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Ein klassischer Käsekuchen mit Streuseln ist ein echtes Highlight für jede Kaffeetafel. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, cremiger Quarkfüllung und knusprigen Streuseln macht ihn unwiderstehlich – die frische Zitronennote sorgt für das gewisse Etwas.
Ich backe diesen Käsekuchen regelmäßig für Familie und Freunde. Die Begeisterung ist jedes Mal groß, und besonders die Kinder lieben die Streuselschicht.
Zutaten
- Butter, 175 g: Macht Mürbeteig und Streusel besonders zart und aromatisch. Am besten eine kühle, frische Butter verwenden.
- Rohrzucker, 100 g: Gibt dem Teig Süße und bringt eine leichte Karamellnote. Alternativ funktioniert auch brauner Zucker oder Kokosblütenzucker.
- Vanillezucker, 1 Päckchen: Sorgt für das typische, warme Vanillearoma.
- Ei (Bio, Größe M), 1 Stück: Verbindet die Zutaten und macht den Teig geschmeidig.
- Salz, 1 Prise: Verstärkt den Geschmack und balanciert die Süße aus.
- Dinkelmehl Typ 630, 375 g: Ergibt eine feine Textur; Dinkelvollkornmehl ist eine gesündere Alternative.
- Backpulver, 1 Päckchen: Lässt den Boden etwas aufgehen und sorgt für Lockerheit.
- Quark (20 % Fett), 1 kg: Garantiert cremige Füllung – möglichst frischen Quark aus der Kühlung wählen.
- Rohrzucker, 200 g: Gibt besondere Süße ohne zu überladen.
- Vanilleschote, das Mark: Für ein echtes, intensives Vanillearoma – unbedingt eine echte Schote auskratzen.
- Zitronenschale (unbehandelt), ½ Stück, abgerieben: Frische Zitrone gibt dem Kuchen eine angenehme Leichtigkeit.
- Eier (Bio, Größe M), 3 Stück: Halten die Füllung zusammen und machen sie saftig.
- Stärke, 30 g: Sorgt für Bindung, damit die Füllung schön fest wird.
Anleitung
- Vorbereitung Backform und Ofen:
- Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform (etwa 26 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. Den Rand mit wenig Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. So lässt sich der Kuchen später gut lösen.
- Herstellung Mürbeteig und Streusel:
- Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei, Salz, Dinkelmehl und Backpulver in einer großen Schüssel mit den Händen zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Hälfte davon als Boden in die Form drücken, dabei am Rand etwa 1 cm hochziehen. Den übrigen Teig für die Streusel zurücklegen.
- Mischen der Quarkmasse:
- Quark, Rohrzucker, ausgekratztes Vanillemark, Zitronenschale, Eier und Stärke in einer Schüssel mit dem Handmixer sorgfältig zu einer glatten, cremigen Masse verrühren. Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen und glattstreichen.
- Streusel verteilen:
- Den restlichen Teig grob über die Quarkmasse krümeln, damit dicke, goldbraune Streusel entstehen.
- Backen:
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun und der Rand fest wirken.
- Abkühlen lassen und servieren:
- Den Kuchen vollständig in der Form abkühlen lassen, damit sich die Quarkschicht setzt und beim Schneiden schön hält.
Die Streusel sind immer mein Lieblingspart. Sie sind nicht nur knusprig, sondern geben dem Kuchen eine schöne, heimische Note. Als ich den Kuchen einmal mit Freunden ausprobiert habe, waren die Streusel als Erstes vernascht!
Aufbewahrungstipps
Käsekuchen mit Streuseln bewahrt man am besten abgedeckt im Kühlschrank auf. Er bleibt so mindestens zwei bis drei Tage frisch und schmeckt meist am zweiten Tag sogar noch besser. Wer lange Freude haben möchte, kann ihn in Portionsstücken einfrieren und bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
Zutaten-Variationen
Wer möchte, kann statt Dinkel- auch klassisches Weizenmehl verwenden oder einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen — das bringt ein nussiges Aroma hinein. Statt Quark kann auch ein Teil durch Mascarpone oder Frischkäse ersetzt werden, um ihn besonders cremig zu machen. Die Streusel schmecken auch mit einer Prise Zimt sehr lecker.
Serviervorschläge
Käsekuchen mit Streuseln schmeckt wunderbar pur, aber mit etwas frischer Schlagsahne wird er noch festlicher. Im Sommer ist er mit einem Klecks Beerenkompott unschlagbar. Zum Nachmittagskaffee oder als Dessert nach dem Essen ist er immer ein Genuss.
Kulturelle Bedeutung
Der Käsekuchen ist aus der deutschen Kaffeetafel nicht wegzudenken. Er begleitet viele Kindheitserinnerungen und wird häufig zu Familienfesten, Geburtstagen oder Festtagen serviert. Die Variante mit Streuseln ist vor allem in Mitteldeutschland sehr beliebt.
Jahreszeitliche Anpassung
Im Frühjahr und Sommer gebe ich gern frische Beeren in die Quarkfüllung oder serviere den Kuchen mit Rhabarberkompott. Im Herbst passt Apfelgrütze als Topping großartig dazu. Wer mag, kann die Streusel mit etwas Zimt und gehackten Nüssen variieren — besonders zur Weihnachtszeit eine tolle Idee.
Ich empfehle diesen Streuselkuchen jedem, der einen unkomplizierten, aromatischen Klassiker sucht. Er bringt Erinnerungen an Omas Kuchentafel zurück und begeistert beim ersten Biss — egal zu welcher Jahreszeit.
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Dinkelmehl auch Weizenmehl verwenden?
Ja, Weizenmehl gelingt ebenso gut wie Dinkelmehl und liefert ein ähnlich zartes Backergebnis.
- → Warum sollte der Kuchen vor dem Schneiden auskühlen?
So kann die Quarkmasse fest werden und der Kuchen bleibt beim Schneiden stabil und formschön.
- → Wie bewahre ich den Käsekuchen mit Streuseln am besten auf?
Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der Kuchen 2–3 Tage frisch und bleibt saftig.
- → Kann ich den Kuchen auch einfrieren?
Ja, in portionsgerechten Stücken eingefroren bleibt der Geschmack erhalten. Vor dem Genuss schonend auftauen.
- → Welche Quarkvariante eignet sich am besten?
Magerquark, Quark mit 20% Fett oder eine Mischung – je nach gewünschter Cremigkeit kann die Variante gewählt werden.
- → Ist der Kuchen auch ohne Zitronenschale lecker?
Ja, aber mit Zitronenschale bekommt der Käsekuchen eine besonders frische Note.