Indisches Rindfleischcurry

Kategorie: Die Aromen der deutschen Regionen

Dieses indische Rindfleischcurry überzeugt durch zartes Fleisch, intensive Gewürzaromen und eine sämige Soße. Aromatische Gewürze wie Kreuzkümmel, Zimt, Garam Masala und Kurkuma entfalten zusammen mit frischem Ingwer, Knoblauch und Tomaten ihr volles Potenzial. Das langsame Schmoren sorgt dafür, dass das Fleisch besonders mürbe wird und sich die Aromen wunderbar verbinden. Das Curry ist ideal für ein herzhaftes Abendessen, eignet sich perfekt zum Vorbereiten und wird oft am nächsten Tag noch geschmackvoller. Serviert mit Basmatireis oder Naan ist dieses Curry ein echter Seelenschmeichler für jede Gelegenheit.

Chef in the kitchen.
Erstellt von Alice
Aktualisiert am Fri, 16 Jan 2026 12:08:09 GMT
A bowl of Indian beef curry with meat and vegetables. Merken
A bowl of Indian beef curry with meat and vegetables. | alicerezepte.de

Dieses Rezept bringt das volle Aroma eines traditionellen indischen Beef Currys zu dir nach Hause. Zartes Rindfleisch in würziger, sämiger Soße – ein perfektes Wohlfühlessen für gemütliche Abende oder als Highlight beim Familienessen. Die Zubereitung ist unkompliziert, erfordert nur etwas Geduld, damit das Fleisch schön mürbe wird und die Gewürze ihr volles Aroma entfalten. Und das Beste: Am nächsten Tag schmeckt alles sogar noch intensiver.

Aus Erfahrung kann ich nur sagen: Dieses Gericht ruft bei mir sofort Erinnerungen an gemütliche Familienessen wach, bei denen die Küche nach Gewürzen duftet und alle gemeinsam am Tisch sitzen.

Zutaten

  • 600 g Rindfleisch (am besten Schulter oder Brust): gut durchwachsen, damit beim Schmoren alles schön zart wird. Ideal, wenn dein Metzger es grob würfelt
  • 1 EL frischer Ingwer, fein gerieben: gibt Tiefe und einen frischen Kick. Lieber frisch reiben als aus dem Glas
  • 2 EL Knoblauch, fein gerieben: unverzichtbar für das typische Grundaroma des Currys
  • 1 TL Salz: nicht nur fürs Aroma, sondern auch, damit das Fleisch zarter wird
  • 1 TL neutrales Pflanzenöl: zum Marinieren und damit die Gewürze besser haften
  • ½ TL Chilipulver, ½ TL Kurkuma, ½ TL Garam Masala: für die Marinade. Sie sorgen für schöne Farbe, Würze und den typischen Duft
  • 4–5 EL Öl oder Ghee: Ghee gibt eine feine, nussige Note. Pflanzliche Öle sind neutral und brennen nicht an
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen, 1 Zimtstange (ca. 2 cm), 3–4 Lorbeerblätter: Die ganzen Gewürze entfalten ihr Aroma direkt im heißen Öl und geben Tiefe
  • 2 Zwiebeln, fein geschnitten: Die Basis jeder Currysoße. Je goldener gebraten, desto süßlicher wird die Soße
  • 2 gehäufte große Tomaten, gewürfelt: Geben Frische, leichte Säure und machen die Soße sämig
  • 1 TL Chilipulver, 1 TL Kurkuma, 1 TL Garam Masala, ½ TL Korianderpulver: Für die fertige Soße, nicht zu ersetzen
  • 2 Tassen warmes Wasser: Löst die Aromen und sorgt für die perfekte Konsistenz
  • Frischer Koriander zum Servieren: Sorgt für Frische zum Schluss, unbedingt probieren

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Das Fleisch marinieren
Vermische das gewürfelte Rindfleisch in einer Schüssel sorgfältig mit Ingwer, Salz, einem Schuss Öl sowie je einem halben Teelöffel Chili, Kurkuma und Garam Masala. Durch das Massieren mit den Händen zieht das Aroma besonders gut ein. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen, besser aber noch länger – so wird das Fleisch zart.
Schritt 2: Gewürze im Öl „wecken“
Erhitze nun Öl oder Ghee in einem schweren Topf auf mittlerer Hitze. Sobald es leicht schimmert, gib Kreuzkümmelsamen, Zimtstange und Lorbeerblätter hinein. Nach ungefähr 30 Sekunden fangen sie an zu duften und machen das Öl schon würzig.
Schritt 3: Die Zwiebeln anbraten
Jetzt die fein gehackten Zwiebeln dazugeben. Unter gelegentlichem Rühren mindestens 7–10 Minuten braten, bis sie goldgelb und weich sind. Geduld lohnt sich hier: Gut geröstete Zwiebeln machen die Soße schön süß.
Schritt 4: Knoblauch und Tomaten zufügen
Rühre den geriebenen Knoblauch unter und brate ihn kurz mit, bis er aromatisch duftet. Dann kommen die Tomatenstücke dazu. Alles weitere 5–7 Minuten schmoren lassen. Die Tomaten zerfallen, die Masse dickt ein und etwas Öl setzt sich ab – das ist dein Zeichen, dass die Basis stimmt.
Schritt 5: Fleisch und Gewürze anbraten
Gib das marinierte Rindfleisch dazu, erhöhe etwas die Temperatur und brate alles 1–2 Minuten an. Jetzt mit dem restlichen Chili, Kurkuma, Garam Masala und Korianderpulver würzen, nochmals umrühren und nochmals eine Minute anschwitzen.
Schritt 6: Curry köcheln lassen
Gieße das warme Wasser an und würze mit Salz. Rühre um, bringe alles zum Kochen und dann sofort auf kleinste Hitze zurückstellen. Mit Deckel mindestens eine Stunde leise köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und den Duft genießen!
Schritt 7: Abschmecken und verfeinern
Testen: Ist das Fleisch zart? Sonst noch 15–20 Minuten schmoren. Zum Schluss nach Bedarf nachwürzen und mit einer großen Portion gehacktem Koriander veredeln.
A bowl of meat and vegetables.
A bowl of meat and vegetables. | alicerezepte.de

Curries gehören zur Esskultur in Süd- und Südwest-Indien, wo mit Rind traditionell gekocht wird. Die Zwiebeln sind mein Lieblingsbestandteil. Richtig goldbraun gebraten, geben sie dem Gericht diese herrlich cremige Süße. Ich erinnere mich immer an den Duft, wenn meine Familie früher große Töpfe voller Curry gekocht hat.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Indisches Rindfleisch-Curry schmeckt am besten, wenn es durchgezogen ist. Im Kühlschrank hält es sich in einer luftdichten Dose bis zu vier Tage. Zum Aufwärmen das Curry langsam im Topf erhitzen – so bleibt das Fleisch zart und die Soße aromatisch. Für längere Aufbewahrung kannst du das Curry auch portionsweise einfrieren. Drei Monate im Tiefkühlfach sind überhaupt kein Problem.

Zutaten variieren

Du hast kein Rindfleisch im Haus? Sehr gut funktioniert das Rezept auch mit Lamm (ähnlich schmoren), Hähnchen (verkürzt die Garzeit auf 30–40 Minuten) oder sogar vegetarisch mit Kichererbsen und Süßkartoffel. Probiere ruhig aus, welche Gemüsesorten du magst – zum Beispiel Kartoffeln oder Karotten ab der Hälfte der Kochzeit mitschmoren.

Serviervorschläge

Am klassischsten mag ich meinen Beef Curry mit duftigem Basmati-Reis. Naan-Brot oder Roti sind aber auch toll zum Eintunken. Ein Klecks Joghurt oder Gurken-Raita balanciert die Schärfe. Beim Anrichten mit frischem Koriander oder ein paar Ringen roter Zwiebel bestreuen – das sieht hübsch aus und schmeckt frisch.

A bowl of beef stew with green onions.
A bowl of beef stew with green onions. | alicerezepte.de

Wenn du einmal den Topf Curry auf dem Herd hast und den Aufbau von Aromen Schritt für Schritt miterlebst, wirst du den Unterschied zu Fertiggerichten schmecken. Halte dich an das Grundrezept und bring dann gern deine eigenen Ideen ein – so wird es garantiert ein Erfolg bei jedem Curryabend!

FAQ zu Rezepten

→ Welches Stück Rindfleisch eignet sich am besten für das Curry?

Am besten eignen sich durchwachsene Stücke wie Schulter oder Brust, da sie beim langsamen Schmoren herrlich zart werden.

→ Wie scharf ist das indische Rindfleischcurry?

Das Curry ist mild bis mittelscharf. Die Schärfe lässt sich durch frische Chilis oder mehr Chilipulver individuell anpassen.

→ Kann man das Curry vorbereiten oder aufwärmen?

Ja, das Curry schmeckt durchgezogen sogar am nächsten Tag noch besser und lässt sich problemlos aufwärmen und einfrieren.

→ Welche Beilagen passen besonders gut zu diesem Curry?

Basmatireis, Naan oder Roti sind klassische Begleiter. Auch Joghurt-Dip wie Raita harmoniert hervorragend dazu.

→ Kann ich Gemüse ins Curry geben?

Kartoffeln, Karotten oder Paprika können nach Belieben mitgeschmort werden und passen wunderbar zum Curry.

→ Wie lange muss das Curry schmoren, bis das Fleisch zart ist?

Im Schnitt benötigt das Curry etwa eine Stunde bei sanftem Köcheln, bis das Rindfleisch butterweich ist.

Aromatisches Rindfleischcurry

Würziges indisches Curry mit butterzartem Rindfleisch, aromatischen Gewürzen und Tomaten – perfekt zum Wohlfühlen.

Vorbereitungszeit
25 Minuten
Kochzeit
60 Minuten
Gesamtdauer
85 Minuten
Erstellt von: Alice

Rezeptkategorie: Regionale Gerichte

Schwierigkeitsgrad: Mittelmäßig herausfordernd

Küchenstil: Indisch

Reicht für: 4 Portionenanzahl (1 Topf Rindfleischcurry (ca. 1,2 kg Gesamtgewicht))

Besondere Ernährungsweisen: Glutenfrei, Frei von Milchprodukten

Zutatenliste

→ Für die Rindfleisch-Marinade

01 600 g Rindfleisch (Schulter oder Brust), in 4 cm Würfel geschnitten
02 1 EL frischer Ingwer, fein gerieben
03 1 TL Salz
04 1 TL neutrales Speiseöl
05 0,5 TL Chilipulver
06 0,5 TL Kurkumapulver
07 0,5 TL Garam Masala

→ Für das Curry

08 4–5 EL neutrales Speiseöl oder Ghee
09 1 TL Kreuzkümmelsamen
10 1 Zimtstange (ca. 2,5 cm)
11 3–4 Lorbeerblätter
12 2 Zwiebeln, fein gehackt
13 2 EL Knoblauch, fein gerieben
14 2 große Tomaten, gewürfelt
15 1 TL Chilipulver
16 1 TL Kurkumapulver
17 1 TL Garam Masala
18 0,5 TL Korianderpulver
19 500 ml warmes Wasser
20 Salz nach Geschmack
21 1 Bund frischer Koriander, grob gehackt (zum Servieren)

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Schritt 01

Das Rindfleisch in eine Schüssel geben. Ingwer, Salz, Öl, Chilipulver, Kurkuma und Garam Masala hinzufügen und alles gründlich mit den Händen einmassieren. Mindestens 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Schritt 02

Öl oder Ghee in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen, Zimtstange und Lorbeerblätter zugeben und ca. 30 Sekunden anrösten, bis sie duften.

Schritt 03

Die gehackten Zwiebeln in den Topf geben und unter gelegentlichem Rühren 7–10 Minuten goldbraun und weich braten. Den geriebenen Knoblauch zufügen und 1 Minute weiterbraten, bis er aromatisch ist. Tomaten zugeben und 5–7 Minuten garen, bis sie weich sind und sich etwas Öl absetzt.

Schritt 04

Das marinierte Rindfleisch in den Topf geben und 1–2 Minuten rundherum anbraten. Anschließend restliches Chilipulver, Kurkumapulver, Garam Masala und Korianderpulver einrühren und eine weitere Minute rösten.

Schritt 05

Mit 500 ml warmem Wasser ablöschen, Salz nach Geschmack zufügen und umrühren. Zum Kochen bringen, dann die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren. Den Topf abdecken und das Curry bei niedriger Temperatur mindestens 60 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren.

Schritt 06

Das Curry probieren und nach Bedarf mit Salz und eventuell etwas Garam Masala abschmecken. Vom Herd nehmen, reichlich frischen Koriander unterheben und heiß servieren.

Zusätzliche Hinweise

  1. Langsam geschmortes Rindfleisch wird besonders zart und aromatisch. Geduld beim Schmoren zahlt sich aus!
  2. Die richtige Röstung der Zwiebeln bildet die Grundlage für ein intensives Aroma der Soße.
  3. Dieses Gericht schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank noch aromatischer.

Unverzichtbare Werkzeuge

  • Schwerer Topf mit Deckel (z. B. Schmortopf oder Gusseisentopf)
  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Schüssel zum Marinieren
  • Kochlöffel

Allergenhinweise

Prüfe die Zutatenetiketten auf Allergene und konsultiere im Zweifel einen Gesundheitsexperten.
  • Enthält mögliche Rückstände von Sellerie und Senf in Gewürzen.

Nährwertangaben (pro Portion)

Diese Nährwertangaben dienen nur zur Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung.
  • Kaloriengehalt: 465
  • Fettanteil: 30 Gramm
  • Kohlenhydrate: 9 Gramm
  • Eiweiß: 38 Gramm