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Manchmal muss das Abendessen einfach Spaß machen. Nicht edel, nicht kompliziert — sondern gemütlich und voller Vorfreude. Genau dafür stehen diese warmen, käsigen Pizza Burgers. Das Aroma von tomatiger Marinara, frisch getoasteten Brötchen und schmelzendem Mozzarella erfüllt beim Braten die Küche und erinnert mich sofort an unsere Familien-Pizzaabende in meiner Kindheit. Seitdem weiß ich: Es braucht nicht viel, um alle an den Tisch zu bringen — Pizza Burger reichen vollkommen aus.
Ich liebe es, wie unkompliziert dieses Rezept ist! Meine Familie sitzt schon am Tisch, bevor ich überhaupt den Käse gestreut habe.
Zutaten
- Rinderhackfleisch (80/20): Bringt Saftigkeit und Aroma in die Burger. Achte beim Kauf auf frisches, nicht zu fettes Hack. Wer mag, wählt auch mageres Rinder-, Puten-, Hähnchen- oder veganes Hack.
- Pizzasoße oder Marinara: Das Herzstück jedes Pizza Burgers. Guter Geschmack beginnt mit einer würzigen, fruchtigen Soße — probiere auch mal selbstgemachte Varianten oder zuckerarme Alternativen.
- Mozzarella: Am besten frisch gerieben, so wird er wunderbar schmelzend. Alternativ passen Provolone oder eine italienische Käsemischung.
- Italienische Kräuter: Oregano, Basilikum, etwas Knoblauchgranulat und Zwiebelpulver sorgen für Pizzeria-Feeling.
- Hamburger-Brötchen (am besten getoastet): Die Basis für deine Burger — goldbraun getoastet bleiben sie stabil. Von Brioche bis Sesambrötchen oder Knoblauchbrot — alles erlaubt.
- Pizza-Toppings nach Wahl (z.B. Pepperoni): Pilze, Oliven, gebratene Zwiebeln, Paprika, Salami, gekochte Wurst — alles ist möglich.
- Parmesan: Ein Hauch davon gibt eine kräftig-würzige Note. Frisch reiben und direkt vor dem Servieren verwenden.
- Olivenöl oder Butter: Für Bräune an Buns und Fleisch.
Anleitung
- Beef-Mix vorbereiten:
- Rinderhackfleisch mit italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer und einem Löffel Marinara in eine Schüssel geben und vorsichtig vermengen.
- Patties formen:
- Aus der Masse sechs gleich große Burger formen und in die Mitte jeder Patty eine Mulde drücken.
- Anbraten:
- In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Patties von beiden Seiten kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind.
- Mit Soße simmern:
- Hitze reduzieren, Marinara auf die Patties geben und einige Minuten köcheln lassen.
- Käse schmelzen:
- Patties mit Mozzarella bestreuen, Pfanne abdecken und Käse schmelzen lassen.
- Brötchen toasten:
- Brötchen mit Butter oder Öl bestreichen und goldgelb rösten.
- Burger zusammensetzen:
- Patties auf die Brötchen legen, mit Toppings, Parmesan und Marinara belegen.
- Frisch servieren:
- Direkt genießen, solange der Käse noch schmilzt.
Pepperoni ist für mich das absolute Highlight: Diese knusprigen, leicht scharfen Scheiben erinnern mich immer an Pizzeriabesuche mit Freunden. Besonders mag ich die knusprigen Kanten, wenn sie im Ofen nochmal richtig durchgezogen sind!
Aufbewahrungstipps
Im Kühlschrank halten sich gebratene Patties (ohne Brötchen) bis zu vier Tage, luftdicht verpackt. Brötchen und Toppings separat lagern, damit alles frisch bleibt. Die Patties können mit Soße eingefroren (bis zu drei Monate) und einzeln entnommen werden. Zum Aufwärmen eignen sich Pfanne oder Backofen – extra frischen Käse zum Überbacken verwenden.
Zutaten-Varianten
Du kannst Rinderhack durch Puten-, Hähnchen- oder vegetarisches Hack ersetzen. Für Low-Carb-Pizza-Burger Brötchen weglassen oder Salatblätter nehmen. Toppings wie Schinken und Ananas bringen Urlaubsfeeling, sautierte Zwiebeln und Pilze sorgen für eine „Supreme“-Optik.
Serviervorschläge
Krosse Beilagen wie Pommes, Kartoffelecken oder Knoblauchchips sind immer beliebt. Ein frischer Salat bringt Ausgleich, cremiger Pasta-Salat oder Maiskolben passen dazu. Kinder lieben Obstschalen und Gemüsestifte mit Dip.
Kultureller Hintergrund
Pizza Burger sind ein Paradebeispiel für amerikanische Fusion-Küche, entstanden aus Resteverwertung und heute ein Familienfavorit. Das persönliche Belegen macht sie zu einem echten Mitmach-Essen für Jung und Alt.
Saisonale Anpassungen
Im Sommer bieten sich frische Tomaten und Basilikum an, im Herbst karamellisierte Zwiebeln und Pilze. Im Winter können Kräuter oder sogar Kürbis ausprobiert werden — für jede Jahreszeit passend.
Erfolgsgeschichten
Meine Kinder helfen am liebsten beim Toppings-Stapeln — und trauen sich dabei selbst an Gemüse, das sie sonst meiden. Oft gibt es bei Kindergeburtstagen kleine Wettbewerbe und am Ende lachen alle miteinander über die kreativsten Burger.
Pizza Burger sind ein Essen, das Erinnerungen schafft. Egal wie unterschiedlich alle am Tisch sind — wenn dieses Rezept in der Luft liegt, ist gemeinsame Freude garantiert.
FAQ zu Rezepten
- → Kann man Pizza-Burger im Ofen statt in der Pfanne zubereiten?
Ja, die Patties lassen sich im Ofen bei 200 °C bräunen und anschließend mit Sauce und Käse überbacken.
- → Sind Pizza-Burger auch für die Low-Carb-Ernährung geeignet?
Wählen Sie zuckerfreie Tomatensauce und servieren Sie die Burger auf Salatblättern statt Brötchen.
- → Welche Alternativen gibt es zum klassischen Rindfleisch?
Sie können Geflügelhack, vegetarische Alternativen oder veganes Hack verwenden.
- → Wie bewahrt man Pizza-Burger am besten auf?
Patties separat im Kühlschrank aufbewahren und frisch belegen oder einfrieren. Brötchen separat lagern.
- → Kann man die Pizza-Burger vorbereiten?
Die Patties lassen sich gut vorkochen und eingefroren oder gekühlt später fertigstellen und genießen.
- → Wie werden die Brötchen nicht matschig?
Die Brötchen vor dem Belegen rösten und die Patties kurz ruhen lassen, damit sie weniger Feuchtigkeit abgeben.