Merken
Dieses Rezept für einen einfachen Süßkartoffel-Ei-Auflauf ist genau das Richtige, wenn du eine nahrhafte, herzhafte Mahlzeit für Frühstück, Brunch oder sogar ein gemütliches Abendessen suchst. Die Kombination aus zarten Süßkartoffeln, würziger Putenbratwurst und lockerem Rührei verbreitet beim ersten Bissen pure Wohlfühlstimmung — und das alles mit unkomplizierter Zubereitung.
Ich greife immer wieder gern auf dieses Rezept zurück, weil es sättigend, bunt und richtig einfach zu machen ist. Mir gefällt besonders, dass der Auflauf jedes Mal wieder für Begeisterung sorgt: ob beim Sonntagsbrunch mit Freunden oder als schnelle Familienmahlzeit — alle sind immer begeistert und fragen nach dem Rezept!
Zutaten
- Knoblauchzehen: Fein gehackt geben sie der Gemüsebasis eine herrlich aromatische Tiefe. Unbedingt auf frische, feste Zehen achten!
- Putenbratwurst: Mager, proteinreich und aromatisch — am besten frisch und von guter Qualität wählen, dann bleibt das Ergebnis leicht und sättigend.
- Süßkartoffeln: In 2 cm große Würfel schneiden, so werden sie zart und vollmundig. Je gleichmäßiger, desto besser das Garergebnis.
- Grüne Paprika: Für Frische und Farbe, knackig und ohne Druckstellen auswählen.
- Gelbe Zwiebel: Fein gewürfelt für eine sanfte Süße, die sich im ganzen Auflauf verteilt. Feste Knollen bevorzugen.
- Avocadoöl: Zum Anbraten — sanft im Geschmack und gesund. Olivenöl geht zur Not auch.
- Milch: Vollmilch sorgt für Cremigkeit im Eier-Gemisch, gute Milchqualität macht hier definitiv einen geschmacklichen Unterschied.
- Eier: Die Grundlage des Auflaufs, für die schönste Bindung und Fluffigkeit möglichst frische Eier nehmen.
- Mozzarella: Gerieben gibt er Cremigkeit und verbindet alle Zutaten wunderbar, am besten frisch reiben oder hochwertigen Mozzarella verwenden.
- Salz & Pfeffer: Verstärken die natürlichen Aromen, gutes grobes Salz und frischer Pfeffer sind ideal.
- Getrockneter Thymian: Gibt einen subtil würzig-erdigen Geschmack, am besten qualitativ hochwertigen nehmen.
Zubereitung
- Vorbereitung und Auflaufform einfetten:
- Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In dieser Zeit das gesamte Gemüse wie angegeben schneiden. Eine große rechteckige Auflaufform (ca. 23 × 33 cm) sorgfältig mit Öl einfetten, damit später nichts anhaftet.
- Gemüse anschwitzen und vorbereiten:
- In einem großen Topf oder einer breiten Pfanne Avocadoöl auf mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln, Paprika und Süßkartoffeln 8–9 Minuten unter gelegentlichem Rühren leicht weich dünsten. Für die letzten 2 Minuten den gehackten Knoblauch dazugeben, bis er aromatisch duftet. Die Mischung dann in die Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen.
- Putenbratwurst anbraten:
- Im selben Topf die Putenbratwurst krümelig anbraten, bis sie rundum schön gebräunt ist. In Stücke zerteilen und dann das Fleisch zu den Gemüsen in der Form geben. Alles miteinander vermengen, damit sich die Aromen gut verbinden.
- Eiermasse anrühren:
- In einer großen Schüssel die Eier mit Milch, geriebenem Mozzarella, Salz, Pfeffer und Thymian kräftig verquirlen. Es sollte eine glatte, gleichmäßige Masse entstehen.
- Auflauf zusammensetzen und backen:
- Die Ei-Mischung gleichmäßig über das Gemüse-Wurst-Gemisch in die Form gießen. Mit einem Löffel oder Teigschaber alles ganz vorsichtig umrühren, sodass die Eier gut verteilt sind, aber die Schichten nicht zerstört werden. Die Form auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und 40–45 Minuten backen. Der Auflauf ist fertig, wenn alles gestockt, aber noch mürbe-zart ist. Falls die Oberfläche zu früh bräunt, einfach mit Alufolie abdecken.
- Aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen:
- Sobald der Auflauf fertig ist, aus dem Ofen nehmen und etwa 15 Minuten abkühlen lassen. So verbinden sich die Aromen perfekt und das Schneiden gelingt sauber.
Besonders spannend finde ich, wie vielseitig der Mozzarella wirkt: Mal zieht er herrliche Fäden, mal ergibt er eine zarte, goldbraune Kruste. Sein milder Geschmack bringt alles herrlich zusammen. Mein Lieblingsmoment: der Duft, wenn der Auflauf heiß aus dem Ofen kommt!
Aufbewahrungstipps
Reste lassen sich sehr gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, am besten schon in Stücke geschnitten, damit das spätere Aufwärmen noch schneller geht. Die Portionen in luftdichten Behältern lagern — sie bleiben 3 bis 4 Tage wunderbar frisch. Wer den Auflauf einfrieren will, kann ihn komplett auskühlen lassen, in Frischhaltefolie und dann in Alufolie oder einen geeigneten Behälter wickeln und bis zu 2 Monate im Tiefkühlfach lagern. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lassen; so bleibt die Textur erhalten.
Zutaten-Alternativen
Die Putenbratwurst lässt sich problemlos durch Hähnchen- oder Rinderbratwurst, vegetarische Würstchen oder pflanzliche Brösel ersetzen. Wer keine Süßkartoffeln mag, nimmt normale Kartoffeln — diese bringen weniger Süße, aber auch eine gute Sättigung. Für eine vegane oder laktosefreie Variante lässt sich der Mozzarella gegen eine pflanzliche Alternative tauschen, die Milch gegen Pflanzendrink und beim Ei evtl. durch eine vegane Bindung ersetzen. Wer mehr Würze mag, kann Kräuter wie Rosmarin oder etwas geräuchertes Paprikapulver verwenden.
Serviervorschläge
Ich serviere den Auflauf gern mit einem frischen grünen Salat und einem Zitronen-Dressing. Besonders festlich wirkt das Gericht mit etwas frisch gehackter Petersilie oder noch einer Prise geriebenem Mozzarella nach dem Backen. Für mehr Frische sind Avocadospalten oder ein Klecks Kräuterquark toll. Bei Gästen stelle ich auch gern Salsa oder saure Sahne auf den Tisch — beides sorgt für mehr Pepp oder Cremigkeit.
Wenn du ein unkompliziertes, aromatisches und wandelbares Ofengericht suchst, probiere unbedingt diesen Süßkartoffel-Ei-Auflauf aus! Der Duft, wenn er frisch gebacken aus dem Ofen kommt, macht jedes Frühstück oder Brunch zu etwas Besonderem.
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich den Auflauf am Vortag zubereiten?
Ja, der Auflauf kann am Vortag vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren einfach frisch backen und eventuell ein paar Minuten länger im Ofen lassen.
- → Eignet sich das Gericht für Meal-Prep?
Absolut! Nach dem Backen auskühlen lassen, in Portionen schneiden und im Kühlschrank lagern. Zum Erwärmen eignen sich Ofen oder Mikrowelle.
- → Kann ich statt Süßkartoffeln normale Kartoffeln verwenden?
Ja, das ist möglich. Der Geschmack wird etwas herzhafter und weniger süß, die Garzeit bleibt ähnlich.
- → Welche Alternativen zur Putenbratwurst gibt es?
Statt Putenbratwurst passen auch Hähnchenbratwurst, Rinderbratwurst oder vegetarische Crumbles sehr gut.
- → Woran erkenne ich, dass der Auflauf fertig ist?
Die Mitte sollte fest sein und beim Schneiden nicht mehr flüssig. Ein Messer bleibt sauber, wenn es herausgezogen wird.
- → Kann ich den Auflauf einfrieren?
Ja, der Auflauf lässt sich problemlos portioniert einfrieren und hält sich so bis zu zwei Monate.
- → Wie serviere ich den Auflauf am besten?
Am besten warm genießen, gern mit einem frischen Salat, Kräutern oder etwas Sauerrahm servieren.