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Wer Eindruck machen will, kommt um diesen Salted Caramel Apple Pie Cheesecake nicht herum: Cremiger Cheesecake, würzige Äpfel und Salzkaramell auf knusprigem Boden — ein Dessert, das wie Herbst und Festtag auf der Zunge zergeht.
Beim ersten Mal konnte ich kaum glauben, wie gut die Schichten halten und wie intensiv der Apfel im Cheesecake durchkommt. Das Backen verlangte Geduld, aber jedes Ergebnis war ein Highlight.
Zutaten
- Graham-Keksboden: Graham Cracker Krümel sorgen für Stabilität und einen nussigen Crunch — glutenfreie Variante klappt genau so gut
- Brauner Zucker: Gibt dem Keksboden eine warme Süße
- Zimt: Für die wohlige Würzung schon im Boden
- Feines Salz: Hebt alle Aromen
- Ungesalzene, geschmolzene Butter: Verbindet alles und sorgt für die perfekte Konsistenz — lieber eine hochwertige Butter mit kräftigem Geschmack wählen
- Apfel-Pie-Schicht: Säuerliche Äpfel wie Granny Smith sorgen für Struktur und Aroma — gemischt mit einer süßen Sorte ergibt ein rundes Aroma
- Butter: Verstärkt das Apfelaroma und gibt Saftigkeit
- Brauner und weißer Zucker: Karamellisieren die Apfelfüllung
- Zimt, Muskat, Allspice: Bringen Wärme und Tiefe
- Frischer Zitronensaft: Verhindert das Braunwerden
- Speisestärke oder Mehl: Bindet, damit kein Saft in die Creme läuft
- Feines Salz: Zum Ausbalancieren
- Cheesecake-Creme: Doppelrahmfrischkäse in Blockform (zimmertemperiert) für perfekte Festigkeit und cremige Konsistenz
- Zucker: Rundet ab
- Sauerrahm und frische Sahne: Bringen Luftigkeit und etwas Säure
- Eier: Sorgen für den Halt — zimmerwarm für eine glatte Creme
- Vanilleextrakt: Gibt Tiefe
- Mehl oder Maisstärke: Zum Binden (glutenfrei möglich)
- Feines Salz: Hebt den Geschmack
- Salzkaramell-Schicht: Gute gekaufte Karamellsauce (z.B. von Ghirardelli) für schnelle Zubereitung, mit Meersalz bestreut oder selbst gekocht mit Zucker, Butter, Sahne, Vanille, grobem Meersalz/Fleur de Sel
- Ausstattung: 9-Zoll Springform, Alufolie/Ofenbeutel, große Bratform, Rührgerät, Pfanne, Backpapier, Abkühlgitter, dünnes Messer
Anleitung
- Vorbereiten:
- Ofen auf 163°C vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen, Außenwand mit Alufolie oder Beutel wasserdicht machen. Wasserbad vorbereiten.
- Keksboden zubereiten:
- Keksbrösel mit Zucker, Zimt und Salz mischen. Butter einarbeiten, bis die Masse sandig-feucht ist. In die Form drücken, Rand formen, 8–10 Minuten vorbacken, abkühlen.
- Äpfel dünsten:
- Butter in der Pfanne zerlassen. Apfelwürfel, Zucker, Zimt, Muskat, Allspice, Zitronensaft und Salz zugeben, 6–8 Minuten weich dünsten, Stärke einrühren, 1 Minute kochen, abkühlen lassen.
- Cheesecake-Creme anrühren:
- Frischkäse und Zucker ca. 2 Minuten cremig schlagen. Sauerrahm, Sahne, Vanille, Mehl und Salz einrühren, dann Eier einzeln einarbeiten.
- Schichten:
- Hälfte der Apfelstücke in die Cheesecakemasse heben, restliche Äpfel obenauf verteilen, Luftblasen durch Klopfen lösen.
- Backen im Wasserbad:
- Form in Bratform, Wasser bis zur Hälfte auffüllen, 60–70 Minuten backen (Rand fest, Mitte wobbelig). Ofentür öffnen, 15 Minuten ruhen lassen.
- Abkühlen und kühlen:
- Aus Wasserbad nehmen, Folie entfernen, Rand mit Messer lösen. Abkühlen, dann mindestens 4 Stunden kühlen.
- Karamell (optional):
- Zucker schmelzen, bis Bernstein. Butter und Sahne einrühren, 1 Minute köcheln, Vanille und Salz zugeben, abkühlen lassen.
- Fertigstellen und schneiden:
- Kuchen mit Apfelmischung und Karamell toppen, mit Flockensalz bestreuen, mit heißem Messer schneiden.
Schöne Würze entsteht durch einen Hauch Muskat und Allspice — meine Lieblings-Note ist jedoch der frische, säuerliche Apfel. Einmal habe ich aus Versehen doppelt so viele verwendet, und der Kuchen wurde besonders fruchtig und aromatisch — ein unerwarteter Glücksgriff!
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Der Kuchen kann 1–2 Tage vorher komplett fertig gemacht werden — sogar noch besser, da er durchzieht. Im Kühlschrank abgedeckt hält er bis zu fünf Tage, Karamell erst kurz vor dem Servieren daraufgeben. Für lange Lagerung einfrieren, über Nacht im Kühlschrank auftauen. Karamellsauce lässt sich leicht im Wasserbad oder kurz in der Mikrowelle aufwärmen.
Zutaten austauschen
Glutenfrei gelingt mit glutenfreien Keksen und Maisstärke. Vegan: mit pflanzlichem Frischkäse, veganem Joghurt und Ei-Ersatz. Extra Aroma durch gehackte Pekannüsse oder einen Schuss Bourbon zu den Äpfeln. Keine Zeit für Karamell? Fertige Sauce mit grobem Salz ist ein guter Shortcut.
Serviervorschläge
Am besten gut gekühlt servieren, so verbindet sich das Karamell perfekt mit der Creme. Zimt-Schlagsahne oder Vanilleeis machen das Dessert besonders festlich. Mit Apfelscheiben und Karamell dekoriert wird jeder Teller ein Hingucker — perfekt zu Kaffee, Apfelpunsch oder einem Bourbon-Drink.
Die Kombination aus würzigen Äpfeln, cremiger Cheesecake-Schicht und knusprigem Keksboden macht diesen Kuchen zu einem Erlebnis — egal ob festlicher Anlass oder als heimliche Frühstücksbelohnung. Mit Ruhe und Liebe gebacken wird er garantiert zum Hit!
FAQ zu Rezepten
- → Wie vermeide ich einen durchweichten Boden?
Den Keksboden vor dem Befüllen immer kurz vorbacken, damit er knusprig bleibt und die Feuchtigkeit der Füllung standhält.
- → Warum sollten die Äpfel vor dem Backen angebraten werden?
Das Anbraten reduziert überschüssige Flüssigkeit, intensiviert das Aroma und verhindert ein Verwässern der Creme.
- → Wofür ist das Backen im Wasserbad wichtig?
Es garantiert eine gleichmäßige Hitzeverteilung, verhindert Risse und sorgt für eine besonders cremige Konsistenz.
- → Wie gelingt der Karamellguss am besten?
Den Zucker langsam schmelzen lassen, erst die Butter und dann nach und nach die Sahne einrühren. Zum Schluss mit Salz abschmecken.
- → Wie lange kann man den Käsekuchen aufbewahren?
Im Kühlschrank hält die Torte abgedeckt bis zu fünf Tage frisch, Portionsstücke lassen sich auch gut einfrieren.
- → Welche Apfelsorte eignet sich besonders gut?
Säuerliche Sorten wie Boskoop oder Granny Smith bringen eine angenehme Frische und bleiben beim Backen bissfest.