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Dieses Rezept für Hähnchen Rouladen mit Kartoffel-Zitronen-Püree sorgt für ein festliches Essen, das zugleich unkompliziert in der Zubereitung ist. Zarte Hähnchenbrust wird aromatisch gefüllt, kurz angebraten und anschließend in einer cremigen Sauce im Ofen fertig gegart — dazu harmoniert das frisch-zitronige Püree als Begleiter perfekt.
Mich überzeugt an diesem Rezept jedes Mal die Kombination aus Italien-Feeling und klassischem Hausmannskost-Komfort. Es ist bei uns zu Hause immer ein kleiner Anlass zum Feiern, wenn die Rouladen auf den Tisch kommen.
Zutaten
- 3 große Hähnchenbrustfilets: zartes, mageres Fleisch — besonders frisch aus der Fleischtheke achten.
- 1 Glas Pesto Calabrese: cremig und leicht scharf, gibt der Füllung Würze.
- 6 Scheiben Parmaschinken: für eine feine Salznote und Eleganz, nicht zu fettig wählen.
- 1 Kugel Büffelmozzarella: sorgt für Schmelz und Saftigkeit, Qualität zahlt sich beim Aroma aus.
- 6 frische Basilikumblätter: bringen duftige Frische, möglichst nicht welk.
- 2 EL Öl: am besten ein mildes, zum Anbraten.
- 30 g Butter: für Röstaromen und später sämige Soße.
- 2 Knoblauchzehen, gehackt: verleihen Tiefe, frisch verwenden.
- 200 ml Geflügelfond: gibt der Soße Geschmack, statt Brühe lieber Fond wählen.
- 2 Zweige Rosmarin: aromatisiert die Soße, frisch verwenden.
- 100 g Frischkäse: macht die Sauce cremig und fein.
- 200 ml Sahne: sorgt für Samtigkeit.
- Salz und Pfeffer: abschmecken — am besten frisch gemahlen.
- 1 TL Speisestärke: für die perfekte Bindung der Soße.
- Für das Kartoffel-Zitronen-Püree:
- 1,5 kg Kartoffeln: mehligkochende Sorte für cremiges Püree auswählen.
- 80 g Butter: Steigert die Cremigkeit — Qualität schmeckt man.
- 200 ml Milch: am besten Vollmilch für das beste Aroma.
- Salz und Pfeffer: klassisch, großzügig abschmecken.
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone: sorgt für Frische und feines Aroma.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung:
- Die Hähnchenbrustfilets längs halbieren, sodass sechs flache Schnitzel entstehen. Die Kartoffeln schälen und direkt in heißes Wasser legen, damit sie nicht austrocknen. Die Kartoffeln für ca. 30 Minuten weich kochen.
- Füllen und rollen:
- Jedes Fleischstück mit einem Teelöffel Pesto bestreichen, darauf ein frisches Basilikumblatt legen, ein paar Scheiben Mozzarella ergänzen und dann mit einer Scheibe Parmaschinken belegen. Anschließend sorgfältig aufrollen und die Enden mit Zahnstochern fixieren, damit die Füllung nicht herausrutscht.
- Anbraten und Aromen entwickeln:
- Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Rolladen von allen Seiten goldbraun anbraten. Danach Butter und gehackten Knoblauch zugeben und kurz schwenken, bis ein nussiger Duft entsteht.
- Sauce ansetzen:
- Mit Geflügelfond ablöschen und die frischen Rosmarinzweige in die Flüssigkeit geben. Sahne, Frischkäse und zwei Esslöffel Pesto unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Andicken und backen:
- Einen Teelöffel Speisestärke in etwas Wasser glatt rühren und in die Sauce geben. Alles kurz aufkochen, bis die Sauce sämig ist. Die Rosmarinzweige entfernen. Die fertige Sauce gleichmäßig über die Rouladen verteilen.
- Im Ofen garen:
- Die gesamte Pfanne (oder alles in eine ofenfeste Form geben) im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) rund 20 Minuten garen, damit die Rouladen durchziehen und die Aromen sich verbinden.
- Kartoffel-Zitronen-Püree zubereiten:
- Die fertig gekochten Kartoffeln abgießen und sofort noch heiß zerstampfen. Butter und Milch nach und nach dazugeben, bis ein cremiges Püree entsteht. Mit Salz, Pfeffer und dem Abrieb der Zitrone abschmecken.
Für mich ist der Parmaschinken das Highlight: Er wird zart und salzig, ohne dominant zu sein. Besonders die Mischung aus frischen Kräutern und milder Mozzarella hat mir schon beim ersten Versuch direkt Lust aufs Nachkochen gemacht!
Aufbewahrungstipps
Reste lassen sich luftdicht verpackt im Kühlschrank zwei Tage aufbewahren. Das Püree am besten getrennt von der Sauce lagern, damit beides beim Aufwärmen seine perfekte Konsistenz behält. Die Rouladen schmecken am nächsten Tag fast noch besser!
Zutaten austauschen
Statt Parmaschinken kann auch Serrano oder gekochter Schinken verwendet werden. Für eine vegetarische Variante eignet sich gegrillte Zucchini als Füllung. Das Pesto lässt sich je nach Geschmack auch durch rotes Tomatenpesto oder klassisches Pesto Genovese ersetzen.
Serviervorschläge
Die Rouladen lassen sich wunderbar mit frischem Blattspinat oder mildem Rucola anrichten. Wer mag, kann sie mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas frisch geriebenem Parmesan vor dem Servieren abrunden. Als Beilage schmeckt ein grüner Salat mit leichtem Zitronendressing besonders gut dazu.
Kultureller Kontext
Gefüllte Rouladen haben in Deutschland lange Tradition — meist als klassisches Wohlfühlessen am Sonntag. Durch Zutaten wie Pesto, Mozzarella und Parmaschinken kommt hier eine italienisch inspirierte Variante auf den Tisch. Spannend finde ich die Mischung: Typisch deutsch in der Zubereitung, herrlich mediterran im Geschmack.
Saisonale Anpassung
Im Frühling passt frischer Bärlauch statt Basilikum hervorragend. Im Herbst kann zur Sauce ein Hauch Muskat oder ein paar gebratene Pilze ergänzend hinzugefügt werden. Die frischen Kräuter richte ich immer passend zur Jahreszeit aus dem eigenen Garten an, das macht das Gericht besonders.
Ich war einmal mutig und habe die Rouladen an einem Abend für Freunde gemacht, die sehr wählerisch beim Essen sind — sie waren restlos begeistert. Das ist das Schöne: Das Gericht sieht imposant aus, ist aber in der Zubereitung entspannt und gelingt immer zuverlässig.
So wird aus dem Alltag ein besonderer Genussmoment, der immer wieder Freude macht — sowohl beim Kochen als auch beim gemeinsamen Genießen.
FAQ zu Rezepten
- → Wie bleiben Hähnchenrouladen besonders saftig?
Kurz scharf anbraten, anschließend in Soße im Ofen sanft garen – so bleibt das Fleisch zart.
- → Welche Füllung passt am besten zu den Rouladen?
Pesto, Mozzarella, Parmaschinken und frischer Basilikum liefern aromatische Kombi und viel Geschmack.
- → Kann ich das Kartoffel-Zitronen-Püree vorbereiten?
Ja, es lässt sich gut vorbereiten und vor dem Servieren mit etwas Milch wieder cremig rühren.
- → Welche Beilage ergänzt das Gericht noch?
Ein frischer Blattsalat oder feines Ofengemüse passen wunderbar dazu.
- → Was mache ich, wenn keine Parmaschinken im Haus ist?
Luftgetrockneter Schinken, dünner Kochschinken oder Rohschinken sind eine gute Alternative.