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Dieses Rezept bringt köstlich gewürztes, zartes Hähnchen mit samtiger Käsesauce und frischem Gemüse auf den Tisch — eine perfekte Mahlzeit für stressige Wochentage oder gesellige Abende. Die scharfe Würzmischung sorgt für Tiefe, das heiße, blubbernde Queso verwandelt das Ganze in ein echtes Wohlfühlgericht. In weniger als einer Stunde, mit wenig Aufwand, steht ein mexikanisch inspiriertes Ofengericht bereit, das garantiert Eindruck macht.
Als ich diese Variante das erste Mal ausprobiert habe, war ich begeistert, wie einfach sich Restaurant-Geschmack mit Alltags-Zutaten erzielen lässt. Das Gericht lässt sich flexibel variieren und ist bei Gästen wie Familie gleichermaßen beliebt.
Zutaten
- 4 Hähnchenbrustfilets: Möglichst gleich groß kaufen, dann garen sie gleichmäßig. Bei sehr dicken Filets am besten flach klopfen (auf 2–2,5 cm).
- 2 EL Olivenöl: Sorgt für Saftigkeit und unterstützt das Braten und Backen.
- 1 TL Kreuzkümmel: Gibt eine warme, erdige Grundnote, unbedingt frisch gemahlen verwenden.
- 1 TL Paprikapulver: Für Farbe und mild-rauchiges Aroma; edelsüß nehmen, wenn man’s nicht zu scharf mag.
- 1 TL Chili-Gewürzmischung: Bringt milde Schärfe; für rauchigere Noten Ancho-Chilipulver probieren.
- ½ TL Knoblauchpulver: Rundet die Gewürze ab, erspart frisches Hacken.
- ½ TL Salz: Hebt Aromen hervor.
- ½ TL Oregano, getrocknet: Für einen Hauch mexikanischer Küche; am besten echte mexikanische Blätter verwenden.
- ¼ TL schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen ist intensiver.
- 2 Tassen fertige Queso-Käsesauce: Zum Beispiel Tostitos oder vergleichbare Sorten; Queso blanco oder medium schmilzt besonders gut.
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt: Karamellisiert leicht und gibt Süße.
- 1 mittelgroße Tomate, klein geschnitten: Sorgt für Frische und Saftigkeit.
- 1 Jalapeño, bei Bedarf (entkernt): Gibt eine pikante Note.
- 1 EL frischer Koriander, gehackt: Bringt Farbe und frische Würze. Am besten direkt vor dem Servieren hacken.
Anleitung
- Gewürzmischung und Hähnchen marinieren:
- Die Kreuzkümmel, Paprika, Chiligewürz, Knoblauchpulver, Salz, Oregano und Pfeffer gründlich in einer kleinen Schüssel vermengen. Die Hähnchenbrustfilets in einen großen Zip-Beutel legen, mit 1 EL Olivenöl beträufeln und die Gewürzmischung hinzufügen. Beutel verschließen und das Fleisch rundum marinieren. Für ein intensiveres Aroma mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen oder bis zu 24 Stunden im Kühlschrank.
- Ofen und Gemüse vorbereiten:
- Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und einen Rost ins obere Drittel schieben — so wird das Queso später schön goldgelb. Währenddessen Zwiebel, Tomate und nach Wunsch Jalapeño würfeln.
- Hähnchen anbraten:
- 1 EL Olivenöl in einer großen gusseisernen Pfanne oder einer ofenfesten Form stark erhitzen, bis das Öl schimmert. Die marinierten Hähnchenfilets hineingeben und etwa 4–5 Minuten pro Seite scharf anbraten, bis sie goldbraun sind. Danach kurz auf einem Teller beiseitelegen.
- Gemüse anschwitzen:
- In derselben Pfanne die gewürfelte Zwiebel, Tomate und Jalapeño bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig und das Gemüse leicht weich ist.
- Queso und Hähnchen schichten:
- Die angebratenen Hähnchenfilets zwischen das Gemüse legen. Etwas Gemüse auf den Filets verteilen und dann die Queso-Sauce gleichmäßig darüber gießen — das Hähnchen soll gut bedeckt sein und sich die Sauce am Pfannenrand sammeln.
- Überbacken:
- Die Pfanne auf den oberen Rost in den heißen Ofen stellen. 20–25 Minuten backen, bis das Hähnchen innen gar ist (Kerntemperatur 74°C) und die Queso-Sauce goldbraun und blubbernd ist. Je nach Dicke der Filets die Backzeit anpassen.
- Ruhen und Anrichten:
- Die Form aus dem Ofen nehmen, 3–5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte setzen können. Frisch gehackten Koriander darüberstreuen und direkt servieren.
Ich persönlich liebe, wie der frische Koriander das Gericht abrundet — er sorgt nicht nur für einen Farbtupfer, sondern gibt dem Käsegericht eine leichte, frische Note. Einmal habe ich das Rezept zu einer Geburtstagsparty doppelt gekocht — am Ende war keine Portion übrig!
Aufbewahrung und Wiederaufwärmen
Reste lassen sich in einem gut verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank lagern. Die Queso-Sauce am besten separat aufbewahren. Zum Aufwärmen das Hähnchen in eine Auflaufform geben, mit etwas zusätzlicher Queso übergießen und bei 175°C, abgedeckt, ca. 15–20 Minuten sanft erwärmen. Mikrowelle geht auch, wenn etwas Milch oder Queso hinzugegeben wird, damit die Sauce cremig bleibt.
Zum Einfrieren ist das Rezept weniger geeignet, da sich die Konsistenz von Käsesaucen beim Auftauen verändern kann (sie wird leicht krisselig). Falls dennoch eingefroren, am besten maximal 1 Monat und beim Auftauen mit etwas frischer Sauce vermengen.
Meine liebste Resteverwertung: Das übrig gebliebene Hähnchen zerrupfe ich für Tacos oder Quesadillas — mit knackigem Salat, Salsa und Limettensaft ein schnelles Mittagessen!
Zutaten-Varianten und Ersatz
Anstelle von Hähnchenbrust lassen sich hervorragend entbeinte Hähnchenschenkel verwenden — sie bleiben besonders saftig, falls die Familie dunkles Fleisch bevorzugt. Eine vegetarische Alternative: Feste Tofu- oder Halloumistücke nach derselben Methode marinieren und anbraten, dann mit Queso und Gemüse überbacken.
Wer kein Fertig-Queso bekommt, kann 200g Schmelzkäse (wie Velveeta) mit 120ml Milch und einer Dose gewürfelte Tomaten mit grünen Chilis sanft erwärmen und rühren, bis alles cremig ist.
Für noch mehr Gemüse können gewürfelte Paprika, Mais oder schwarze Bohnen zugegeben werden — das bringt Farbe, Abwechslung und macht das Gericht noch vollwertiger.
Serviervorschläge
Dieses Queso-Hähnchen schreit nach Beilagen, die die Sauce aufnehmen oder für Frische sorgen:
- Koriander-Limettenreis oder klassischer mexikanischer Tomatenreis, beides saugt die Sauce herrlich auf.
- Schwarze Bohnen als cremige, würzige Ergänzung.
- Warme Mais- oder Weizentortillas, um das Hähnchen als Tacos zu genießen.
- Ein frischer, knackiger Salat mit Limetten-Dressing als Gegengewicht zur Cremigkeit.
- Knuspriges Gemüse aus dem Ofen, z. B. Paprika, Zucchini oder Poblano, passt sehr gut zur Würze.
Dieses Rezept beweist, wie unkompliziert und alltagstauglich abwechslungsreiche mexikanisch inspirierte Küche sein kann. Für mich gehört es zu den Favoriten, wenn ich in unter einer Stunde echten Wohlfühl-Genuss auf den Tisch bringen möchte — egal ob unter der Woche oder wenn Gäste kommen!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Hähnchenbrust auch Hähnchenschenkel verwenden?
Ja, entbeinte Hähnchenschenkel sind saftiger und eignen sich ebenso gut. Die Garzeit bleibt ähnlich.
- → Was kann ich als Beilage servieren?
Cilantro-Limetten-Reis, mexikanischer Reis, schwarze Bohnen, Tortillas oder ein grüner Salat passen hervorragend dazu.
- → Wie kann ich das Gericht schärfer machen?
Fügen Sie mehr Jalapeño hinzu, verwenden Sie eine scharfe Käsesauce und geben optional etwas Cayennepfeffer zur Gewürzmischung.
- → Lässt sich das Gericht vorbereiten?
Das Fleisch und Gemüse können Sie am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Vor dem Backen einfach alles zusammenfügen.
- → Wie lagere und erwärme ich Reste am besten?
Im Kühlschrank bleibt das Gericht in einem luftdichten Behälter bis zu drei Tage frisch. Zum Erwärmen Ofen oder Mikrowelle nutzen, ggf. mit etwas zusätzlicher Sauce oder Milch für Cremigkeit.