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Dieses Rezept für indische Butter-Kichererbsen ist perfekt, wenn du cremige, aromatische und unkomplizierte Gerichte liebst. Inspiriert vom klassischen Butter Chicken, kommen hier ausschließlich pflanzliche Zutaten zum Einsatz. Die Kichererbsen werden in einer würzigen, buttrigen Tomatensoße geschmort und machen richtig satt — dabei ist das Gericht in nur 30 Minuten fertig und passt wunderbar zu stressigen Feierabendtagen.
Ich selbst war überrascht, wie samtig und aromatisch die Soße gelingt — und wie gut sich die Aromen nach ein paar Stunden noch weiter entfalten.
Zutaten
- Kichererbsen: Sie sorgen für eine cremige Konsistenz und machen satt. Am besten vorgekochte Kichererbsen aus dem Glas oder der Dose, möglichst in Bio-Qualität und mit wenig Salz.
- Butter: Verleiht der Soße die typische, buttrige Note. Für die vegane Variante funktioniert auch vegane Butter oder Ghee.
- Zwiebel: Sorgt für eine schöne Grundwürze, ideal ist eine rote Zwiebel für milderen Geschmack.
- Knoblauch & Ingwer: Geben Tiefe und eine angenehme Schärfe. Unbedingt frisch verwenden!
- Tomatenmark & Passierte oder gehackte Tomaten: Bilden die Basis. Im Sommer sonnengereifte Tomaten nutzen!
- Gewürze (Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala, Chili): Sorgen für authentischen Geschmack. Im Idealfall kurz vor dem Kochen abmessen.
- Sahne oder Kokosmilch: Für cremige Konsistenz. Wer es milchfrei möchte, nimmt Kokosmilch.
- Zitronensaft: Sorgt für Frische und Ausgleich zur buttrigen Soße, immer frisch gepresst.
- Frischer Koriander: Gibt Frische und einen grünen Farbtupfer. Alternativ Petersilie verwenden.
Zubereitung
- Aromaten anbraten:
- Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebelwürfel hineingeben und unter gelegentlichem Rühren 5 bis 6 Minuten glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch und frisch geriebenen Ingwer ergänzen, alles zusammen weitere 1 Minute anschwitzen.
- Würze entwickeln:
- Tomatenmark, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala, Chili und Salz zugeben. Alles etwa 1 bis 2 Minuten anrösten und umrühren.
- Soßenbasis köcheln lassen:
- Die gehackten oder passierten Tomaten einrühren und gut vermengen. Optional die Soße mit einem Stabmixer fein pürieren.
- Kichererbsen & Sahne einrühren:
- Kichererbsen abgießen, abspülen und in die Soße geben. Kichererbsen 10 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen, bis sie weich sind und die Soße eingekocht ist. Hitze reduzieren, Sahne oder Kokosmilch sowie Zitronensaft einrühren.
- Finalisieren & Servieren:
- Alles kurz durchziehen lassen, die Pfanne vom Herd nehmen und frisch gehackten Koriander darüberstreuen. Sofort mit Basmatireis, Naan oder Roti servieren.
Koriander ist mein persönliches Highlight in diesem Gericht — ich liebe das frische Aroma und finde, es bringt einen perfekten Ausgleich zur schweren Buttersoße. Besonders schön war, wie begeistert meine Familie beim ersten Probieren war — es schmeckte wie beim Lieblingsinder!
Aufbewahrungstipps
Reste kannst du im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter bis zu vier Tage aufbewahren. Erwärme die Butter-Kichererbsen langsam auf dem Herd, so bleibt die Konsistenz schön cremig. Sie lassen sich auch einfrieren und halten sich so bis zu drei Monate — am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Zutaten ersetzen
Falls keine Sahne im Haus ist, funktioniert Kokosmilch wunderbar als Alternative. Wer keinen frischen Ingwer mag, kann gemahlenen Ingwer oder sogar etwas Zitronengras nutzen. Vorbereitete Kichererbsen aus der Dose lassen das Gericht noch schneller gelingen — Hauptsache, sie werden gut abgespült.
Serviervorschläge
Butter-Kichererbsen schmecken am besten frisch mit Basmatireis, knusprigem Naan oder Roti. Ein Klecks frischer Joghurt oder Gurkenraita rundet das Gericht ab. Für einen besonderen Anlass passt Mango Chutney oder Pickles wunderbar dazu.
Kultureller Kontext
Butter-Kichererbsen sind von Butter Chicken inspiriert, einem Klassiker aus Nordindien. Statt Fleisch kommen proteinreiche Kichererbsen zum Einsatz — das macht das Gericht vegetarisch und leichter. Die cremige Buttersauce steht für Genuss und Gastfreundschaft in der Punjab-Region.
Saisonale Variationen
Im Sommer eigenen sich reife, frische Tomaten und machen die Soße besonders aromatisch. Im Herbst und Winter geben Zimt oder Kardamom eine wärmende Note. Wer möchte, kann saisonales Gemüse wie Spinat oder Brokkoli mitkochen.
Erfolgsgeschichten
Dieses Rezept begeistert immer wieder: Es schmeckt auch am nächsten Tag hervorragend und wird auch von Kichererbsen-Skeptikern geliebt. Bei all meinen Freundesrunden kam das Gericht sehr gut an!
Dieses Rezept macht nicht nur satt, sondern bringt mit jedem Bissen einen Hauch indischer Gemütlichkeit und Gastfreundschaft zu dir nach Hause. Wer indisch liebt, wird es garantiert gern mehrmals kochen!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich auch getrocknete Kichererbsen verwenden?
Ja, getrocknete Kichererbsen müssen über Nacht eingeweicht und anschließend weich gekocht werden.
- → Ist das Curry sehr scharf?
Das Gericht hat eine milde Schärfe, die durch Zugabe von mehr Chilipulver nach Geschmack angepasst werden kann.
- → Kann ich das Curry vegan zubereiten?
Ja, ersetze Butter durch vegane Margarine und Sahne durch Kokosmilch oder pflanzliche Alternativen.
- → Lässt sich das Curry gut vorbereiten?
Definitiv, das Curry schmeckt am nächsten Tag noch aromatischer, da die Gewürze durchgezogen sind.
- → Wie lange ist das Curry haltbar?
Im Kühlschrank bleibt es in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage frisch und lässt sich gut aufwärmen.
- → Was passt gut dazu?
Serviere das Curry mit Basmatireis, Naan-Brot, Roti oder einem Joghurt-Dip mit Gurken.