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Cheesy Pepperoni Pizza Roll Ups sind meine Geheimwaffe, wenn es schnell gehen muss und trotzdem lecker sein soll. Kinder lieben sie wegen des ziehenden Käses, Erwachsene wegen der knusprigen Ränder und des würzigen Aromas. Ob für einen Spieleabend, eine spontane Mahlzeit oder als Snack zwischendurch — diese Pizzaröllchen bringen alle zum Strahlen. Besonders toll finde ich: Sie funktionieren mit fertigem oder selbstgemachtem Teig und bleiben auch beim Aufwärmen köstlich.
Ich bereite diese Pizza Roll Ups gerne vor, wenn Freunde überraschend vorbeikommen. Es dauert kaum länger als 15 Minuten, bis meine Küche nach Knoblauch und geschmolzenem Käse duftet.
Zutaten
- Pizzateig, ca. 450 g: Die Basis — frisch vom Bäcker oder aus dem Kühlregal. Wer Zeit hat, macht Hefeteig selbst.
- Mozzarella, 1 Tasse, gerieben: Sorgt für das typisch cremige, dehnende Käseerlebnis. Nicht zu trocken kaufen!
- Cheddar, ½ Tasse, gerieben: Gibt herzhafte Würze und eine goldene Kruste.
- Beef- oder Puten-Pepperoni, ½ Tasse, in Scheiben: Bringt Würze und Biss. Am besten eine Sorte ohne viele Zusatzstoffe nehmen.
- Marinara-Sauce, ½ Tasse, plus extra zum Dippen: Tomatensauce, unbedingt würzig und nicht zu wässrig. Tipp: Gekaufte Sauce mit etwas Oregano aufpeppen.
- Knoblauch-Butter-Finish: 3 EL ungesalzene Butter (geschmolzen), 2 Knoblauchzehen (fein gehackt), ½ TL italienische Kräuter.
- Für eine leichtere Variante: Puten-Pepperoni und teilentrahmten Mozzarella verwenden.
Anleitung
- Vorbereiten und Teig ausrollen:
- Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 30 x 45 cm groß und gleichmäßig dick ausrollen. Klebt der Teig, noch etwas Mehl hinzufügen.
- Käse und Pepperoni schichten:
- Mozzarella und Cheddar gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen. Pepperoni darauflegen.
- Aufrollen, schneiden, anordnen:
- Den belegten Teig eng zu einer Rolle aufrollen, die Naht nach unten legen. In ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und mit Abstand auf das Blech legen. Bei weichem Teig, Rolle kurz kühlen.
- Knoblauchbutter und Backen:
- Butter, Knoblauch und Kräuter verrühren. Jede Rolle großzügig einstreichen. Im mittleren Ofenfach etwa 12–15 Minuten backen, bis goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
- Kurz ruhen lassen und servieren:
- Nach dem Backen 5 Minuten abkühlen lassen. Warm mit Marinara-Sauce servieren.
Ich bin besonders vernarrt in meine hausgemachte Marinara. Sie bringt viel Aroma und Frische — dafür einfach Dosentomaten, viel Knoblauch und Oregano köcheln lassen. Einmal hatte ich vergessen extra Sauce aufzutauen. Spontan mischte ich Ketchup mit Balsamico und etwas Knoblauch. Es war der Hit auf dem Kindergeburtstag!
Aufbewahrungstipps
Nach dem Backen komplett auskühlen lassen und in einer luftdicht verschlossenen Box im Kühlschrank aufbewahren; so bleiben sie 2–3 Tage frisch. Für längere Haltbarkeit: roh oder gebacken einzeln auf Backpapier einfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben; zum Auftauen einfach ins heiße Rohr — so werden sie wieder knusprig. Nicht ideal für die Mikrowelle, da die Rolls dann weich und weniger lecker werden.
Zutataustausch und Alternativen
Für glutenfreie Gäste nutze ich glutenfreien Pizzateig — klappt wunderbar. Puten-Pepperoni und teilentrahmter Mozzarella reduzieren Fett und Kalorien. Käseersatz wie veganer Reibekäse und Gemüse wie Paprika, Oliven oder Pilze machen's vegetarisch. Auch mit geräucherter Paprika und leichtem Räuchertofu wird es richtig schmackhaft.
Serviervorschläge
Am liebsten serviere ich die Pizzaröllchen als Snack zum Teilen auf einem großen Holzbrett, dazu Marinara, ein frischer Joghurt-Kräuter-Dip oder etwas Knoblauchbutter. Für ein hübsches Bild frische Kräuter und Pepperonischeiben zur Deko nehmen. Mit Servietten oder buntem Backpapier wirkt alles besonders einladend. Auch knackiges Gemüse wie Gurken- oder Karottensticks passen toll dazu.
Kultureller Bezug
Pizza-Rolls sind typisch amerikanisch, aber das Prinzip der mit Füllung gerollten Teigsnacks ist überall beliebt — von italienischen “Rotoli” bis zu deutschen Schnecken. Ich mag, wie unkompliziert und gemeinschaftlich das Essen wird: Jeder greift zu, mehr braucht es nicht.
Saisonale Ideen
Im Sommer ersetze ich Pepperoni durch frische Tomaten und Basilikum; im Herbst schmecken Kürbiswürfel und Feta als Füllung. Je nach Jahreszeit lassen sich die Rolls bestens variieren!
Erfolgsgeschichten
Schon als meine Kinder zum ersten Mal davon probierten, war klar: Das kommt jetzt regelmäßig auf den Tisch. Am Spieltag für Freunde, im Winter als herzhafter Snack nach langen Tagen — es bleibt immer ein Genuss.
Gefrier-Mahlzeit-Variante
Für die Tiefkühl-Version Röllchen vor dem Backen einzeln auf Backpapier einfrieren. Gefrorene Rolls verlängert backen (ca. 18–20 Minuten, 200°C), ansonsten wie gehabt servieren. Perfekt, wenn der Hunger unerwartet zuschlägt!
Wenn ich die Cheesy Pepperoni Pizza Roll Ups auf den Tisch stelle, merke ich immer wieder: In diesen kleinen Rollen steckt pure Herzlichkeit. Schnell gemacht, individuell anpassbar und perfekt zum Teilen — mehr braucht es manchmal nicht.
FAQ zu Rezepten
- → Wie bewahre ich Pizza-Röllchen am besten auf?
Nach dem Backen am besten luftdicht verschließen und im Kühlschrank lagern. Sie bleiben 2–3 Tage frisch und saftig.
- → Kann ich die Röllchen einfrieren?
Ja, ungebackene oder gebackene Röllchen können eingefroren werden. Ungebackene Stücke auf Backpapier vorfrieren, dann umfüllen.
- → Ist glutenfreier Teig geeignet?
Absolut, ein zertifizierter glutenfreier Pizzateig kann problemlos verwendet werden, die Füllung bleibt unverändert köstlich.
- → Wie werden die Röllchen am besten wiederaufgewärmt?
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C oder in der Heißluftfritteuse bleiben sie knusprig und warm, Mikrowellen sind eher ungeeignet.
- → Welche Dips passen gut dazu?
Marinara, Knoblauch-Joghurt oder sogar Kräuterquark ergänzen die herzhaften Röllchen besonders gut.
- → Kann ich die Füllung variieren?
Natürlich, Gemüse, Pilze oder getrocknete Tomaten lassen sich ebenso verwenden wie alternative Käsesorten.