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Das Ziel dieses Rezepts ist es, dir zu zeigen, wie einfach du köstliche, cremige Andes Mint Pralinen ohne raffinierten Zucker oder tierische Produkte selbst herstellen kannst. Die Kombination aus schmelzender Schokolade und erfrischender Minze erinnert an gemütliche Winterabende und kleine Genussmomente mit Familie und Freunden. Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse in der Schokoladenherstellung — mit ein paar Grundzutaten und etwas Geduld gelingen diese Pralinen garantiert.
Ich habe sie schon öfter zubereitet, manchmal als Geschenk für Freunde, manchmal einfach, um mir selbst eine kleine Freude zu machen. Besonders schön finde ich, wie schnell die Schokolade im Mund schmilzt — ein richtig kleiner Genussmoment.
Zutaten
- Kakaobutter (70g, etwa 5 EL): Die Basis für die cremige Füllung. Achte auf reine Bio-Kakaobutter mit neutralem Aroma.
- Puder-Monkfruit (¼ Tasse): Ein natürlicher Zuckerersatz — sorgt für süße, ohne versteckten Zucker. Für beste Ergebnisse fein gemahlen verwenden.
- Pfefferminz-Aroma (1 TL): Gibt deinen Pralinen das typische, erfrischende Minzaroma. Hochwertige Extrakte sind meist intensiver.
- Spirulina-Pulver (¼ — ½ TL): Für eine sanfte grüne Färbung und ein Plus an Nährstoffen. Nur wenig verwenden, damit der Geschmack nicht dominiert.
- Zartbitter-Schokoladenchips (⅓ Tasse): Für den knackigen Schokoladenüberzug. Je höher der Kakaoanteil, desto intensiver der Geschmack — vegane, zuckerfreie Sorten passen perfekt.
- Frische Minze (optional): Als Deko, gibt einen frischen Look und verstärkt das Minzaroma.
- Beim Einkauf lohnt es sich, auf Qualität zu achten: Schokolade sollte einen hohen Kakaoanteil haben, die Kakaobutter frisch und von guter Herkunft sein.
Anleitung
- Schmelzen der Kakaobutter:
- Die Kakaobutter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze geben und unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen. Sie sollte völlig flüssig sein, dabei aber nicht braun werden — das Aroma leidet sonst.
- Einrühren der Süße und Aromen:
- Den Topf vom Herd nehmen. Nun Monkfruit, Pfefferminz-Aroma und Spirulina mit einem Schneebesen gründlich in die flüssige Kakaobutter einrühren, bis alles eine cremige, leicht grünliche Masse ist.
- In die Formen füllen:
- Die Masse vorsichtig in kleine Silikon-Muffinförmchen füllen, etwa zu drei Vierteln voll. Dabei langsam arbeiten, damit keine Blasen entstehen.
- Einfrieren:
- Die gefüllten Förmchen für 10 bis 20 Minuten ins Gefrierfach stellen, bis die Masse komplett fest ist.
- Schokolade schmelzen:
- Während die Minzfüllung fest wird, die Schokoladenchips in einem zweiten kleinen Topf bei sehr geringer Hitze schmelzen — dabei ständig umrühren, bis eine glatte Creme entsteht.
- Beschichten:
- Die Minzfüllungen vorsichtig aus den Förmchen nehmen und jede einzeln in die flüssige Schokolade tauchen, bis sie rundherum überzogen sind.
- Auf Backpapier ablegen:
- Die frisch überzogenen Pralinen auf ein Stück Backpapier legen, damit sie nicht festkleben.
- Optional: Verzieren:
- Restliche Schokolade im dünnen Strahl über die Pralinen träufeln und nach Wunsch mit einem Minzblatt garnieren.
- Kühlen lassen:
- Die fertigen Pralinen im Kühlschrank oder Gefrierfach vollständig fest werden lassen, damit die Schokolade perfekt glänzt und knackt.
- Lagern:
- Die Pralinen luftdicht im Kühlschrank aufbewahren, so bleiben sie knackig frisch. Für einen eiskalten Snack können sie auch eingefroren werden.
Ich liebe den Moment, wenn die cremige Minzfüllung auf der Zunge schmilzt und mit dem knackigen Überzug verschmilzt — besonders edel schmecken sie mit extra dunkler Schokolade.
Aufbewahrungstipps
Luftdicht im Kühlschrank gelagert, bleiben die Pralinen mindestens zwei Wochen frisch. Für längere Haltbarkeit kannst du sie einzeln auf einem Blech vorfrieren und dann zusammen in einer Dose einfrieren — so kleben sie nicht zusammen.
Zutaten-Alternativen
Kakaobutter lässt sich gut durch Kokosöl ersetzen, falls du keinen Zugang zu reiner Kakaobutter hast. Das Aroma verändert sich leicht, bleibt aber erfrischend. Statt Monkfruit eignet sich auch Erythrit oder etwas fein gemahlener Kokosblütenzucker, je nach Ernährungsweise. Beim Minzaroma kannst du auf Pfefferminzextrakt zurückgreifen, wenn du eine natürlichere Variante bevorzugst.
Serviervorschläge
Die Pralinen passen perfekt zu einer heißen Tasse Kräutertee, besonders gut harmonieren sie mit mildem Grüntee oder frischer Pfefferminze. Als Geschenk liebevoll in kleine Papierschachteln gelegt oder als Bestandteil einer bunten Dessertplatte kommen sie immer bestens an.
Kultureller Kontext
Andes Mints stammen ursprünglich aus den USA und sind dort als klassisches After-Dinner-Minz beliebt. Diese hausgemachte Version knüpft an die amerikanische Tradition an, bringt aber mit naturbelassenen Zutaten einen modernen, gesunden Twist ins Spiel. In unserer Familie gibt es seit jeher Minzschokolade beim Adventstee — deshalb verbinde ich damit schöne Erinnerungen an gemeinsame Winterabende.
Saisonale Varianten
Im Frühling und Sommer kannst du für das Minzaroma frische Minzblätter verwenden. Im Winter schmeckt auch ein Hauch Orangen- oder Lebkuchengewürz köstlich als Ergänzung zur Minze. Lass deiner Kreativität freien Lauf und passe die Aromen je nach Jahreszeit an.
Mach’s dir zur Gewohnheit, auch mal Süßes selbst zu machen — mit diesem Rezept ist der Einstieg kinderleicht. Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren, Naschen und Teilen deiner eigenen Minzschokoladen!
FAQ zu Rezepten
- → Wie bewahre ich die Pfefferminz-Schokoladentaler am besten auf?
Am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern, so bleiben sie frisch und behalten ihre Konsistenz.
- → Kann ich anstelle von Mönchsfrucht einen anderen Süßstoff verwenden?
Ja, Stevia eignet sich ebenfalls gut. Die Dosierung je nach gewünschter Süße leicht anpassen.
- → Wie lange sind die Schokoladentaler haltbar?
Im Kühlschrank bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch, im Gefrierfach sogar mehrere Monate.
- → Sind die Taler auch für Kinder geeignet?
Ja, sie enthalten keine tierischen Produkte und keinen zugesetzten Zucker, eignen sich also auch für Kinder.
- → Kann ich den Geschmack variieren?
Natürlich! Mit weiteren Aromen wie Vanille oder Orange lässt sich die Note kreativ anpassen.