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Diese gebackenen Birnen mit Honig und Walnüssen sind ein außergewöhnlich einfaches, vielseitiges Dessert, das mit wenigen, hochwertigen Zutaten für Genussmomente sorgt und nach purem Wohlgefühl schmeckt.
Das Aroma erinnert mich an gemütliche Winterabende mit meiner Familie, wenn der Duft von karamellisiertem Honig und warmen Gewürzen durch das Haus zieht. Ich liebe es, wie dieses einfache Gericht so viel Wohlgefühl verschenkt!
Zutaten
- Birnen (4–6 Stück): Mittelgroße, feste und reife Birnen sind optimal, denn sie behalten beim Backen ihre Form. Saisonal frisch oder vom Wochenmarkt schmecken sie am besten
- Honig (4–6 Esslöffel): Aromatischer, flüssiger Honig gibt Süße, sorgt für die Karamellisierung und rundet die Füllung ab. Je hochwertiger der Honig, desto intensiver das Aroma
- Walnüsse (50–70 g): Grob gehackt geben sie Biss und ergänzen die Süße der Birnen ideal. Besonders aromatisch sind Walnüsse aus neuer Ernte oder leicht geröstet
- Butter (20–30 g): Sorgt für Geschmeidigkeit in der Füllung und rundet das Aroma mit feinem Schmelz ab. Am besten ungesalzen verwenden
- Zimt (½ TL): Ein Muss für ein warmes, würziges Aroma – passt perfekt zu Birne und Honig
- Vanilleextrakt (¼ TL) oder Vanillemark (¼ Schote): Für mehr Tiefe und ein angenehmes, süßes Grundaroma. Wer mag, kann auch die Schote auskratzen
- Zitronensaft (1 EL): Verhindert das Braunwerden nach dem Schneiden und bringt Frische in die Süße
- Eine Prise Salz: Regt den Geschmack an und balanciert die Süße subtil aus
Zubereitung
- Vorbereitung des Ofens und der Form:
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit etwas Butter einfetten oder Backpapier auslegen. So bleibt nichts haften und das Aroma bleibt rein
- Birnen vorbereiten:
- Birnen waschen, der Länge nach halbieren und Kerngehäuse mit Löffel oder Kugelausstecher entfernen. Auf Wunsch die Schale dranlassen oder abziehen. Schnittflächen sofort mit Zitronensaft bepinseln
- Walnuss-Honig-Mischung zubereiten:
- Grob gehackte Walnüsse mit Honig, geschmolzener Butter, Zimt, Vanille und einer Prise Salz gründlich verrühren. Bei Bedarf vorher die Nüsse kurz anrösten
- Birnen füllen und in die Form legen:
- Birnenhälften mit der Schnittfläche nach oben in die Form legen. Die vorbereitete Walnuss-Honig-Mischung gleichmäßig in die Mulden füllen und leicht andrücken
- Backen:
- Birnen für 20 bis 30 Minuten im Ofen backen. Sie sind fertig, wenn sie weich sind, die Nüsse leicht gebräunt und der Honig goldbraun karamellisiert
- Fertigstellen:
- Vor dem Servieren etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Nach Belieben mit extra Honig beträufeln oder mit Kräutern wie Minze garnieren. Auch ein Hauch Puderzucker macht sie besonders festlich
Für mich sind Walnüsse das Herzstück: Ihr Röstaroma ergänzt den Honig perfekt. Einmal bekam ich eine Tüte frischer Walnüsse auf dem Markt – nie wieder andere! Ein unvergesslicher Genuss, den ich seitdem ins Rezept einbaue.
Aufbewahrungstipps
Immer erst komplett abkühlen lassen, bevor die Birnen in einen luftdichten Behälter wandern. Im Kühlschrank bleiben sie zwei bis drei Tage frisch und aromatisch. Zum Erwärmen am besten im Ofen – so bleiben Nüsse und Birnen weiterhin lecker und saftig. Einfrieren ist nicht empfohlen, da Textur und Geschmack deutlich leiden würden. Am besten immer frisch genießen.
Zutaten-Alternativen
Statt Honig kann auch Ahornsirup oder Agavendicksaft verwendet werden, ideal für Veganer oder wenn du neue Geschmacksnuancen ausprobieren willst. Mandeln oder Pecannüsse ersetzen auf Wunsch die Walnüsse und bringen wieder eine neue Note ins Spiel. Butter lässt sich durch Kokosöl oder vegane Margarine austauschen – so bleibt das Rezept auch bei Unverträglichkeiten ein Genuss.
Servierideen
Warm servieren mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Crème fraîche. Auch griechischer Joghurt oder Ricotta harmonieren hervorragend. Als Topping für Porridge oder Joghurt machen die Birnen selbst ein einfaches Frühstück zum Highlight. Besonders spannend: Zu herzhaften Käseplatten – milder Ziegenkäse oder Blauschimmel sind perfekte Begleiter.
Kulinarischer Hintergrund
Gebackene Birnen sind ein Klassiker der europäischen Küche und seit Jahrhunderten fester Bestandteil in der Dessert-Tradition. Früher landeten gewürzte Birnen oft in Festtagspuddings oder als süße Komponente auf herzhaften Tischen. Heute lieben wir sie für das Zusammenspiel aus Frucht, Nuss und Wärme – pure Gemütlichkeit!
Saisonale Varianten
Im Herbst überzeugen reife Williams Christ- oder Abate-Birnen mit herbem Honig und Zimt. Im Frühling verleihen frisch gehackte Kräuter wie Minze oder Estragon dem Dessert einen Frischekick. Auch mit saisonalem Obst wie Zwetschgenstücken oder Quitte lässt sich das Rezept abwandeln.
Meine Gäste lieben dieses Rezept, weil es immer gelingt und das Haus mit einem unwiderstehlichen Duft füllt!
FAQ zu Rezepten
- → Welcher Birnentyp eignet sich am besten?
Greifen Sie zu festen Birnensorten wie Williams Christ, Conference oder Abate Fetel, damit sie beim Backen nicht zerfallen.
- → Kann ich die Schale an den Birnen lassen?
Ja, die Schale schützt die Birnen beim Backen und unterstützt ihre Form sowie ein rustikales Aussehen.
- → Gibt es eine vegane Variante?
Ersetzen Sie Butter durch pflanzliche Alternativen wie Margarine oder Kokosöl – beides funktioniert hervorragend.
- → Wie lange sind die gebackenen Birnen haltbar?
Im Kühlschrank bleiben die gebackenen Birnen zwei bis drei Tage frisch. Luftdicht verpacken, damit sie saftig bleiben.
- → Kann man die Walnüsse ersetzen?
Sie können auch Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse verwenden, je nach Geschmack oder Vorrat.
- → Mit welchen Toppings schmeckt es besonders gut?
Vanilleeis, Schlagsahne oder etwas Joghurt passen perfekt als Topping. Auch ein Hauch Minze oder Zimt rundet das Aroma ab.