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Wer ein zuverlässiges, sättigendes Gericht für Alltag und Familie sucht, ist mit der Kartoffel-Hack-Pfanne genau richtig. Dieses Rezept vereint Kartoffeln und Hackfleisch in einer Pfanne zu einem unkomplizierten und unglaublich leckeren Essen — perfekt, wenn es nach einem langen Tag einfach und trotzdem besonders schmecken soll.
Mir ist die Kombination von Kartoffeln und Hack immer wieder ein Retter für den Feierabend. Mit Butter, Kreuzkümmel und etwas frischer Paprika schmeckt es wirklich wie bei Mama.
Zutaten
- Kartoffeln: Sättigen, geben Struktur und nehmen Gewürze herrlich auf. Am besten festkochende, da sie die Form behalten.
- Hackfleisch: Rinderhack bringt am meisten Geschmack, du kannst auch Lamm oder Geflügel nehmen. Frisches Hack ist saftiger.
- Paprika (rot und grün): Sorgt für Farbe, Aroma und ein bisschen Frische, Spitzpaprika sind oft süßer.
- Zwiebel: Rundet das Gericht würzig ab, sollte schön frisch sein.
- Knoblauch: Macht die Pfanne herzhafter, je knackiger, desto besser.
- Tomaten (frisch oder Dose): Für Saftigkeit und die typisch fruchtige Note, reife Tomaten bringen am meisten Aroma.
- Tomatenmark oder Paprikamark: Verstärkt den tomatigen Geschmack, am besten Marken ohne Zusatzstoffe verwenden.
- Butter und Sonnenblumenöl: Die Mischung gibt Tiefe und ein besonders rundes Aroma. Butter immer möglichst frisch und aromatisch wählen.
- Gewürze: Kreuzkümmel, Oregano oder Thymian (Kekik), Salz und Pfeffer — Kreuzkümmel hebt die Würze hervor, Kekik ist das Tüpfelchen auf dem i.
Zubereitung
- Vorbereiten:
- Schäle die Kartoffeln und schneide sie in Würfel oder Scheiben, je nachdem, wie du es am liebsten magst. Paprika entkernen und in Stücke schneiden, Zwiebel hacken, Knoblauch pressen.
- Anbraten:
- Erhitze Butter und Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne. Gib zuerst die Zwiebeln dazu und dünste sie glasig. Füge anschließend das Hackfleisch hinzu und brate es unter Rühren krümelig.
- Gemüse hinzufügen:
- Jetzt kommen die Paprika und der Knoblauch in die Pfanne. Alles gründlich vermengen und weitere zwei Minuten anbraten, bis die Paprika leicht weich werden.
- Aromatisieren:
- Arbeite das Tomaten- oder Paprikamark unter, sodass das Gemüse und Fleisch richtig davon umhüllt sind. Nun die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitbraten.
- Tomaten und Gewürze:
- Die geschälten, gestückelten Tomaten einrühren, mit Kreuzkümmel, Kekik (Oregano oder Thymian), Salz und Pfeffer würzen. Alles gut durchmengen.
- Garen:
- Gieße das Wasser an und rühre gut durch. Setze den Deckel auf und lasse die Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln gar sind und die Sauce schön eingekocht ist.
- Abschmecken und Servieren:
- Zum Schluss nach Bedarf nachwürzen und die Kartoffel-Hack-Pfanne heiß servieren. Besonders lecker mit frischem Brot oder feinem Joghurt.
Ich liebe die Kombination von Paprika und Kreuzkümmel — das erinnert mich sofort an gemütliche Familienabende. Besonders, wenn die Paprika beim Anbraten leicht karamellisieren, bekommt die Pfanne ein ganz eigenes Aroma, das mich immer an unsere türkischen Lieblingsgerichte erinnert.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Im Kühlschrank hält sich die Kartoffel-Hack-Pfanne problemlos zwei bis drei Tage. Am besten in einem gut verschlossenen Behälter lagern, damit sie nicht austrocknet. Bei Bedarf kannst du sie auch portionsweise einfrieren — dann einfach langsam auftauen lassen und in der Pfanne oder Mikrowelle wieder erwärmen.
Zutatenvariationen und Alternativen
Du kannst Rinder-, Lamm- oder Geflügelhack verwenden, je nachdem was du bevorzugst oder vorrätig hast. Auch vegetarisches Hack passt sehr gut. Auberginen- oder Möhrenwürfel lassen sich ebenfalls integrieren und machen die Pfanne noch bunter — gerade in der Erntezeit eine tolle Abwechslung.
Beilagen und Serviervorschläge
Die Kartoffel-Hack-Pfanne ist ein vollwertiges Essen, schmeckt aber auch wunderbar mit Bulgur, türkischem Reis, Fladenbrot oder Ayran. Frischer Joghurt oder ein Tzatziki mit Kräutern lockert das Gericht auf und bringt eine schöne Frische mit.
Geschichte und Kultur
Ursprünglich stammen ähnliche Pfannengerichte aus der türkischen Hausmannskost, in der einfache Zutaten zu einem wärmenden Familienessen werden. Patates Oturtma ist das klassische Ofengericht, aber die Pfanne ist die schnelle, alltagstaugliche Variante — gerade, wenn der Backofen ausfällt.
Probier die Kartoffel-Hack-Pfanne ruhig mal an einem stressigen Wochentag aus und teste verschiedene Gemüse-Kombinationen — du wirst merken, wie flexibel und gelingsicher sie ist. Und vergiss nicht: Mit jeder Handvoll frischer Kräuter oder einem Löffel Butter wird es noch ein kleines bisschen besser!
FAQ zu Rezepten
- → Welche Hackfleischsorte eignet sich am besten?
Am häufigsten wird Rinderhack genutzt, aber auch Lamm- oder Hähnchenhackfleisch schmecken in der Pfanne sehr gut.
- → Kann man die Kartoffel-Hack-Pfanne vorbereiten?
Ja, das Gericht lässt sich gut vorkochen und aufwärmen – ideal für die Mittagspause oder das Abendessen am Folgetag.
- → Welche Beilagen passen dazu?
Bulgur, Reis, frisches Brot oder eine joghurthaltige Soße wie Tzatziki machen die Pfanne noch vielseitiger.
- → Kann ich anderes Gemüse verwenden?
Natürlich! Zucchini, Karotten oder Auberginen passen ebenfalls hervorragend in dieses Pfannengericht.
- → Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Im Kühlschrank hält sich die Pfanne 2–3 Tage luftdicht verschlossen und bleibt weiterhin lecker.