Merken
Ein schnelles, aromatisches Gericht voller knackiger Gemüse: Gebratener Reis mit Gemüse ist perfekt für ein unkompliziertes Abendessen, als leichtes Mittagessen oder als herzhafte Beilage. Dieser vegetarische Genuss ist in nur 20 Minuten fertig und besticht durch seine Vielseitigkeit – du kannst ganz nach Geschmack verschiedene Gemüsesorten verwenden. Besonders für stressige Tage ist der gebratene Reis eine zuverlässige Lösung, die stets gelingt.
Mein persönlicher Tipp: Ich liebe es, immer andere Gemüsekombinationen auszuprobieren. Besonders begeistert hat mich die harmonische Mischung aus Shiitake und Paprika, die dem Reis ein tolles Aroma verleiht.
Zutaten
- Pandan-Reis, 150 g (ergibt ca. 350 g gekocht): Sorgt für den klassischen Duft und bleibt beim Braten locker. Am besten eignet sich bereits gekochter und abgekühlter Reis – so klebt er nicht.
- Zwiebel, 1 Stück: Gibt dem Gericht eine würzige Basisnote. Achte auf eine feste, saftige Zwiebel.
- Wortel (Karotte), 80 g: Bringt Süße und Farbigkeit. Besonders lecker mit Bio-Möhren für extra Aroma.
- Rote Paprika, ½ Stück: Liefert Frische, Süße und leuchtende Farben.
- Shiitake, 50 g: Geben einen herben, erdigen Umami-Geschmack; frische Pilze behalten beim Anbraten ihre feste Textur.
- Frühlingszwiebel, 1 Stück: Teilt sich in mildes Aroma (weißes Teil) und frische Würze (grünes Teil). Frische erkennst du an prallen, leuchtenden Stängeln.
- Erbsen, 75 g (TK): Sorgen für kleine, süße Farbtupfer. TK-Erbsen sind besonders praktisch.
- Knoblauch, 2 Zehen: Bringt feine Schärfe – je frischer, desto intensiver der Geschmack.
- Ingwer, 1 Teelöffel fein gehackt: Gibt eine leichte Schärfe und Wärme ins Gericht.
- Sojasprossen (Taugé), 100 g: Sorgt für herrlichen Biss; besonders knackig und frisch ein Genuss.
- Sojasauce, 1,5 Esslöffel: Unverzichtbar für die Würze und leichte Karamellisierung.
- Shaoxing-Reiswein, 1 Esslöffel (optional): Leistet einen authentisch chinesischen Geschmack; hochwertige Sorten erkennt man am leichten, vollmundigen Duft.
- Weißer Pfeffer, ¼ Teelöffel: Gibt eine feine Würze, besonders im asiatischen Stil.
- Sesamöl, 1 Teelöffel: Sorgt für ein nussiges Aroma nach dem Kochen. Achte auf ein dunkles, geröstetes Sesamöl.
- Chiliöl (optional): Für eine angenehme Schärfe im Nachgeschmack – besonders aromatisch, wenn du auf Qualität achtest.
Zubereitung
- Reis vorbereiten:
- Vom Vortag: Den Reis am Vorabend nach Packungsanleitung garen, vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern. Vor der Zubereitung lose machen und Raumtemperatur annehmen lassen. Oder: Am selben Tag den Reis garen, fünf Minuten ohne Deckel abdampfen lassen, auf einem Backblech verteilen und einige Minuten an der Luft trocknen – so klebt er nicht beim Braten.
- Gemüse schneiden:
- Zwiebel fein würfeln, Karotte und Paprika in kleine Würfel schneiden, Shiitake in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel trennen und beide Teile in Ringe schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
- Anbraten der Grundlage:
- In einem Wok zwei Esslöffel Öl stark erhitzen. Zwiebel, Karotte und das weiße Stück der Frühlingszwiebel etwa eine Minute anbraten. So entwickeln sich kräftige Röstaromen.
- Weitere Gemüsesorten zugeben:
- Paprika, Shiitake, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und für weitere 30 Sekunden bis eine Minute mitbraten, damit die Aromen verschmelzen.
- Mit Shaoxing ablöschen:
- Den Shaoxing-Wein angießen und kurz einkochen lassen, bis er verdampft ist. Dadurch erhält das Gericht ein typisch chinesisches Aroma.
- Reis einarbeiten:
- Den vorbereiteten, kalten Reis in den Wok geben, alles gut durchmischen und eine Minute weiterbraten. So wird der Reis schön locker und nimmt Aromastoffe auf.
- Gemüse-Finish & Würzen:
- Die TK-Erbsen sowie die Sojasprossen zum Reis geben und anbraten, bis die Sprossen nur leicht weich werden. Die Sojasauce über den Pfannenrand einlaufen lassen, sofort unterrühren – das sorgt für Karamellisierung und einen zarten rauchigen Geschmack.
- Letzter Schliff:
- Das grüne Stück Frühlingszwiebel, Sesamöl sowie weißen Pfeffer und nach Belieben etwas Salz unterheben. Sofort servieren. Wer es scharf mag, gibt etwas Chiliöl dazu.
Durch das kräftige Anbraten auf hoher Hitze entstehen intensive Röstaromen – offen gesprochen ist das genau der Moment, auf den ich mich jedes Mal freue. Besonders gern verwende ich aromatische Shiitake-Pilze, denn sie verwandeln selbst einfache Zutaten in ein echtes Highlight.
Aufbewahrung und Reste
Im Kühlschrank bleibt gebratener Reis luftdicht verpackt bis zu vier Tage frisch. Zum Erwärmen eignet sich ein heißer Wok oder die Mikrowelle – mit ein paar Tropfen Wasser bleibt alles locker und feucht. Praktisch ist, dass der Geschmack sogar intensiver wird, wenn der Reis etwas durchzieht.
Zutaten-Alternativen
Statt Pandan-Reis passt auch Jasminreis oder jeder körnige Reis. Experimentiere mit Gemüse: Stelle dir deine Lieblingsmischung aus z.B. Brokkoli, Chinakohl, Edamame oder Blumenkohl zusammen. Shao Xing kann auch weggelassen oder durch etwas trockenen Sherry ersetzt werden, falls kein asiatischer Wein zur Hand ist. Für eine glutenfreie Variante nimm Tamari statt Sojasauce.
Serviervorschläge
Genieße den gebratenen Reis als Hauptgericht, garniert mit frischen Kräutern oder etwas Sesam. Er passt hervorragend zu knusprigem Tofu oder gebratenem Tempeh, aber auch zu asiatischem Gemüse aus dem Ofen. Als Beilage rundet der Reis jede asiatische Tafel wunderbar ab – besonders zu Currys oder Pikantem.
Wenn du also auf der Suche nach einem schnellen, gesunden und köstlichen Gericht bist: Probiere diesen gebratenen Reis und entdecke, wie einfach asiatischer Genuss zu Hause gelingt. Ich bin sicher, auch du wirst deine persönliche Lieblings-Kombination finden!
FAQ zu Rezepten
- → Welcher Reis eignet sich am besten für gebratenen Reis?
Ideal ist vorgekochter, gut getrockneter Langkornreis wie Pandan- oder Jasminreis. Reste vom Vortag gelingen am besten.
- → Welche Gemüsesorten passen besonders gut dazu?
Karotte, Paprika, Shiitake, Erbsen, Taugé und Frühlingszwiebeln sind klassische Zutaten. Auch Brokkoli, Champignons oder Kohl passen prima.
- → Kann ich den gebratenen Reis vorbereiten?
Ja, der gebratene Reis hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 4 Tage. Einfach kurz in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmen.
- → Ist gebratener Reis auch vegan möglich?
Absolut! Verwende rein pflanzliche Zutaten und verzichte auf Eier. Mit Sojasauce würzen und nach Geschmack verfeinern.
- → Wie vermeide ich, dass der Reis beim Braten zusammenklebt?
Lass den Reis gut ausdampfen und trocknen – am besten über Nacht. So bleibt er beim Braten locker und körnig.