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Als ich das erste Mal in einer kleinen Salzburger Bäckerei den herrlichen Duft von Mozart Plätzchen wahrnahm, war klar: Diese klassisch-österreichischen Kekse stehen für Genussmomente, die begeistern. Die Kombination aus buttrigem Mürbteig, aromatischer Marzipan-Pistazien-Füllung und zarter Schokoladenglasur weckt Kindheitserinnerungen und macht die Plätzchen zu einem wahren Highlight auf jedem Plätzchenteller. Ob als liebevolles Mitbringsel, hübsches Adventsgebäck oder kleine Aufmerksamkeit für euch selbst — diese Plätzchen sind mein Favorit für besondere Anlässe.
Ich selbst habe diese Kekse schon in vielen Varianten gebacken — mit weißer Schokolade und Himbeermarmelade oder ganz klassisch, so wie meine Oma sie gemacht hat. Immer waren sie schneller aufgegessen, als ich schauen konnte!
Zutaten
- Mehl: Gibt den Keksen Struktur. Wähle möglichst weiches, feines Mehl für zarten Biss
- Zucker: Sorgt für Süße und eine feine Kruste. Am besten feiner Haushaltszucker
- Butter (kalt): Verleiht zarte, mürbe Textur. Hochwertige Süßrahmbutter garantiert besten Geschmack
- Ei: Bindet alle Zutaten. Ideale Größe: M
- Salz: Lässt die Aromen noch besser hervortreten
- Kakaopulver: Bringt Schokoladennote in den Teig. Empfehlenswert: schwach entöltes, dunkles Pulver
- Mandeln, gemahlen: Sorgt für nussige Note und Struktur. Möglichst frisch kaufen, so ist der Geschmack intensiver
- Pistazien, gemahlen: Bringen Eleganz und leichten Crunch. Geschälte Pistazien verwenden, sie schmecken aromatischer und sehen schöner aus
- Marzipanrohmasse: Herz der Plätzchen. Achte auf einen möglichst hohen Mandelanteil für intensiven Geschmack
- Puderzucker: Verfeinert die Füllung und macht das Marzipan geschmeidig
- Nougat-Creme: Sorgt für eine cremige, schokoladige Schicht. Hochwertige Nougat-Creme verwenden, das zahlt sich aus
- Marmelade (z.B. Johannisbeere): Gibt Frische und Fruchtigkeit. Auf natürliche Zutaten und kräftige Fruchtfarbe achten
- Kuvertüre (dunkle Schokolade): Für den klassischen Überzug. Kaufe gute Qualität für perfekten Schmelz
Anleitung
- Schritt 1: Mürbteig vorbereiten
- Vermenge Mehl, Zucker, Butter, Ei, Salz, Kakaopulver und Mandeln mit den Händen oder mit Knethaken, bis ein glatter Teig entsteht. Zügig arbeiten, damit der Teig mürbe bleibt. Als Kugel mindestens 45 Minuten kühlen.
- Schritt 2: Ofen vorheizen und Teig ausrollen
- Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig aus dem Kühlschrank holen, auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen.
- Schritt 3: Plätzchen backen
- Kekse auf ein Blech mit Backpapier legen. 8 bis 10 Minuten backen, bis sie am Rand fest, aber innen noch weich sind. Auf dem Blech auskühlen lassen.
- Schritt 4: Marzipanfüllung zubereiten
- Marzipan, Puderzucker und Pistazien verkneten, ausrollen und passend zur Keksgröße ausstechen. Bei Bedarf Puderzucker als Hilfsmittel verwenden.
- Schritt 5: Füllen und zusammensetzen
- Abgekühlte Kekshälften wenden. Nougat-Creme als Rand, Marmelade in die Mitte geben, einen Marzipankreis darauflegen und mit zweiter Keks-Hälfte bedecken.
- Schritt 6: Füllung fest werden lassen
- Gefüllte Kekse 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Füllungen gut verbinden und beim Glasieren nicht verlaufen.
- Schritt 7: Glasur und Dekoration
- Kuvertüre über Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Kekse eintauchen oder überziehen, nach Wunsch mit Pistazien oder Streuseln dekorieren. Auf einem Gitter auskühlen lassen, bis die Schokolade fest ist.
Marzipan ist in meinen Augen das i-Tüpfelchen dieses Rezepts: Ich liebe es, wie sich sein zarter Mandelduft mit Schokoladenglanz und knusprigem Teig verbindet — schon beim Durchschneiden läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Einmal habe ich sie mit Himbeermarmelade gefüllt, das war ein echtes Highlight für meine Familie.
Aufbewahrungstipps für Mozart Plätzchen
Für maximale Frische bewahre die Plätzchen luftdicht und kühl auf. Ideale Temperaturen sind 16 bis 18 Grad. Im Kühlschrank bleiben sie besonders lange weich und aromatisch, bei längerer Lagerung am besten einfrieren und langsam auftauen lassen.
Was passt zu Mozart Plätzchen?
Mozart Plätzchen sind perfekte Begleiter zu Espresso oder Früchtetee. Auch als Dessertkomponente zu Vanilleeis oder mit Pistazienlikör sowie auf einer weihnachtlichen Dessertplatte machen sie eine tolle Figur.
Meal Prep für Mozart Plätzchen — So einfach geht’s!
Du kannst Teig und Füllung einige Tage im Voraus im Kühlschrank lagern. Zusammengesetzte, ungeglaste Plätzchen lassen sich am Vortag vorbereiten; frisch mit Schokolade überzogen sind sie zur Kaffeezeit perfekt.
Die Freude am Backen steckt in jedem einzelnen Schritt und das erste Probieren dieser sämig-schokoladigen, leicht fruchtigen Mozart Plätzchen ist immer ein Genuss. Mit ein wenig Planung und guten Zutaten kannst du diesen österreichischen Klassiker mühelos zu Hause zaubern.
FAQ zu Rezepten
- → Wie lange bleiben Mozart Plätzchen frisch?
In einem luftdichten Behälter an einem kühlen Ort halten sie bis zu drei Wochen frisch und aromatisch.
- → Kann ich Mozart Plätzchen einfrieren?
Ja, die Plätzchen lassen sich einzeln verpackt bis zu drei Monate einfrieren, ohne Aroma oder Textur zu verlieren.
- → Welche Variationen kann ich ausprobieren?
Experimentiere mit verschiedenen Marmeladensorten, Nüssen oder Schokoladensorten für neue Geschmackserlebnisse.
- → Was passt am besten zu Mozart Plätzchen?
Besonders gut harmonieren die Kekse zu Kaffee, schwarzem oder Früchtetee, aber auch zu Vanilleeis oder Schokoladensauce.
- → Wie bekomme ich die Füllung besonders cremig?
Mische Marzipan, Puderzucker und einen Klecks Nougat-Creme gründlich, bis die Füllung geschmeidig ist.
- → Kann ich die Kekse glutenfrei zubereiten?
Ersetze das Weizenmehl durch glutenfreies Mehl, um ein glutenfreies Gebäck zu erhalten.