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Du suchst das besondere Kuchen-Erlebnis? Dann hol dir mit dem Kvæfjordkake das norwegische Gefühl von Gemütlichkeit nach Hause. Dank fluffigem Rührteig, einer glamourösen Baiser-Mandelschicht und einem raffinierten Vanillecreme-Kern ist dieser Kuchen das ultimative Highlight für jeden Anlass — und ganz ehrlich, nach dem ersten Bissen weißt du, warum er in Norwegen als „der beste Kuchen der Welt“ gefeiert wird.
Mich begeistert jedes Mal die Wandelbarkeit des Kvæfjordkake — egal ob für Geburtstagsgäste oder als besonderes Sonntagsprojekt. Das Ergebnis sieht beeindruckend aus und ist eine echte Liebeserklärung an nordische Backkunst.
Zutaten
- Butter: Gibt dem Teig seine Weichheit und einen vollmundigen Geschmack. Für ein Top-Ergebnis verwende ich gerne frische Markenbutter.
- Zucker: Verleiht Rührteig und Baiser die nötige Süße. Achte auf feinen weißen Zucker, damit das Baiser schön glänzt.
- Eigelbe: Machen den Rührteig besonders zart und satt in der Farbe.
- Mehl: Ist die Basis für den Teig. Ich greife zu feinem Weizenmehl Type 405.
- Backpulver: Sorgt für die perfekte Lockerheit. Nur ein Teelöffel ist nötig.
- Vanillezucker: Gibt dem gesamten Kuchen eine warme Note. Am besten echten Vanillezucker verwenden.
- Milch: Macht den Teig geschmeidig — je frischer, desto besser.
- Eiweiß: Ist der Star im Baiser: Es sollte absolut fettfrei und kalt sein, dann wird der Schnee besonders steif.
- Mandelsplitter: Geben ein herrliches Aroma und den begehrten Crunch. Greife zu ungerösteten, frischen Splittern.
- Sahne: Sorgt für die cremige Füllung. Sie sollte sehr kalt und am besten mit höherem Fettanteil sein.
- Vanillepuddingpulver: Dient als Basis für die Füllung und verbindet sich wunderbar mit der Sahne.
- Milch für den Pudding: Hier eignet sich jede gute Vollmilch.
- Noch ein Löffel Vanillezucker: Unterstreicht die Füllung zusätzlich.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung und Ofen:
- Für den besten Start heize ich den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vor. In dieser Zeit wiege ich alle Zutaten ab und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Rührteig herstellen:
- Die weiche Butter schlage ich cremig mit dem Zucker auf, bis die Masse heller wird. Die Eigelbe rühre ich nach und nach ein, dann mische ich Mehl, Backpulver und Vanillezucker, siebe alles zum Teig und hebe die Milch unter. Das ergibt einen geschmeidigen Teig, der sich gut aufs Blech streichen lässt.
- Baiser zubereiten:
- Frisches, kaltes Eiweiß schlage ich auf höchster Stufe. Sobald es beginnt, weiß zu werden, lasse ich den Zucker langsam einrieseln, bis der Schnee glänzt und feste Spitzen bildet.
- Kuchen schichten:
- Den Rührteig verteile ich gleichmäßig auf dem Blech, streiche das Baiser darüber und streue die Mandelsplitter großzügig obendrauf.
- Backen und abkühlen:
- Der Kuchen backt rund 30 Minuten, bis das Baiser goldbraun und knusprig ist. Dann lasse ich ihn mindestens eine Stunde auf dem Blech auskühlen, damit sich die Schichten setzen.
- Vanillecreme-Füllung:
- Für den Pudding gare ich das Pulver mit Milch und Vanillezucker laut Anleitung und lasse ihn kalt werden. Die Sahne schlage ich steif und ziehe sie vorsichtig unter den abgekühlten Pudding. So entsteht eine sahnige, standfeste Creme.
- Stapeln und vollenden:
- Ich halbiere den Kuchen, bestreiche eine Hälfte üppig mit der Vanillecreme und setze die zweite Hälfte als Deckel darauf. Jetzt noch kühlstellen, so bleibt alles schön stabil.
- Kühlen und servieren:
- In Stücke schneiden und gut gekühlt servieren — jetzt kann jeder die norwegische Verführung genießen!
Die Mandelsplitter machen viel aus — sie geben nicht nur Geschmack, ihr Duft im Ofen ist für mich immer der schönste Moment beim Backen. Gerade als ich das Rezept zum ersten Mal ausprobierte, duftete die ganze Wohnung nach gerösteten Mandeln und das hat sich als liebgewonnenes Ritual bei uns eingebürgert.
Aufbewahrungstipps
Kvæfjordkake hält sich gekühlt im Kühlschrank problemlos zwei bis drei Tage. Am besten luftdicht verpacken, damit der Baiser nicht aufweicht. Wenn du ihn schon in Stücke geschnitten hast, kannst du sie einzeln lagern und nach Bedarf servieren. Reste lassen sich auch direkt aus dem Kühlschrank genießen — die Creme bleibt dabei wunderbar frisch.
Zutaten-Alternativen
Du verträgst keine Mandeln? Ersetze sie durch Haselnussblättchen oder lasse die Nüsse einfach weg. Wer es glutenfrei mag, nimmt Mix-Mehl für Kuchen. Auch laktosefreie Milch eignet sich problemlos. Für die Füllung kannst du statt Vanillepudding auch einen hellen Sahnepudding verwenden und diesen zusätzlich mit etwas Vanille extrakt abschmecken.
Servierideen
Richtig traditionell wird Kvæfjordkake einfach pur und gut gekühlt gereicht. Im Sommer veredle ich ihn gern mit frischen Erdbeeren oder Himbeeren als fruchtigen Kontrast zur Sahne. Wer mag, serviert dazu einen Hauch frisch geschlagene Sahne oder einen Espresso. Beim Brunch als süßes Finale ist er ein echter Hit — und macht sich auch als kleine Portionen im Dessertglas gut.
Historischer Hintergrund
Kvæfjordkake ist in Nordnorwegen nicht nur als Festtagsgebäck beliebt, sondern wurde 2002 sogar zum offiziellen „Nationalkuchen“ gewählt. Der Name „Verdens beste“ kommt also wirklich nicht von ungefähr! Das Rezept stammt ursprünglich aus einer kleinen Bäckerei im Kvæfjord, entwickelte sich aber schnell zu einer landesweiten Delikatesse.
Saisonale Variationen
Bunte Beeren im Sommer, dünne Apfelscheiben mit etwas Zimt im Herbst oder eine leichte Zitronencreme als Ergänzung — der Kuchen ist erstaunlich wandelbar. Im Winter schmeckt sogar eine Prise Weihnachtsgewürz im Teig ausgezeichnet. Ich tausche je nach Saison gerne die Früchte, so bleibt es immer spannend.
Mit jedem Bissen holst du dir ein Stück norwegische Lebensfreude in die eigene Stube — und es ist immer eine gute Gelegenheit, Freunde und Familie mit dieser nordischen Spezialität zu überraschen.
FAQ zu Rezepten
- → Was macht den Kvæfjordkuchen aus?
Der Kvæfjordkuchen besticht durch seinen lockeren Rührteig, eine cremige Vanillefüllung, goldbraunes Baiser und Mandelsplitter.
- → Wie lange sollte der Kvæfjordkuchen abkühlen?
Mindestens eine Stunde – erst dann kann die Sahne-Vanillecreme aufgetragen werden, ohne dass sie verläuft.
- → Kann man den Kuchen vorbereiten?
Ja, der Kuchen kann problemlos am Vortag gebacken und gefüllt werden. Gekühlt serviert schmeckt er besonders gut.
- → Welche Alternativen gibt es für Mandeln?
Haselnüsse oder Pistazien können die Mandeln ersetzen, aber klassisch wird Mandelsplitter verwendet.
- → Wie bewahrt man den Kvæfjordkuchen auf?
Im Kühlschrank lagern. So bleibt der Kuchen frisch und das Baiser knusprig.