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Dieses Rezept für gesunde Gemüsesuppe bringt frisches Gemüse in einer wunderbar aromatischen Brühe zusammen. Es wärmt von innen, ist leicht, sättigend und lässt sich schnell zubereiten. Perfekt für stressige Wochentage, als Mealprep für die Woche oder einfach als wohltuende Mahlzeit. Die Zutaten sind unkompliziert, und das Ergebnis begeistert immer wieder: Am zweiten Tag schmeckt die Suppe sogar noch aromatischer.
Ich koche diese Suppe besonders gern, wenn ich viele Gemüsereste habe oder eine leichte, aber sättigende Mahlzeit brauche. Ihr Duft und Geschmack erinnern mich immer an gemütliche Abende zu Hause.
Zutaten
- 2 EL Olivenöl: Für den richtigen Geschmack und gesunde Fette, ein gutes kaltgepresstes Öl macht den Unterschied.
- 1 große Zwiebel, gewürfelt: Gibt Basisaromen und Süße, am besten eine gelbe Zwiebel verwenden.
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt: Bringt Tiefe und Herzhafte, schwitz die Knoblauchzehen nicht zu lange an, sonst werden sie bitter.
- 3 mittelgroße Karotten, in Scheiben: Sorgen für Süße und eine schöne Farbe, am knackigsten, wenn sie frisch sind.
- 2 Selleriestangen, gehackt: Verleiht Frische und einen milden Geschmack, am besten fest und hellgrün.
- 1 mittelgroße Zucchini, gewürfelt: Bringt Leichtigkeit, vermeide überreife Zucchinis.
- 1 Tasse grüne Bohnen, geschnitten: Für Biss und Farbe, frische oder gut aufgetaute, tiefgekühlte verwenden.
- 1 Dose stückige Tomaten (410g): Gibt Umami und einen leichten Säurekick, gehackte Tomaten ohne Zusatzstoffe sind ideal.
- 1,5 Liter Gemüsebrühe: Die Basis der Suppe, selbstgemachte Brühe schmeckt besonders vollmundig.
- 2 Tassen gehackter Grünkohl oder Spinat: Für Vitamine und Farbe, frischen Spinat oder Grünkohl bevorzugen.
- 1 TL getrockneter Thymian: Würzt intensiv, prüfe die Haltbarkeit, da das Aroma nachlässt.
- 1 TL getrockneter Oregano: Ergänzt mediterrane Aromen.
- 1 Lorbeerblatt: Für leichten Tiefgang, vor dem Servieren entfernen.
- 1 TL Salz: Passt die Würze an, erst nach und nach zufügen, je nach Brühe.
- ½ TL schwarzer Pfeffer: Bringt leichte Schärfe.
- ½ TL Paprika edelsüß: Sorgt für ein warmes Aroma und schöne Farbe.
- 1 Tasse Mais (frisch oder gefroren): Gibt Süße und Textur, im Sommer frischer Mais, sonst tiefgekühlt.
- Saft von ½ Zitrone: Verleiht Frische und balanciert die Aromen zum Schluss, eine unbehandelte Zitrone wählen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung:
- Gemüse waschen, schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Das sorgt für gleichmäßiges Garen und schöne Optik.
- Aromaten anbraten:
- In einem großen Topf das Olivenöl auf mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel zufügen und etwa fünf Minuten glasig dünsten. So entfalten sich die süßen Aromen bestens.
- Knoblauch und Basisgemüse:
- Knoblauch kurz unterrühren, bis er duftet. Karotten und Sellerie dazugeben und weitere fünf Minuten anbraten. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anhängt.
- Flüssigkeit zufügen:
- Gemüsebrühe und Tomaten samt Saft einrühren. Alles gründlich vermischen, damit sich die Aromen verbinden.
- Würzen:
- Thymian, Oregano, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und das Lorbeerblatt einstreuen. Alles gut unterrühren.
- Aufkochen & Simmern:
- Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Mit halb aufgelegtem Deckel 15 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Gewürze entfalten.
- Gemüse & Grünkohl:
- Zucchini und grüne Bohnen zugeben, weitere zehn Minuten leicht köcheln lassen.
- Finish:
- Sobald das Gemüse bissfest ist, Mais und Grünkohl oder Spinat untermischen. Noch fünf Minuten ziehen lassen, damit das Grün gerade zusammenfällt.
- Abschmecken:
- Das Lorbeerblatt entfernen. Zitronensaft einrühren, noch einmal abschmecken und nach Wunsch nachwürzen.
- Servieren:
- Heiß in Schalen füllen und sofort servieren, je nach Vorliebe mit Brot, Käse oder etwas Olivenöl.
Ich liebe besonders den frisch gepressten Zitronensaft als Abschluss – er hebt die ganze Suppe auf ein neues Level. Einmal hat mich der wunderbare Duft der Brühe beim Heimkommen direkt an Familienabende erinnert, das bleibt unvergessen.
Aufbewahrungstipps
Im Kühlschrank hält die Suppe in einem luftdichten Behälter bis zu fünf Tage und wird täglich aromatischer. Für längere Vorratshaltung kannst du sie portionsweise einfrieren – so hast du immer ein gesundes, selbstgemachtes Gericht griffbereit. Beim erneuten Aufwärmen einfach nach Bedarf etwas Brühe oder Wasser zufügen, falls die Konsistenz zu dick geworden ist.
Zutaten austauschen
Du kannst fast sämtliches Gemüse verwenden, das weg muss: Kartoffeln, Paprika, Kürbis, Pastinaken oder Blumenkohl funktionieren ausgezeichnet. Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Dill verfeinern am Ende das Aroma und die Optik. Wer mehr Sättigung wünscht, gibt Kichererbsen, weiße Bohnen oder Linsen hinzu.
Serviervorschläge
Perfekt wird die Suppe mit kräftigem Vollkornbrot oder einer Scheibe Knoblauchtoast. Ein Klecks Pesto, ein Spritzer gutes Olivenöl oder frisch geriebener Parmesan verfeinern jede Portion zusätzlich. Als leichte Vorspeise eignen sich kleinere Portionen, im Winter sorgt die Suppe als Hauptgang für richtig viel Wohlfühlwärme.
Kultureller und Geschichtlicher Kontext
Gemüsesuppe genießt in Deutschland eine lange Tradition – oft als Resteverwertung nach dem Prinzip „Man nehme, was noch da ist“. Auch in anderen Kulturen symbolisieren bunte Gemüsesuppen familiäre Geborgenheit und Saisonalität. Sie stehen für Nachhaltigkeit und den bewussten Umgang mit Ressourcen.
Jahreszeitliche Abwandlungen
Im Frühling und Sommer kommen frische Erbsen, Spargel oder Mangold ins Spiel; im Herbst und Winter passen Kürbis, Süßkartoffeln, Steckrüben und Rosenkohl besonders gut. Die Suppe bleibt so abwechslungsreich und spannend zu jeder Zeit des Jahres.
Erfolgsgeschichten
Schon oft habe ich diese Suppe auch Freunden oder Nachbarn mitgebracht. Die Begeisterung ist immer groß, vor allem weil sie nicht nur gesund, sondern herrlich aromatisch und sättigend ist. Sie wird häufig gleich nachgekocht – ein echtes Erfolgsrezept.
So wird die Suppe zum Gefriergericht
Nach dem Kochen vollständig auskühlen lassen und in portionsgerechte Behälter füllen. Gut verschlossen und mit Datum beschriftet, hält sie sich bis zu drei Monate. Nach dem Auftauen einfach langsam erhitzen und eventuell mit frischen Kräutern und Zitronensaft auffrischen.
Ob für Alltag oder Gäste – diese Gemüsesuppe ist immer eine Wohltat. Sie bringt alle an einen Tisch und lädt dazu ein, kreativ zu werden. Viel Freude beim Nachkochen und Variieren!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich auch Hühnerbrühe statt Gemüsebrühe verwenden?
Ja, Hühnerbrühe verleiht der Suppe eine würzigere Note, ist dann aber nicht mehr vegetarisch.
- → Wie mache ich die Suppe etwas schärfer?
Fügen Sie beim Andünsten etwas Chiliflocken oder eine gehackte Chilischote hinzu.
- → Ist die Suppe für den Tiefkühler geeignet?
Absolut, portioniert eingefroren hält sie bis zu drei Monate und bleibt aromatisch.
- → Kann ich die Suppe mit Tiefkühlgemüse zubereiten?
Ja, gefrorenes Mischgemüse eignet sich hervorragend und spart Zeit in der Vorbereitung.
- → Wie mache ich die Suppe deftiger?
Rühren Sie zum Schluss gekochte Linsen, Kichererbsen oder weiße Bohnen darunter.