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Italienischer Schmorbraten (Stracotto) ist das perfekte Wohlfühlessen für besondere Anlässe oder gemütliche Familienabende. Die Magie entsteht durch die langsame Zubereitung: Das Fleisch wird besonders zart und nimmt die Aromen von Kräutern, Gemüse und hochwertigem Olivenöl in sich auf. Einmal probiert, wird dieses Rezept garantiert einen festen Platz in Ihrem Repertoire bekommen.
Jeder hat bei uns am Tisch begeistert nachgenommen. Die Kombination aus Gemüse, frischen Kräutern und dem zarten Fleisch ist für mich das Sinnbild italienischer Hausmannskost.
Zutaten
- 1 kg Rindfleisch (z.B. Schulter oder Brust): Eine gute Marmorierung des Fleisches sorgt dafür, dass es beim langen Schmoren herrlich zart wird. Frisches, hochwertiges Fleisch ist hier ausschlaggebend.
- 2 Zwiebeln: Frische Zwiebeln bringen Süße und Tiefe an das Gericht.
- 3 Karotten: Sie geben nicht nur Farbe, sondern sorgen auch für eine angenehme Süße und ein schönes Mundgefühl.
- 3 Knoblauchzehen: Wer frischen Knoblauch verwendet, bekommt ein volleres Aroma.
- 500 ml Gemüsebrühe: Achten Sie auf eine klare, aromatische Brühe ohne künstliche Zusätze.
- 200 ml Tomatensaft: Hochwertiger Tomatensaft bringt Frische und Ausgewogenheit.
- 2 EL Olivenöl: Mit extra nativem Olivenöl bekommt das Fleisch eine goldbraune Kruste und einen feinen Geschmack.
- 1 TL getrockneter Oregano: Am besten kurz zwischen den Fingern zerreiben, damit sich die ätherischen Öle entfalten.
- 1 TL getrockneter Thymian: Bringt eine herbe, mediterrane Würze ins Gericht.
- Pfeffer und Salz: Frisch gemahlen hebt es alle Nuancen der Sauce und des Fleisches hervor.
- Petersilie: Frisch gehackt zum Schluss sorgt für einen Frische-Kick und leuchtende Farbe beim Servieren.
Zubereitung
- Schritt 1: Fleisch anbraten
- Erhitzen Sie das Olivenöl in einem großen, schweren Topf auf mittlerer bis hoher Stufe. Legen Sie das Fleisch in den Topf und braten Sie es von allen Seiten rundum goldbraun an. Das gibt Röstaromen und hält die Saftigkeit.
- Schritt 2: Gemüse anschwitzen
- Nehmen Sie das angebratene Fleisch heraus und geben Sie nun Zwiebeln, Karotten und Knoblauch in den Topf. Lassen Sie das Gemüse bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten andünsten, bis die Zwiebeln glasig wurden.
- Schritt 3: Flüssigkeit und Gewürze zufügen
- Stellen Sie das Fleisch zurück zum Gemüse in den Topf. Gießen Sie Brühe und Tomatensaft darüber und rühren Sie alles sorgfältig um, damit sich die Zutaten miteinander verbinden.
- Schritt 4: Würzen
- Oregano, Thymian, Salz sowie Pfeffer über das Fleisch und in die Sauce geben. Einmal umrühren, dann den Deckel aufsetzen.
- Schritt 5: Schmoren
- Reduzieren Sie die Hitze auf kleine Flamme. Lassen Sie den Schmorbraten etwa drei Stunden lang sanft köcheln. Kontrollieren Sie zwischendurch den Flüssigkeitsstand und füllen Sie ggf. Brühe nach.
- Schritt 6: Servieren
- Wenn das Fleisch so zart ist, dass es fast zerfällt, Topf vom Herd nehmen. Lassen Sie das Fleisch wenige Minuten ruhen, schneiden oder zupfen Sie es und servieren Sie es mit reichlich Sauce und viel frischer Petersilie.
Italienischer Schmorbraten (Stracotto) ist für mich pure Erinnerung an Familienfeste. Das Highlight ist jedes Mal die kräftige, dunkelrote Sauce, vollgesogen mit allen Aromen — besonders wenn sie mit frischer Petersilie bestreut wird, fühlt es sich wie ein kleiner Italienurlaub an.
Tipps zur Aufbewahrung
Kühlen Sie den Schmorbraten möglichst in einem gut schließenden Behälter. Im Kühlschrank hält er sich bis zu drei Tage frisch und schmeckt sogar noch intensiver, wenn die Gewürze Zeit hatten, durchzuziehen. Beim Erwärmen langsam und schonend vorgehen, damit das Fleisch schön zart bleibt.
Mögliche Zutaten-Alternativen
Sie können statt Rindfleisch auch mal Lamm oder Schweinefleisch ausprobieren. Für eine vegetarische Variante lassen sich dicke Pilze oder Jackfruit gut nehmen, dabei die Gewürzmenge etwas reduzieren und mit kräftiger Brühe auffüllen.
Serviervorschläge
Traditionell wird Stracotto mit cremigem Kartoffelpüree oder Polenta gereicht. Wer mag, serviert dazu ein frisches Sauerteigbrot zum Auftunken der Sauce. Ein herzhafter italienischer Rotwein rundet das Essen perfekt ab.
Kulturelle & kulinarische Herkunft
Stracotto hat seinen Ursprung im Norden Italiens, wo das sonntägliche Familienessen besonders gepflegt wird. Das Gericht symbolisiert Zusammenhalt und Geselligkeit — ein echter Klassiker der Cucina Italiana, der Generationen verbindet.
Jahreszeitliche Variationen
Im Winter passen Wurzelgemüse wie Pastinaken oder Sellerie hervorragend dazu. Im Sommer können Sie mit frischen Kräutern wie Basilikum und Sommergemüse wie Zucchini experimentieren.
Egal, ob für Gäste oder die Familie: Italienischer Schmorbraten (Stracotto) bringt alle an einen Tisch und sorgt für genussvolle Momente, die in Erinnerung bleiben. Wer Lust hat, kann gleich die doppelte Menge kochen — übrig bleibt garantiert nichts!
FAQ zu Rezepten
- → Welches Fleisch eignet sich am besten für Stracotto?
Für einen besonders saftigen Schmorbraten empfiehlt sich durchwachsenes Rindfleisch wie Schulter oder Brust.
- → Wie lange sollte der Schmorbraten garen?
Der Braten sollte etwa drei Stunden bei niedriger Hitze langsam schmoren, um zart zu werden.
- → Kann man Stracotto vorbereiten?
Ja, das Gericht lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt aufgewärmt sogar noch aromatischer.
- → Mit welchen Beilagen passt Stracotto besonders gut?
Kartoffelpüree, Polenta oder frisches Ciabatta eignen sich hervorragend als Beilage zum Schmorbraten.
- → Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Reste können luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden und bleiben zwei bis drei Tage frisch.
- → Kann ich das Gericht auch einfrieren?
Ja, Stracotto eignet sich zum Einfrieren und kann gut portioniert später aufgetaut werden.