Merken
Wenn ich nach einem unkomplizierten, leichten und gleichzeitig sättigenden Gericht suche, greife ich immer häufiger zu diesem bunten Halloumi-Nudelsalat. Die besondere Mischung aus gebratenem Halloumi, frischem Gemüse und aromatischem Pesto bringt mediterranes Flair direkt auf den Tisch — und das ganz ohne viel Aufwand oder schwere Soßen. Gerade im Sommer oder wenn Gäste spontan vorbeischauen, ist dieser Salat ein echter Volltreffer und kommt bei Familie und Freunden einfach immer gut an.
Ich mache diesen Salat inzwischen regelmäßig, weil ich ihn innerhalb kurzer Zeit zubereiten kann und alle Komponenten auch einzeln toll schmecken. Selbst meine Kinder, die beim Essen oft wählerisch sind, lassen sich hier zu Nachschlag überreden.
Zutaten
- 300 g Brokkoli: bringt Frische und Biss; möglichst kleine, gleichmäßige Röschen wählen.
- 1 EL Olivenöl: für das Braten des Halloumi, extra nativ für Aroma.
- 200 g Halloumi: fester, weißer Halloumi, damit er schön gebraten werden kann.
- 2 EL Oliven (Kalamata): für würzigen Geschmack, entsteint.
- 1 Fenchelknolle: hauchdünn geschnitten, bringt Süße und Frische.
- 2 EL geröstete, eingelegte Paprikastreifen: milde Süße und schöne Farbe, ohne viel Flüssigkeit.
- 300 g Nudeln: kurze Pasta wie Farfalle, Penne oder Fusilli, für optimale Aufnahme von Pesto.
- 3 EL Pesto: mediterraner Geschmack, gutes Pestogläschen verwenden.
- Frischer Basilikum (zum Garnieren): fein gehackt, für Aroma und grüne Sprenkel.
- 2 EL geröstete Pinienkerne: nussiger Crunch, goldbraun geröstet.
- 2 Frühlingszwiebeln: in feine Ringe, bringen Schärfe und Farbe.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung von Pasta und Brokkoli:
- Koche die Nudeln nach Packungsanweisung in sprudelndem Salzwasser, bis sie al dente sind. Gieße sie ab, spüle sie mit kaltem Wasser ab und lasse sie gut abtropfen. Gib den Brokkoli in kochendes Wasser und blanchiere ihn für etwa fünf Minuten, bis er bissfest und leuchtend grün ist. Anschließend kalt abschrecken.
- Fenchel und Halloumi vorbereiten:
- Schneide die Fenchelknolle so dünn wie möglich. Würfle den Halloumi, tupfe ihn trocken und brate ihn in Olivenöl rundum goldbraun und knusprig. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Pinienkerne rösten:
- Röste die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
- Salat vermengen:
- Vermenge in einer großen Schüssel die abgekühlte Pasta, Brokkoli, Fenchel, Oliven und Paprika. Gib drei bis vier Esslöffel Pesto dazu und rühre alles gut durch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Salat anrichten und servieren:
- Richte den Salat auf einer Platte oder auf Tellern an. Verteile Halloumi, Frühlingszwiebeln und Pinienkerne darüber, bestreue mit Basilikum und serviere direkt oder gekühlt.
Mein persönliches Highlight ist immer der frisch gebratene Halloumi mit goldener Kruste. Er schmeckt noch warm einfach genial und erinnert mich an meinen ersten Urlaub auf Zypern, wo ich Halloumi direkt vom Grill genießen durfte.
Lagerung und Haltbarkeit
Bewahre den Nudelsalat luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf — so hält er sich bis zu vier Tage frisch. Die Zutaten verbinden sich dabei wunderbar, am nächsten Tag schmeckt er sogar noch aromatischer. Halloumi am besten frisch anbraten und erst vor dem Servieren auf den Salat geben. Vor dem Genuss 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und ggf. etwas Olivenöl untermischen.
Zutaten-Alternativen
Statt Halloumi passen gebratener Feta, Paneer oder Mozzarellawürfel (dann nicht anbraten). Fenchel lässt sich durch Sellerie oder Gurke ersetzen, Pinienkerne durch Walnüsse, Mandeln oder Sonnenblumenkerne. Auch beim Gemüse kannst du variieren: Grüne Bohnen, Spargel oder Erbsen statt Brokkoli, alternativ ein Zitronen-Olivenöl-Dressing verwenden. Nimm für die Pasta, was dir am liebsten ist — Hauptsache mundgerecht!
Serviervorschläge
Genieße den Salat pur, oder kombiniere ihn mit Ciabatta oder Focaccia. Ein grüner Blattsalat mit Zitronen-Olivenöl-Dressing oder Tomaten- und Gurkenscheiben sind tolle Begleiter. Auf einem Buffet machen sich Antipasti oder griechischer Joghurt-Dip hervorragend dazu.
Kultureller & saisonaler Kontext
Halloumi steht für mediterrane Küche und Sommergenuss. Mit saisonalem Gemüse wie Spargel oder Paprika kannst du das Rezept zu jeder Jahreszeit anpassen. In Griechenland und Zypern wird Halloumi oft gegrillt serviert — in diesem Salat bringt er südliches Flair auf den Tisch.
Mit diesem Rezept holst du dir Sommer, Sonne und mediterranen Genuss direkt auf den Tisch. Probier es aus und entdecke, wie vielseitig und lecker ein einfacher Salat sein kann!
FAQ zu Rezepten
- → Wie bekomme ich Halloumi schön knusprig?
Halloumi in Würfel schneiden, vor dem Braten gut trocken tupfen und in etwas Öl bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.
- → Kann ich den Nudelsalat vorbereiten?
Ja, der Salat lässt sich gut vorbereiten. Den Halloumi jedoch am besten frisch anbraten und kurz vor dem Servieren dazugeben.
- → Wie lange hält sich der Salat im Kühlschrank?
Im luftdichten Behälter gekühlt hält der Salat bis zu 4 Tage und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
- → Welche Nudelsorten eignen sich besonders?
Kurzformate wie Penne, Fusilli, Farfalle oder Orzo funktionieren sehr gut, da sie die Zutaten gut aufnehmen.
- → Welche Alternativen gibt es zu Halloumi?
Fester Feta, Paneer oder Mozzarella eignen sich als Ersatz, wobei Halloumi durch Braten am besten knusprig wird.
- → Was passt als Beilage zum Salat?
Ciabatta, Focaccia oder ein frischer Blattsalat ergänzen den Nudelsalat ideal.