durch das Temperieren der Eigelbe und langsames Erwärmen verhinderst du Klümpchen und erhältst ein seidig-cremiges Eis.
- → Wie bewahre ich Zimt-Eis am besten auf?
Lagere das Eis luftdicht verschlossen im Gefrierfach. Vor dem Portionieren einige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
- → Kann ich das Zimt-Eis ohne Eismaschine zubereiten?
Ja, du kannst die Masse einfrieren und alle 30 Minuten kräftig umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- → Welche Variationen gibt es beim Zimt-Eis?
Füge Nüsse, Schokoladenstücke oder karamellisierte Soße hinzu, um deinem Zimt-Eis eine persönliche Note zu verleihen.
- → Gibt es laktosefreie Alternativen für dieses Eis?
Ja, ersetze Milch und Sahne durch pflanzliche Alternativen wie Mandel- oder Kokosmilch. Die Konsistenz verändert sich leicht.
- → Welche Beilagen passen gut zu Zimt-Eis?
Warmes Apfelgebäck, Schokoladenkekse oder fruchtige Kompotte harmonieren hervorragend mit der Zimtnote.