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Sobald die Tage kürzer und kühler werden, sehnt sich der Körper nach etwas Deftigem und Wärmendem. Genau dafür eignet sich diese Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Mettwurst: Ein echtes Wohlfühlgericht, das die ganze Familie satt und glücklich macht. Die Kombination aus zartem Kohl, würziger Wurst und knusprigen Schupfnudeln bringt den Winter direkt auf den Teller — einfach, schnell und unfassbar lecker.
Meine Familie liebt diese Pfanne ganz besonders an frostigen Tagen — gerade wenn draußen das Wetter grau ist, holen wir uns mit diesem Gericht echtes Wohlfühlgefühl ins Haus. Es schmeckt einfach immer und geht nicht nur im Winter, sondern auch wunderbar im Frühherbst.
Zutaten
- Schupfnudeln, 500 g: Diese kleinen Teigwaren sollten außen goldbraun und innen schön weich sein. Achte auf Schupfnudeln aus dem Kühlregal — sie sind meist frischer und schmecken besonders aromatisch.
- Spitzkohl, 1 kleiner: Die zarte, leicht süßliche Note hebt das ganze Gericht. Je frischer und fester der Kohlkopf, desto besser das Ergebnis.
- Geräucherte Mettwürstchen, 3 Stück: Kräftiges Aroma und angenehme Würzung bringen Tiefe in die Pfanne. Wähle hochwertige, gut gewürzte Würste vom Metzger oder einer bekannten Marke.
- Zwiebel, 1 klein: Gibt dem Gericht eine süßliche Basis und verstärkt die Aromen beim Anbraten.
- Butter, 1 EL: Für ein rundes, vollmundiges Mundgefühl. Echte Butter sorgt für einen feineren Geschmack als Margarine.
- Etwas Öl: Unterstützt beim Anbraten und verhindert Kleben. Natives Raps- oder Sonnenblumenöl ist empfehlenswert.
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver: Die simple Basis, um alles perfekt abzuschmecken.
- Gemüsebrühe, 50 ml: Sorgt für Saftigkeit und verbindet die Aromen. Hochwertige Brühe ohne künstliche Zusätze bringt das Gericht auf ein neues Level.
Zubereitung
- Vorbereitung:
- Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Wurst in Scheiben schneiden. Den Spitzkohl waschen, längs halbieren, Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen hobeln.
- Schupfnudeln und Wurst anbraten:
- Butter und etwas Öl in eine große, tiefe Pfanne geben und erhitzen. Die Schupfnudeln hineingeben und bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden rundum goldbraun anbraten. Danach die Wurstscheiben dazugeben und 1—2 Minuten mitrösten, damit sie Röstaromen bekommen. Alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Zwiebelschmelz:
- Einen weiteren Schuss Öl in die noch heiße Pfanne geben. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Das bringt Süße und Aroma.
- Kohl anschwitzen:
- Den vorbereiteten Spitzkohl hinzufügen und unter ständigem Rühren anbraten. Mit einer Prise Salz würzen — das hilft beim schnellen Garen und entzieht dem Kohl die Flüssigkeit.
- Aromatische Verfeinerung:
- Gemüsebrühe anrühren (heißes Wasser mit Brühe vermengen) und zum Kohl geben. Die Pfanne mit einem Deckel verschließen und etwa 5—10 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl weich, aber noch leicht bissfest ist.
- Finalisieren und abschmecken:
- Deckel abnehmen und die restliche Flüssigkeit offen 1—2 Minuten einkochen lassen. Schupfnudeln und Wurst zurück in die Pfanne geben, alles vorsichtig vermengen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack würzen. Nun ist die Schupfnudelpfanne servierbereit.
Spitzkohl ist nicht nur unglaublich vielseitig, sondern auch leicht zu verarbeiten. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind den süßlichen Duft von gebratenem Kohl geliebt habe — noch heute ist er einer meiner liebsten Winterzutaten.
Aufbewahrungstipps
Reste der Schupfnudelpfanne lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren, am besten luftdicht in einer Glasdose. Am nächsten Tag einfach in der Pfanne oder Mikrowelle erneut erhitzen — so schmeckt das Essen sogar ein wenig durchgezogen und oft noch würziger.
Zutatentausch leicht gemacht
Du hast keine Mettwurst im Haus? Alternativ schmeckt die Pfanne auch mit Krakauer, Bratwurst oder einer vegetarischen Räucherwurst. Anstelle von Schupfnudeln funktionieren Gnocchi oder kleine Kartoffelklöße. Wer Kohl nicht mag, kann auf Wirsing oder Weißkohl ausweichen.
Serviervorschläge
Zu diesem Gericht passt wunderbar ein Schmand- oder Joghurt-Dip mit frischen Kräutern. Ein knackiger, säuerlicher Apfelsalat bringt Frische dazu. Besonders im Winter liebe ich die Kombination mit grobem Schwarzbrot und Gewürzgurken.
Ein richtig gutes Wintergericht, das auch nach mehreren Tagen immer wieder Freude macht — probiere es aus und lass dich vom deftigen Geschmack überzeugen.
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Mettwurst auch andere Wurstsorten verwenden?
Ja, du kannst geräucherte Bratwürste, Krakauer oder andere Lieblingswürste nutzen. Achte auf den gewünschten Rauchgeschmack.
- → Welche vegetarische Alternative gibt es für die Wurst?
Du kannst vegetarische Würstchen verwenden oder angebratene Pilze als herzhaften Ersatz ergänzen.
- → Wie bleibt der Spitzkohl schön zart?
Den Spitzkohl fein schneiden und mit etwas Salz kurz dünsten, dadurch bleibt er aromatisch und bissfest.
- → Ist das Gericht zum Vorkochen geeignet?
Ja, du kannst die Pfanne gut vorbereiten und bei Bedarf aufwärmen. Am besten frisch in der Pfanne anbraten.
- → Kann ich das Gericht einfrieren?
Am besten frisch genießen, einfrieren ist möglich, jedoch können Schupfnudeln ihre Konsistenz etwas verändern.