Merken
Dieses Rezept verwandelt einen klassischen Camembert in ein unwiderstehlich cremiges Ofengericht mit Knoblauch und frischen Kräutern. Das Ergebnis ist der perfekte Einstieg für ein gemütliches Beisammensein oder ein unkompliziertes Abendessen mit besonderem Flair. Der geschmolzene Käse mit aromatischem Knoblauch-Duft lädt zum Dippen, Teilen und Genießen ein — egal, ob mit Freunden, Familie oder ganz für sich alleine.
Meiner Erfahrung nach gibt es kaum etwas Geselligeres, als gemeinsam in diesen goldenen, duftenden Camembert zu dippen. Mir macht es immer Spaß, verschiedene Kräuter zu testen — so entsteht jedes Mal eine neue Note.
Zutaten
- Camembert (1 Stück, ca. 225 g): Wird beim Backen wunderbar cremig und bleibt aromatisch.
- Frische Knoblauchzehen (3–4, halbiert): Bringt intensive Würze: je nach Geschmack mehr oder weniger verwenden.
- Olivenöl (1–2 EL): Unterstützt sowohl Aroma als auch gleichmäßiges Schmelzen.
- Frischer Thymian (1 TL, alternativ Rosmarin oder Oregano): Gibt dem Gericht die typisch mediterrane Note.
- Meersalz und schwarzer Pfeffer (je eine Prise): Intensiviert die einzelnen Aromen und sorgt für Ausgewogenheit.
- Kräftiges Landbrot oder Baguette: Ideal zum Dippen: hier lohnt sich ein frisches, knuspriges Brot besonders.
Zubereitung
- Vorbereitung des Ofens:
- Backofen auf 175 ℃ (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein gut vorgeheizter Ofen sorgt für ein gleichmäßiges Schmelzergebnis, damit der Käse wunderbar zart wird.
- Camembert vorbereiten:
- Den Camembert vorsichtig aus der Verpackung nehmen. In seine Holzschachtel zurücklegen und diese mit Backpapier auskleiden. So bleibt nachher nichts kleben und das Servieren geht leicht von der Hand.
- Rinde einschneiden:
- Mit einem scharfen Messer die Oberseite des Käses kreuzweise einschneiden. Dadurch dringen die Aromen von Knoblauch und Kräutern besonders gut ein und der Käse kann beim Backen aufgehen.
- Würzen:
- Die halbierten Knoblauchzehen in die eingeschnittenen Stellen stecken. Mit Olivenöl beträufeln, Thymian darüberstreuen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, experimentiert jetzt zusätzlich mit weiteren Kräutern.
- Backen:
- Den vorbereiteten Käse in seiner Schachtel auf ein Backblech setzen und auf der mittleren Schiene ca. 15–20 Minuten backen. Der Camembert sollte jetzt weich und leicht blubbernd sein, aber noch nicht auslaufen — also zwischendurch prüfen.
- Servieren & Genießen:
- Den heißen Käse direkt aus dem Ofen nehmen, ganz kurz abkühlen lassen und dann sofort mit frischem Baguette oder knusprigem Brot servieren. Einfach abwechselnd Brot hineintunken — so schmeckt’s am besten!
Mein absolutes Highlight ist der erste Löffel, bei dem der warme, cremige Käse mit dem leicht krossen Brot zusammenkommt. Besonders der natürliche Thymian bringt frische Würze — das weckt Kindheitserinnerungen an Sommerabende in Frankreich.
Aufbewahrungstipps
Reste können selten, aber möglich sein — am besten in einem gut verschlossenen Gefäß im Kühlschrank lagern. Zum Wiedererwärmen den Camembert kurz und schonend bei niedriger Temperatur in den Ofen geben, damit er wieder weich und nicht zu fettig wird. Länger als einen Tag sollte er jedoch nicht aufbewahrt werden, da Geschmack und Konsistenz nachlassen.
Zutaten-Alternativen
Wer keinen Camembert mag, kann auch einen jungen, cremigen Brie verwenden. Für eine laktosefreie oder vegane Variante gibt es inzwischen hervorragende pflanzliche “Camembert”-Alternativen. Statt Thymian passen Rosmarin, Oregano oder Estragon ganz hervorragend, und für extra Tiefe sorgt ein Hauch Zitronenabrieb.
Servierideen
Super zu ofenwarmem Baguette, Roggenbrot oder Ciabatta. Auch Laugengebäck oder selbstgemachte Croûtons kommen gut an. Schön als Snack zu frisch geschnittenen Gemüse-Sticks oder mit Trauben und einer Handvoll Nüsse auf einer rustikalen Holzplatte angerichtet. Ein trockener Weißwein oder ein leichter Rotwein passen hervorragend dazu.
Geschichte und Herkunft
Camembert stammt ursprünglich aus der Normandie und ist seit dem 18. Jahrhundert ein Klassiker der französischen Küche. Gebacken wurde er früher oft am Kamin, um ihn als herzhafte Vorspeise oder Zwischenmahlzeit zu genießen. Die Kombination mit Kräutern und Knoblauch knüpft geschickt an diese Tradition an, bleibt aber modern und wandlungsfähig.
Saisonale Variationen
Im Frühling und Sommer frische, grüne Kräuter wie Estragon, Schnittlauch oder Bärlauch verwenden. Im Herbst und Winter sind kräftige Gewürze wie Rosmarin, Walnüsse oder getrocknete Cranberrys ein schöner Kontrast. Im Winter schmeckt eine Prise Chili oder Trüffelöl zu diesem Gericht besonders edel und intensiv.
Erfolgsgeschichten
Ich habe diesen Camembert schon auf vielen Geburtstagsfeiern und spontanen Abenden mit Freunden dabei gehabt — und jedes Mal war er ruckzuck aufgegessen! Besonders beeindruckt waren Gäste, wenn das Einschneiden der Rinde perfekt gelang — das öffnet den Geschmack und sieht im Anschnitt wunderbar aus. Einmal brachte sogar jemand zum Dippen Laugenbrezeln mit — ein überraschender, aber genialer Treffer!
Überbackener Camembert mit Knoblauch und frischen Kräutern ist viel mehr als ein einfaches Rezept — er verzaubert jeden Anlass in ein kleines Fest. Einfach machen, frisch genießen und gerne direkt die doppelte Menge einplanen!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Camembert auch einen anderen Käse verwenden?
Ja, auch Brie oder ein milder Ziegenweichkäse eignen sich gut für diese Zubereitung im Ofen.
- → Lässt sich das Gericht vorbereiten?
Du kannst den Käse fertig vorbereiten und kurz vor dem Servieren im Ofen backen – so bleibt er schön cremig.
- → Welche Kräuter passen am besten zu gebackenem Camembert?
Am beliebtesten sind Thymian, Rosmarin und Oregano, aber auch Schnittlauch oder Petersilie schmecken sehr gut.
- → Wie serviere ich gebackenen Camembert am besten?
Baguette, Bauernbrot oder Cracker eignen sich hervorragend, dazu können frisches Gemüse oder Nüsse gereicht werden.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Lagere übrig gebliebenen Camembert abgedeckt im Kühlschrank und erhitze ihn bei Bedarf vorsichtig im Ofen.