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Mit dieser Auberginen-Lasagne bringst du eine besonders herzhafte und gesunde Variante des klassischen italienischen Auflaufs auf den Tisch. Die sanft gerösteten Auberginenscheiben ersetzen die Nudeln und verbinden sich wunderbar mit aromatischer Tomatensauce, cremigem Ricotta und einer großzügigen Portion Mozzarella. Diese Lasagne passt sowohl zu Familienabenden als auch als beeindruckendes Gericht für Gäste. Egal ob Vegetarier oder Fleischliebhaber — alle werden begeistert sein!
Ich mache diese Auberginen-Lasagne besonders gerne, wenn im Sommer die Auberginen auf dem Markt leuchten. Das Rösten der Aubergine verstärkt den Geschmack und gibt der Lasagne eine besonders zarte Textur.
Zutaten
- Auberginen (3 mittelgroße, in ca. 0,5 cm Scheiben geschnitten): Bringen Struktur und Sättigung in die Lasagne, wähle festfleischige, glänzende Auberginen ohne Druckstellen aus.
- Salz (1 TL): Entzieht den Auberginenscheiben überschüssige Feuchtigkeit und Bitterstoffe.
- Olivenöl (2 EL): Für die goldgelbe Bräune und extra Aroma, qualitativ hochwertiges Olivenöl zahlt sich aus.
- Ricotta (425g): Sorgt für cremige, leichte Füllung; frischer Ricotta hält die Masse schön locker.
- Ei (1 Stück): Bindet die Ricottacreme und macht die Füllung schnittfest.
- Parmesan (1 Tasse, frisch gerieben): Für aromatische Tiefe; frisch gerieben schmeckt intensiver.
- Mozzarella (200g, gerieben): Gibt der Lasagne ihre typische Käsefäden-Struktur; am besten einen vollen Mozzarella benutzen.
- Marinarasauce (700ml): Die fruchtige Grundlage; achte auf gute Zutaten oder verwende selbstgemachte Sauce.
- Oregano & Basilikum (je 1 TL, getrocknet): Klassische italienische Würze, für frisches Aroma zum Schluss mit frischen Kräutern garnieren.
- Schwarzer Pfeffer (½ TL, gemahlen): Setzt einen würzigen Akzent und rundet den Geschmack ab.
- Frische Basilikumblätter (Optional): Fürs Garnieren und für den letzten Frischekick, ein optischer Hingucker.
Zubereitung
- Ofen vorheizen:
- Stelle den Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) ein, damit die Auberginenscheiben später schön gleichmäßig rösten.
- Auberginen vorbereiten und entwässern:
- Die Auberginenscheiben auf Backpapier auslegen und mit Salz bestreuen. Etwa 20 Minuten ruhen lassen, damit Bitterstoffe und Wasser austreten. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Auberginen rösten:
- Die trockenen Scheiben mit etwas Olivenöl beträufeln, dann im Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen — nach der Hälfte der Zeit wenden, damit beide Seiten garen.
- Ricottamischung anrühren:
- Den Ricotta, das Ei, die Hälfte des Parmesans, Oregano, Basilikum und Pfeffer in einer Schüssel gründlich vermengen, bis eine cremige Masse entsteht.
- Lasagne schichten:
- In einer Auflaufform zuerst ein wenig Marinarasauce auf dem Boden verstreichen, gefolgt von einer Lage Auberginenscheiben. Darauf die Hälfte der Ricottacreme und etwas Mozzarella verteilen. Danach die Schichtung mit Sauce, Auberginen, Ricotta und Mozzarella wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte Sauce und großzügig Käse sein.
- Backen:
- Die Form mit Alufolie bedecken und im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen. Danach Folie entfernen und weitere 15-20 Minuten überbacken, bis der Käse goldgelb und knusprig ist.
- Abkühlen lassen und servieren:
- Die Lasagne am besten 10 Minuten ruhen lassen — so lassen sich die Stücke besser schneiden und bleiben formstabil. Nach Belieben mit frischen Basilikumblättern garnieren und servieren.
Ich persönlich liebe frischen Ricotta in der Füllung. Beim ersten Mal war ich überrascht, wie cremig und leicht die Masse wird — das ist ein echtes Highlight und sticht aus anderen Lasagne-Varianten heraus.
Aufbewahrung & Aufwärmen
Reste kannst du luftdicht verschlossen für 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren, das ist super praktisch zum Mitnehmen! Die Lasagne lässt sich auch fertig gebacken einfrieren (gut mit Frischhaltefolie und Alufolie verpacken) und hält sich im Tiefkühler bis zu 2-3 Monate. Zum Aufwärmen eignet sich der Ofen am besten (bei 175°C abgedeckt ca. 25-30 Minuten). In Einzelportionen klappt es auch in der Mikrowelle oder im Topf mit etwas zusätzlicher Sauce oder Wasser.
Zutaten austauschen und variieren
Du kannst die Ricottacreme mit etwas Spinat verfeinern oder zusätzlich Paprika und Zucchini zwischen die Schichten geben. Auch Pecorino statt Parmesan passt hervorragend. Wer vegan genießen möchte, ersetzt Ricotta und Käse durch pflanzliche Alternativen. Für mehr Würze eignet sich eine scharfe Tomatensauce oder etwas Chili.
Serviervorschläge
Am besten schmeckt Auberginen-Lasagne mit frischem, knackigem Salat — etwa ein Rucola-Tomatensalat oder Caesar Salad. Herzhafte Beilagen wie knuspriges Knoblauchbrot oder ofengebackene Gemüse sind eine tolle Ergänzung. Als Vorspeise eignen sich Antipasti wie Oliven oder Caprese.
Diese Auberginen-Lasagne ist herrlich cremig, vielseitig und ein perfektes Beispiel, wie lecker und unkompliziert fleischfreie Küche sein kann. Nutze frische Zutaten und genieße die mediterrane Vielfalt!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich die Auberginen Lasagne vorbereiten?
Ja, die Lasagne lässt sich wunderbar am Vortag fertig schichten und vor dem Servieren einfach aufbacken.
- → Welche Käsesorten eignen sich zusätzlich?
Gouda, Feta oder sogar veganer Käse lassen sich gut verwenden und bringen neue Geschmacksnuancen.
- → Wie verhindere ich, dass die Lasagne wässrig wird?
Salzen Sie die Auberginen und lassen Sie sie vor dem Backen ruhen, damit sie Wasser verlieren.
- → Kann ich noch weiteres Gemüse hinzufügen?
Natürlich, Zucchini, Spinat oder Paprika passen ebenfalls hervorragend in die Lasagne.
- → Wie lagere und erwärme ich Reste am besten?
Im Kühlschrank in einer luftdichten Dose hält die Lasagne bis zu 4 Tage und lässt sich im Ofen oder in der Mikrowelle wieder erwärmen.