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Mit dieser Pfannen-Lasagne gelingt eine wunderbar aromatische, saftige Lasagne ohne matschige oder rohe Platten — und das blitzschnell auf dem Herd. Statt Ofen-Chaos kochst du alles in einer einzigen Pfanne. Das Ergebnis: herrlich bissfest, kräftig im Geschmack und dennoch unkompliziert. Nach jahrelangen Fehlschlägen mit Ofenlasagne ist dies meine absolute Geling-Rezeptur. Lass dich vom Duft nach würziger Bolognese, geschmolzenem Käse und frischen Kräutern in der Küche begeistern!
Mir hat die Pfannen-Lasagne endlich das Frustgefühl nach misslungenen Ofenversionen genommen. Sogar meine kritischen Freunde sind überzeugt!
Zutaten
- 500 g Rinderhackfleisch: liefert Biss und Aroma, am besten frisch vom Metzger.
- 250 g Lasagneplatten, trocken & ungekocht: klassische Hartweizenplatten oder mit Ei für extra Biss.
- 400 g passierte Tomaten: kräftig im Geschmack, reif und aromatisch wählen, keine wässrige Sorte.
- 200 ml Rinderbrühe: sorgt für saftige, aromatische Sauce; selbstgemacht am vollmundigsten.
- 200 g geriebener Mozzarella oder Gouda: für goldbraune, cremige Kruste, frisch reiben erhöht das Aroma.
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt: bringt Süße und Grundaroma.
- 2 Knoblauchzehen, gehackt: gibt Würze und Tiefe.
- Frische Petersilie, gehackt (nach Geschmack): für Frische und Dekor, am besten glattblättrig.
- 2 EL Olivenöl: nativ extra für bessere Röstnoten.
- Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum (je 1 TL): möglichst hochwertige getrocknete Kräuter oder frisch.
Zubereitung
- Basis anbraten:
- Erhitze in einer großen Gusseisenpfanne 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze. Schwitze darin die gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch für drei Minuten an, bis alles duftet und glasig ist. Gib das Rinderhack dazu und brate es krümelig, bis es nicht mehr rosa ist. Würze zügig mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum, damit das Fleisch die Kräuter voll aufnimmt.
- Sauce einkochen:
- Rühre die passierten Tomaten unter das Hack, lass alles bei mittlerer Hitze zwei Minuten köcheln. Die Sauce sollte sämig werden, das Aroma sich konzentrieren.
- Lasagneplatten verteilen:
- Lege die trockenen Lasagneplatten flach nebeneinander auf die Sauce. Sie dürfen sich leicht überlappen, nutze nötigenfalls ein Messer, um sie zuzuschneiden. Wichtig: Nicht umrühren, damit alle Platten gleichmäßig garen!
- Brühe angießen und köcheln:
- Gieße exakt 200 ml heiße Rinderbrühe gleichmäßig über die Platten, sodass sie knapp bedeckt sind. Drücke sie sanft mit einem Löffel unter die Sauce. Decke die Pfanne ab und lasse alles 12 bis 15 Minuten leise köcheln, bis die Platten gerade weich sind, aber noch Biss haben.
- Käse gratinieren:
- Nimm den Deckel ab, verteile den geriebenen Käse dick über der Lasagne. Lasse die Lasagne bei mittlerer Hitze offen weitere fünf Minuten ziehen, bis der Käse goldbraun blubbert.
- Mit Petersilie vollenden und servieren:
- Gib frisch gehackte Petersilie darüber und serviere die Lasagne direkt aus der Pfanne. Genieße sie heiß, die Sauce zieht noch ein wenig nach.
Ich liebe die Kombination aus Rinderhack und den frischen Kräutern — Oregano aus dem Garten duftet im Sommer einfach unvergleichlich. Besonders beim ersten Versuch habe ich gemerkt, wie schon ein wenig Extra-Petersilie nach dem Backen alles abrundet.
Aufbewahrung & Reste
Reste lassen sich im Kühlschrank abgedeckt zwei Tage frisch halten. Am besten in der Pfanne belassen und bei niedriger Hitze mit einem kleinen Schluck Brühe oder Wasser wieder aufwärmen. Im Mikrowellen-geeigneten Behälter geht es auch, der Biss bleibt aber bei sanftem Erhitzen auf dem Herd besser erhalten.
Zutaten-Alternativen
Statt Rinderhack passen gekochte grüne Linsen (ca. 200 g) und mehr Gemüse wie Zucchini, Aubergine oder Paprika für eine vegetarische Variante. Mit veganem Käse und Gemüsebrühe wird das Gericht komplett vegan. Auch ein Mix aus Schafskäse und Mozzarella gibt einen mediterranen Twist.
Serviervorschläge
Ein frischer grüner Salat mit Zitronenvinaigrette macht die Pfannen-Lasagne besonders leicht. Wer mag, reicht ofenwarmes Brot zum Auftunken übrig gebliebener Sauce. Die Lasagne direkt aus der Pfanne zu servieren, sorgt für echtes Italien-Feeling und spontane Familienmomente am Tisch.
Dieses Rezept ist mein Geheimtipp für maximale Lasagnefreude mit minimalem Aufwand! Probiere es aus — die bissfeste Kruste und der saftige Kern machen süchtig.
FAQ zu Rezepten
- → Brauche ich zwingend eine Gusseisenpfanne?
Gusseisen ist ideal wegen gleichmäßiger Hitzeverteilung, aber auch eine dickwandige normale Pfanne funktioniert. Die Lasagne kann lediglich etwas ungleichmäßiger garen und braucht evtl. 2 Minuten länger.
- → Warum werden die Lasagneplatten nicht weich oder matschig?
Durch exakt 200 ml Brühe und das flache, nicht gestapelte Verteilen der Platten saugen sie die Flüssigkeit gleichmäßig auf und bleiben bissfest.
- → Sollte ich die Lasagneplatten vorher kochen?
Nein, sie kommen trocken direkt in die Pfanne. Vorkochen macht sie oft zu weich und verwässert die Sauce.
- → Welche Lasagneplatten passen am besten?
Trockene, klassische No-Boil-Lasagneplatten sind ideal. Dünne Varianten brechen leichter, Eierplatten bleiben besonders bissfest.
- → Wie kann ich die Pfannen-Lasagne vorbereiten?
Bis Schritt 4 kannst du alles vorbereiten und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Frisch gratinieren und genießen.
- → Wieviel Zeit plane ich insgesamt ein?
Unter 45 Minuten: Rund 10 Minuten für die Vorbereitung, 20 Minuten Köcheln und 5 Minuten Gratiniervorgang.
- → Welche Variante eignet sich für Vegetarier?
Einfach das Rinderhack durch gekochte Linsen ersetzen und Gemüsebrühe sowie pflanzlichen Käse verwenden.