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Wenn die Sehnsucht nach herbstlichen Aromen groß ist und wenig Zeit bleibt, sind diese Kürbiskekse mit Ahorn-Glasur die perfekte Lösung. Sie bringen in nur 30 Minuten wunderbare Wärme, Gewürze und weiche Textur auf den Tisch und lassen sich ganz unkompliziert abwandeln. Perfekt, wenn Sie Familie und Freunde spontan verwöhnen möchten!
Oft backe ich dieses Rezept am Sonntagnachmittag mit meinen Kindern. Das Teigschlecken und die Düfte im Haus bleiben in Erinnerung und sorgen für Vorfreude auf gemütliche Herbstabende!
Zutaten
- Weiche Butter (1 Tasse): Unbedingt ungesalzen und zimmerwarm, sorgt für ein mürbes, angenehmes Mundgefühl.
- Brauner Zucker (1/2 Tasse, hell): Gibt Karamellnote und Feuchtigkeit, frisch gekauft bindet er besonders gut.
- Weißer Zucker (1/2 Tasse): Für leichte Süße und Struktur.
- Großes Ei, zimmerwarm: Bindet den Teig, macht das Gebäck locker.
- Kürbispüree (1 Tasse): Sorgt für Farbe und Zartheit, am besten pures Püree ohne Zusätze.
- Vanilleextrakt (1 TL): Verstärkt die Aromen, möglichst echte Vanille wählen.
- Weizenmehl Type 405 (2 Tassen plus 2 EL): Gibt die Basis, frisch gesiebt für lockeres Ergebnis.
- Backpulver (1 TL) und Natron (1 TL): Machen den Keks schön luftig.
- Salz (1/4 TL): Hebt Geschmack und gleicht Süße aus.
- Kürbiskuchengewürz (2 TL): Die klassische Mischung bringt Herbstaromen ins Gebäck.
- Butter (3 EL, Glasur): Für cremige Konsistenz.
- Brauner Zucker (1/2 Tasse, dunkel, Glasur): Gibt herbe Süße und typische Farbe.
- Milch (1/4 Tasse, Glasur): Für glatte Fließfähigkeit; Sahne als Alternative möglich.
- Puderzucker (1 1/2 Tassen, gesiebt, Glasur): Für eine glatte, klümpchenfreie Oberfläche.
Zubereitung
- Vorbereitung der Backutensilien:
- Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Butter und Zucker aufschlagen:
- Weiche Butter mit braunem und weißem Zucker in einer Rührschüssel hell und cremig aufschlagen, ca. 2–3 Minuten.
- Flüssige und trockene Zutaten mischen:
- Kürbispüree, Ei und Vanilleextrakt gut unterrühren. Dann Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Gewürz dazugeben. Nur kurz rühren, bis gerade alles vermengt ist.
- Kekse formen und backen:
- Teighäufchen mit Abstand auf das Blech setzen. Bei 175 °C etwa 12 Minuten backen, bis die Ränder goldgelb sind. Auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
- Braune Zucker-Glasur zubereiten:
- Butter und braunen Zucker langsam schmelzen und aufkochen lassen, Milch einrühren, dann Puderzucker langsam unterrühren, bis eine glänzende Glasur entsteht.
- Kekse glasieren und servieren:
- Abgekühlte Kekse mit Glasur bestreichen, kurz trocknen lassen und genießen.
Mein persönliches Highlight bleibt jedes Mal das Öffnen der frischen Kürbispüree-Dose: Das leuchtende Orange macht sofort gute Laune. Wenn sich der Duft mit Zimt und braunem Zucker mischt, weiß ich, der Herbst ist angekommen!
Tipps zur Aufbewahrung
Lagern Sie die Kürbiskekse nach dem Auskühlen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur, so bleiben sie bis zu einer Woche frisch. Die Glasur hält sie sogar besonders saftig. Für längere Haltbarkeit lassen sich die Kekse (am besten ungeglasiert) auch einfrieren und nach dem Auftauen einfach glasieren.
Zutaten-Alternativen
Süßkartoffel- oder Butternut-Püree sind tolle Alternativen zu Kürbis. Das Kürbisgewürz lässt sich selbst mischen, und in der Glasur kann Milch durch Sahne oder Pflanzendrink ersetzt werden. Wer mag, gibt noch einen Esslöffel Ahornsirup dazu.
Serviervorschläge & kultureller Hintergrund
Diese Kekse passen wunderbar zu Kaffee, Kakao oder Chai. Sie stammen ursprünglich aus den USA und Kanada, wo Pumpkin Cookies zum Herbstfest dazugehören. Ihre besondere Kombination aus Kürbis und Ahorn-Glasur ist ein echter Klassiker, der überall für Gemütlichkeit sorgt.
Saisonale Varianten
Im Winter verfeinern Sie die Kekse mit Schokolade, Nüssen oder Cranberries. Im Frühherbst geben frische Zitronenschale oder etwas Honig eine frische Note dazu. Auch glutenfreies Mehl funktioniert bestens – so kann jeder mitnaschen!
Es gibt kaum einen süßeren Herbstmoment als frisch gebackene Kürbiskekse mit glänzender Glasur — ein kleiner Genuss zum Teilen! Viel Freude beim Backen und Genießen!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Kürbispüree auch etwas anderes verwenden?
Ja, Süßkartoffel- oder Butternut-Kürbispüree sind eine gute Alternative. Sie sorgen ebenfalls für Saftigkeit und ein mildes Aroma.
- → Worauf sollte ich beim Ahorn-Guss achten?
Lassen Sie die Plätzchen unbedingt vollständig auskühlen, bevor Sie den Guss auftragen. Das sorgt für eine schöne, gleichmäßige Glasur.
- → Wie kann ich die Plätzchen aufbewahren?
Bewahren Sie die Kürbisplätzchen in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf – so bleiben sie bis zu einer Woche weich. Sie lassen sich auch prima einfrieren.
- → Kann ich den Teig vorbereiten und einfrieren?
Ja, Sie können den Teig portionsweise einfrieren und bei Bedarf direkt backen – die Backzeit verlängert sich nur leicht.
- → Sind die Kürbisplätzchen für Allergiker geeignet?
Sie enthalten Ei, Milchprodukte und Weizen. Mit pflanzlichen Alternativen und glutenfreiem Mehl lassen sie sich jedoch gut anpassen.
- → Mit welchen Getränken schmecken sie am besten?
Genießen Sie die Plätzchen zu einem heißen Kaffee, würzigen Chai oder einem Glas Apfelsaft für den vollen Herbstgenuss.