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Der Mandelfeinköstliche Stollen-Butterkuchen ist das perfekte Rezept, wenn du nach einem saftigen, festlichen Kuchen für die Adventszeit suchst. Er verbindet den Lieblingsgeschmack von klassischem Stollen mit der lockeren Konsistenz von Butterkuchen. Egal ob als Sonntagskuchen, für den Adventskaffee oder als schnelle Rettung bei spontanen Gästen — dieser Kuchen schafft immer festliche Stimmung.
Mir gefällt besonders die Vielseitigkeit: Letzten Advent konnte ich damit auch „Nicht-Stollen-Fans“ begeistern. Niemand konnte widerstehen!
Zutaten
- Weizenmehl (750g): Gibt Struktur und Volumen, achte auf feines, frisches Mehl für optimale Lockerheit.
- Zucker (125g) sowie zusätzlicher Zucker (75g): Sorgt für Süße im Teig und auf dem Belag; greife zu feinem Kristallzucker.
- Vanillezucker (2 Päckchen): Verleiht ein feines Aroma; verwende echten Vanillezucker, das intensiviert den Geschmack.
- Frische Hefe (1 1/2 Würfel): Unverzichtbar für einen aromatischen, lockeren Hefeteig; prüfe das Haltbarkeitsdatum.
- Lauwarme Milch (1/4l): Aktiviert die Hefe optimal; lauwarm ist wichtig, zu heiß tötet die Hefe.
- Weiche Butter (150g) sowie zusätzliche Butter (150g): Sorgt für Saftigkeit und den typischen Butterkuchengeschmack; Butter sollte zimmerwarm und von guter Qualität sein.
- Prise Salz: Verstärkt das Aroma und rundet den Teig perfekt ab.
- Zitronat und Orangeat (je 1 Päckchen, fein gehackt): Bringen sanfte Fruchtigkeit und typisch weihnachtliche Noten; möglichst frisch kaufen, kleingehackt schmeckt es dezenter.
- Rosinen (200g): Sorgen für Saftigkeit und Süße; in Rum eingelegt für Erwachsene noch aromatischer.
- Mandelstifte (200g) und Mandelblättchen (100g): Spenden Biss und nussiges Aroma; nach Möglichkeit ungeschwefelt wählen für besten Geschmack.
- Backpapier: Verhindert Ankleben und macht das Backblech schnell wieder einsatzbereit.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Teig herstellen:
- Die Hefe sorgfältig in der lauwarmen Milch auflösen. Mit Mehl, 125g Zucker, Vanillezucker, 150g weicher Butter, einer Prise Salz sowie Zitronat und Orangeat zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Etwa eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat.
- Rosinen und Mandeln einarbeiten:
- Nun die Rosinen (eventuell in Rum eingelegt) sowie die Mandelstifte gleichmäßig unterkneten, damit sie im fertigen Kuchen schön verteilt sind.
- Teig ausrollen und aufs Blech geben:
- Die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Wieder 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.
- Butter und Mandelbelag vorbereiten:
- In den gegangenen Teig mit dem Daumen viele kleine Dellen drücken. Die restlichen 150g Butter als kleine Flöckchen in die Mulden setzen, dann 75g Zucker und die Mandelblättchen darüberstreuen.
- Backen:
- Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Kuchen etwa 25 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen.
- Abkühlen und servieren:
- Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, damit sich die Aromen entfalten. Erst dann in Stücke schneiden und genießen.
Ich persönlich liebe Orangeat im Teig, wenn es ganz fein gehackt ist. Letztes Jahr hat meine Nachbarin mich spontan zum Nachmittagstee eingeladen — ich hatte genau diesen Kuchen dabei, und das frische Mandelaroma hat sofort für gute Laune gesorgt!
Aufbewahrungstipps
Am besten hält sich der Kuchen luftdicht verpackt mehrere Tage frisch. Reste einfach in Alufolie oder eine Dose geben. Bei längerer Lagerung empfiehlt sich das Einfrieren — so bleibt die Konsistenz schön saftig. Zum Servieren nach dem Auftauen kurz im Backofen aufbacken — dann schmeckt der Kuchen wie frisch gebacken.
Zutaten-Alternativen
Wer mag, kann einen Teil der Rosinen durch Cranberries oder getrocknete Kirschen ersetzen — das bringt einen spannenden säuerlichen Twist. Kein Fan von Zitronat oder Orangeat? Lasse es einfach weg oder ersetze es durch etwas mehr Vanille. Für einen intensiveren Geschmack eignet sich auch gehacktes Marzipan im Teig.
Servier-Ideen
Klassisch zum Kaffee oder Tee, lauwarm serviert, schmeckt der Stollen-Butterkuchen besonders gut. Für ein festliches Buffet passt er auch hervorragend zu Kompott oder einer Kugel Vanilleeis. Ein Hauch Puderzucker als Abschluss sieht hübsch aus und schmeckt fein.
Kultureller Kontext
Stollen und Butterkuchen sind beide urdeutsche Klassiker. Der Stollen stammt ursprünglich aus Sachsen und ist untrennbar mit Weihnachten verbunden. Butterkuchen ist dagegen das ganze Jahr über beliebt, vor allem in Norddeutschland zu festlichen Anlässen. In diesem Rezept verschmelzen sie zu einer feierlichen Kombination, die Tradition und Moderne in perfektem Adventsgenuss verbindet.
Der Mandelfeinköstliche Stollen-Butterkuchen ist mein Geheimtipp für alle, die gerne neue Adventsrezepte ausprobieren oder eine unkomplizierte Alternative zum klassischen Stollen suchen. Egal ob für Familie, Gäste oder einfach für dich selbst — dieser Kuchen zaubert garantiert festliche Stimmung!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich die Rosinen im Kuchen weglassen?
Ja, du kannst die Rosinen einfach weglassen oder durch andere Trockenfrüchte ersetzen, wenn du magst.
- → Wie lange hält der Mandel-Stollen-Butterkuchen frisch?
Gut verpackt bleibt der Kuchen 3–4 Tage saftig und aromatisch. Einfrieren klappt ebenfalls problemlos.
- → Kann ich den Kuchen auch ohne Rum zubereiten?
Natürlich! Einfach die Rosinen ohne Rum verwenden oder in Apfelsaft einlegen – so bleibt er kinderfreundlich.
- → Warum muss der Teig zweimal gehen?
Das zweimalige Gehen sorgt für besonders lockeren und luftigen Hefeteig mit feiner Porung.
- → Welche Alternative gibt es zu Mandelstiften?
Du kannst Mandelstifte durch gehackte Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen – das Aroma verändert sich entsprechend.