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Wenn du Lust hast, mal etwas anderes als die üblichen Pizza-Beläge zu probieren, ist diese Hot Sausage Feta Honey Pizza eine wunderbare Überraschung. Sie kombiniert die herzhafte Schärfe von würziger Wurst, die Cremigkeit von Feta, geschmolzenen Mozzarella und einen Hauch Honig. Das Ergebnis ist eine Pizza, die nicht nur alltagstauglich, sondern auch absolut beeindruckend schmeckt — und du brauchst weniger als eine Stunde von der Vorbereitung bis zum Genuss.
Ich war selbst skeptisch, ob Honig auf einer Pizza wirklich passt — aber schon beim ersten Bissen war ich überzeugt. Bei Freunden kam sie als Überraschungshit an!
Zutaten
- Pizzateig, 1 Ball: Die Basis für eine knusprige, luftige Kruste. Frischer, unbehandelter Teig aus der Kühlung oder selbstgemachter Vorteig bringt die besten Resultate.
- Olivenöl, 1 EL: Verleiht dem Teig Geschmack und hilft, die Aromen zu verbinden. Gutes Öl duftet fruchtig.
- 2 Knoblauchzehen, gehackt: Sorgt für würzige Tiefe im Geschmack, lieber frisch als fertig gehackt verwenden.
- Scharfe italienische Bratwurst, 225 g, gebraten und zerpflückt: Sorgt für ein würziges, leicht scharfes Aroma. Gute Qualität erkennst du an klarer Würzung und grober Textur. Alternative: Chorizo, Putenwurst oder pflanzliche Varianten.
- Mozzarella, 1 Tasse, gerieben: Für die typische Käse-Schmelze — am besten frischen Mozzarella nehmen und selbst reiben.
- Feta, ½ Tasse, zerbröselt: Verleiht Salz und Cremigkeit, greife zu Block-Feta aus Schafmilch, wenn möglich.
- Honig, 2 EL: Gibt die charakteristische Süße, flüssiger Blütenhonig eignet sich hervorragend.
- Chiliflocken nach Geschmack: Wer mag, kann hier für mehr Schärfe sorgen, frisch gemörsert schmecken sie am intensivsten.
- Frisches Basilikum oder Rucola, optional: Ergänzt am Schluss mit Frische und Farbe.
Anleitung
- Teig vorbereiten:
- Rolle den Pizzateig auf einer bemehlten Fläche in gewünschter Form und Dicke aus. Ofen auf 245 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Wurst braten:
- Erhitze die Wurst in der Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie gebräunt und krümelig ist. Überschüssiges Fett abgießen und beiseite stellen.
- Pizzaboden belegen:
- Lege den ausgerollten Teig auf ein Backblech oder Pizzastein. Bestreiche ihn dünn mit Olivenöl und streue den gehackten Knoblauch gleichmäßig darüber.
- Mit Käse bestreuen:
- Verteile zunächst den geriebenen Mozzarella auf der Pizza, dann den zerbröselten Feta gleichmäßig darüber streuen.
- Wurst & Schärfe dazugeben:
- Verteile die gebratene Wurst auf dem Belag und, je nach Vorliebe, Chiliflocken darüber geben.
- Backen:
- Gib die Pizza in den Ofen und backe sie 10–12 Minuten, bis der Rand goldbraun ist und der Käse schön blubbert.
- Mit Honig vollenden:
- Nimm die Pizza aus dem Ofen und träufle sofort Honig darüber. Wer mag, gibt zum Schluss noch Basilikum oder Rucola darauf. In Stücke schneiden und am besten heiß servieren.
Wenn ich Feta einkaufe, nehme ich immer einen ganzen Block und zerkrümele ihn frisch — das schmeckt viel besser als bereits vorgeschnittener Feta. Letzten Sommer habe ich diese Pizza zum ersten Mal bei einem gemütlichen Abend mit Freunden auf dem Balkon gebacken, und sie war das Gesprächsthema des Abends.
Aufbewahrungstipps
Reststücke können im Kühlschrank bis zu drei Tage gelagert werden. Am besten backst du sie anschließend kurz im Ofen auf, dann bleibt der Boden knusprig. Kalt schmeckt sie übrigens auch ganz gut für ein schnelles Mittagessen.
Zutaten-Alternativen
Du kannst die Wurst problemlos durch scharfe Chorizo, milde Putenwurst oder vegane Fleischersatzprodukte ersetzen. Mozzarella lässt sich gegen geriebenen Gouda oder Scamorza austauschen. Auch statt Honig funktioniert Dattelsirup, Agavendicksaft oder pikantes Chiliöl, wenn du es rein herzhaft magst.
Serviervorschläge
Am besten schmeckt die Pizza frisch aus dem Ofen, eventuell mit etwas frischem Rucola oder Basilikum garniert. Als Beilage bietet sich ein knackiger grüner Salat oder Antipasti an. Besonders schön als Highlight beim Pizzaabend mit Freunden.
Kultureller oder geschichtlicher Hintergrund
Die gewagte Kombi aus salzig, scharf und süß stammt aus der modernen US-Pizzaküche, findet aber ihre Vorbilder in traditionellen Gerichten des Mittelmeerraums, wo Honig und Käse gerne kombiniert werden. Damit steht diese Pizza für einen kulinarischen Brückenschlag zwischen Alt und Neu.
Saisonale Varianten
Im Frühling schmeckt die Pizza auch mit grünem Spargel oder zarten Erbsen als zusätzlichem Belag. Im Herbst passen gebratene Kürbiswürfel oder eingelegte Feigen als Topping. Das Rezept lässt sich wunderbar anpassen, je nachdem, was die Saison gerade bietet.
Diese besondere Pizza ist ein genussvolles Abenteuer abseits der Klassiker und eine tolle Gelegenheit, Gäste oder Familie zu überraschen. Guten Appetit!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich anstelle von scharfer Wurst auch andere Sorten verwenden?
Ja, Sie können beispielsweise Chorizo, Putenwurst oder eine pflanzliche Alternative wählen. Der Geschmack verändert sich dann leicht.
- → Schmeckt die Pizza auch mit normalem Honig?
Definitiv, auch normaler Honig sorgt für eine angenehme Süße. Wer es noch pikanter mag, kann scharfen Honig verwenden.
- → Wie kann ich die Pizza noch würziger machen?
Fügen Sie mehr Chiliflocken oder einen schärferen Wursttyp hinzu. Auch frischer Knoblauch intensiviert das Aroma.
- → Kann ich den Pizzaboden vorbereiten?
Ja, Sie können Teig vorab ausrollen und kühl lagern oder einen vorgebackenen Boden beziehungsweise Fladenbrot verwenden.
- → Wie bewahre ich übrig gebliebene Pizza auf?
Im Kühlschrank hält sie sich bis zu drei Tage. Zum Aufwärmen einfach kurz im Ofen erhitzen, damit sie knusprig bleibt.
- → Welche frischen Kräuter passen als Topping?
Basilikum und Rucola ergänzen die Geschmacksnoten besonders gut. Auch Petersilie ist eine aromatische Wahl.