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Wer nach einem unkomplizierten, käsigen Snack sucht, der Kindheitserinnerungen an Pizzaduft weckt, liegt mit diesen selbstgemachten Pizza Rolls goldrichtig. Sie sind einfach zuzubereiten, herrlich wandelbar und eignen sich perfekt zum Teilen mit Familie oder Freunden – egal ob als Snack für den Kinoabend, als schnelles Mittagessen oder als beliebtes Party-Fingerfood.
Bei uns zuhause ist dieses Rezept inzwischen ein echter Klassiker. Schon wenn der Teig aufgeht, duftet es nach Gemütlichkeit – die Vorfreude auf warme, käsige Häppchen versetzt die Küche in heitere Stimmung.
Zutaten
- Weizenmehl (Type 405): Grundlage für fluffigen Teig; helles, lockeres Mehl verwenden, für glutenfreie Varianten eignet sich ein glutenfreier Mix.
- Trockenhefe: Sorgt für lockeren Teig und schönes Aufgehen; frische oder Instant-Hefe ist ebenfalls möglich.
- Warmes Wasser: Aktiviert die Hefe, sollte lauwarm sein.
- Zucker: Dient der Hefenahrung; ersatzweise gehen Honig oder Agavendicksaft.
- Salz: Für Geschmack und Aroma, Menge je nach Vorliebe anpassbar.
- Olivenöl: Sorgt für einen zarten Teig und angenehme Konsistenz; alternativ geschmolzene Butter.
- Pizzasoße: Gibt den typischen tomatigen Geschmack; selbstgemacht oder gekauft.
- Mozzarella: Für cremigen Käseeffekt; durch Cheddar oder pflanzlichen Käse ersetzbar.
- Belag nach Wahl (z. B. Salami, Gemüse): Je nach Wunsch frisch und geschnitten; dünne Fleischscheiben oder buntes Gemüse eignen sich bestens.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Hefe aktivieren:
- 240 ml warmes Wasser (ca. 43°C) mit 1 EL Zucker mischen, 2 TL Trockenhefe einstreuen und etwa 5 Minuten warten, bis sich eine schaumige Oberfläche bildet.
- Teig herstellen:
- 375 g Mehl mit 1 TL Salz mischen, eine Mulde formen und Hefemischung plus 2 EL Olivenöl hineingeben; mit einem Holzlöffel mischen und ca. 8–10 Minuten von Hand kneten, bis der Teig elastisch ist.
- Teig gehen lassen:
- Teig in eine leicht geölte Schüssel legen, wenden, abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Teig vorbereiten:
- Teig nach dem Gehen auf bemehlter Fläche kurz abschlagen und etwa 3 mm dünn ausrollen.
- Schneiden und füllen:
- Teig in ca. 7x7 cm große Quadrate schneiden, mittig Pizzasoße, Mozzarella und Belag platzieren; Ecken zusammenfalten und Ränder gut verschließen.
- Backen:
- Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen; Pizza Rolls mit der Verschlussnaht nach unten aufs gefettete Blech legen, nach Wunsch Oberfläche mit verquirltem Ei oder Butter bestreichen und 15–20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen und servieren:
- Pizza Rolls ca. 5 Minuten auf dem Blech ausdampfen lassen und mit Dip genießen – warm schmecken sie am besten.
Wenn es bei uns Pizza Rolls gibt, herrscht sofort gute Laune am Tisch. Die bunten Zutaten lassen sich individuell wählen – so ist garantiert für jeden etwas dabei und das gemeinsame Backen wird zum Familien-Highlight.
Aufbewahrungstipps: So bleiben Pizza Rolls frisch
Im Kühlschrank halten sie in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage frisch. Zum Einfrieren die fertigen Rolls einzeln anfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben; bis zu 2 Monate haltbar. Zum Aufwärmen am besten bei 175°C im Ofen etwa 10–15 Minuten backen – so werden sie wieder knusprig. Ungebackene, gefüllte Rolls können ebenfalls eingefroren und frisch gebacken werden.
Varianten für jede Gelegenheit
Milchfrei dank pflanzlichem Käse, glutenfrei mit speziellem Mehlmix oder feurig-pikant mit Jalapeños – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos! Gemüse, BBQ oder sogar eine Frühstücksvariante mit Rührei machen die Pizza Rolls besonders abwechslungsreich.
Serviervorschläge & Hintergrund
Knoblauchstangen, Salat, herzhafte Dips oder Kartoffelspalten runden die Rolls perfekt ab. Pizza Rolls sind in der amerikanischen Familienküche längst Kult und überzeugen überall durch „Überraschungsfaktor“ und unkomplizierten Genuss.
Egal ob klassisch, bunt oder würzig: Diese Pizza Rolls bringen Freude in die Küche und sorgen für Genussmomente, die lange in Erinnerung bleiben!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich die Pizza-Schnecken einfrieren?
Ja, die Schnecken können vor oder nach dem Backen eingefroren werden. Zum Auftauen einfach im Ofen aufbacken.
- → Welche Käsesorten eignen sich am besten?
Mozzarella ist klassisch und besonders schmelzend, aber auch Emmentaler oder Gouda funktionieren hervorragend.
- → Wie kann ich die Füllung abwandeln?
Beliebig, zum Beispiel mit Salami, Schinken, Paprika, Spinat oder sogar veganem Käse. Kreativität ist erlaubt!
- → Wie bewahre ich übrig gebliebene Schnecken auf?
Im luftdichten Behälter im Kühlschrank bleiben sie bis zu 3 Tage weich und frisch.
- → Was passt gut zu Pizza-Schnecken?
Frische Salate, Tomatendip oder Knoblauchsauce ergänzen die Schnecken perfekt.
- → Wieso geht mein Hefeteig nicht auf?
Meist ist die Hefe zu alt oder das Wasser zu heiß/kalt. Frische Hefe und lauwarmes Wasser verwenden.