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Chicago-Style Deep Dish Pizza ist das ultimative Comfort Food aus den USA und bringt den legendären Genuss direkt aus Chicago in deine Küche. Die Kombination aus buttrigem, goldbraunen Teig, viel Mozzarella, aromatischer Tomatensauce und herzhaften Toppings macht diese Pizza so unglaublich lecker. Ob für gemütliche Familienabende, ein gemeinsames Fußballschauen oder einfach für besondere Genussmomente — dieses Rezept holt das Restaurant-Feeling zu dir nach Hause.
Ich war überrascht, wie einfach die Zubereitung wirklich ist — und das Gefühl, die dampfende Pizza aus dem Ofen zu holen, ist kaum zu toppen. Mein Highlight: Die Kruste wird wirklich so knusprig und aromatisch wie beim Original in Chicago.
Zutaten
- Trockenhefe: sorgt für lockeren, luftigen Teig. Ich greife zu frischer Hefe aus dem Tütchen, weil sie zuverlässig aufgeht.
- Zucker: aktiviert die Hefe. Wer mag, nimmt einen feinen Kristallzucker.
- Lauwarmes Wasser: wichtig, damit die Hefe optimal arbeitet. Nicht zu heiß!
- Weizenmehl (Type 405): für einen elastischen, gut zu verarbeitenden Teig. Greife zu Markenmehl für beständige Qualität.
- Gelbes Maismehl: gibt dem Boden die typische Farbe und einen feinen Crunch. Am besten frisch gemahlenes Cornmeal aus dem Bioladen.
- Salz: hebt alle Aromen hervor, eine Prise mehr schadet nie.
- Olivenöl: macht den Teig geschmeidig und sorgt für extra Geschmack.
- Geschmolzene Butter: für den charakteristisch butterigen Geschmack.
- Olivenöl (für die Sauce): für den perfekten Start der Sauce. Ein fruchtiges, gutes Olivenöl macht viel aus.
- Frischer Knoblauch: gibt Tiefe und eine feine Schärfe. Am besten frisch pressen.
- Gehackte Dosentomaten (große Dose): die Basis, achte auf gute Qualität, z.B. San Marzano.
- Italienische Kräuter: sorgen für den typisch italienischen Geschmack. Selbst gemischte Mischung ideal.
- Chiliflocken: je nach Schärfewunsch dosieren.
- Salz (für die Sauce): wichtig, um die Tomaten richtig abzurunden.
- Mozzarella gerieben: am besten Vollmilchmozzarella, der zart schmilzt und viel Aroma hat.
- Parmesan gerieben: bringt Würze.
- Italienische Wurst oder Peperoni (optional): klassisch, kann aber nach Geschmack variiert werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Teig vorbereiten:
- In einer Schüssel lauwarmes Wasser, Zucker und Trockenhefe gründlich verrühren und 10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt. Mehl, Maismehl, Salz, Olivenöl und geschmolzene Butter zugeben. Alles zunächst mit einem Löffel verrühren und dann mit den Händen mindestens 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1–2 Stunden gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Sauce kochen:
- Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen, bis er duftet. Tomaten, Kräuter, Chiliflocken und Salz zufügen. Bei milder Hitze 20–30 Minuten einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce schön dick und aromatisch ist.
- Pizza zusammenstellen:
- Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine tiefe Backform (ca. 24–26 cm Durchmesser) großzügig mit Butter oder Öl einfetten. Den aufgegangenen Teig mit den Händen in die Form drücken, auch die Seiten hochziehen, sodass ein Rand entsteht. Die Hälfte des Mozzarellas gleichmäßig auf dem Teig verteilen, danach nach Wunsch Wurst oder Peperoni darüber streuen. Die Tomatensauce darübergeben und glatt streichen. Abschließend mit Parmesan bestreuen.
- Backen:
- Pizza etwa 30–35 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis der Teigrand goldgelb und knusprig ist. Wird der Käse zu braun, einfach locker mit Alufolie abdecken und weiter backen.
- Abkühlen lassen & servieren:
- Nach dem Backen die Pizza mindestens 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen, damit sich die Schichten setzen. Erst danach anschneiden — für perfekte, saubere Stücke.
Mein heimlicher Favorit ist das Maismehl: Es gibt der Pizza diesen Chicago-typischen Crunch und macht die Kruste goldgelb und aromatisch. Einmal damit gebacken, willst du nie mehr darauf verzichten! Die Sauce schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser — Reste sind für ein schnelles Mittagessen ideal.
Aufbewahrungstipps
Stücke in luftdichte Behälter geben oder einzeln in Alufolie einwickeln. Im Kühlschrank hält sich die Pizza 3–4 Tage frisch. Zum Aufwärmen die Stücke direkt im Ofen bei 190°C ca. 10 Minuten backen — für perfekte Knusprigkeit. Tipp: Pizza nie in der Mikrowelle aufwärmen, sonst wird der Boden weich!
Zutaten austauschen
Statt Mozzarella kannst du auch geriebenen Provolone oder Fontina verwenden, das gibt einen neuen Dreh. Parmesan lässt sich durch einen gereiften Pecorino ersetzen. Für den Belag sind auch Paprika, Spinat, Champignons oder Zucchini klasse — ganz nach Geschmack und Vorrat. Ein Teil des Mehls lässt sich problemlos durch Vollkornmehl ersetzen, was dem Teig eine herzhaftere Note gibt.
Serviervorschläge
Chicago-Style Deep Dish Pizza ist sehr sättigend, passt aber wunderbar zu frischem Salat mit Gurke, Tomaten und roten Zwiebeln. Gerösteter Brokkoli oder grüne Bohnen machen das Menü noch abwechslungsreicher. Kleine Antipasti-Spieße mit Mozzarella, Oliven und Salami sind ein toller Starter. Eine cremige Caesar-Salat-Variante passt auch prima dazu.
Chicago-Style Deep Dish Pizza ist überraschend einfach! Verwandle deine Küche in eine Pizzeria, begeistere Gäste oder gönn dir selbst ein echtes Highlight. Egal ob klassisch oder kreativ belegt — diese Pizza schmeckt wie ein Kurztrip ins Herz von Chicago.
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich die Pizza vegetarisch zubereiten?
Ja, einfach das Fleisch weglassen und Gemüse wie Pilze oder Paprika nach Belieben hinzufügen.
- → Welches Backblech eignet sich am besten?
Eine tiefe, runde Backform aus Gusseisen oder Aluminium (23–25 cm Durchmesser) erzielt optimale Ergebnisse.
- → Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Pizzastücke luftdicht verpacken und bis zu vier Tage im Kühlschrank lagern. Im Ofen aufbacken für knusprige Ränder.
- → Kann die Pizza eingefroren werden?
Ja, gut verpackte Stücke lassen sich bis zu zwei Monate einfrieren. Vor dem Genuss im Ofen erwärmen.
- → Wie wird der Teig besonders aromatisch?
Den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – das verbessert den Geschmack und die Konsistenz.