01 -
Rinderbugbraten rundum mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
02 -
Das Fleisch gleichmäßig mit Salz und Pfeffer würzen und die Gewürze sorgfältig einmassieren.
03 -
Einen großen Bräter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen und 2 EL Olivenöl hineingeben.
04 -
Das gewürzte Fleisch im heißen Öl von allen Seiten jeweils 4–6 Minuten scharf anbraten, bis eine kräftige Bräunung entstanden ist. Anschließend das Fleisch beiseitelegen.
05 -
Die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren. Restliches Olivenöl und die Zwiebelscheiben in den Bräter geben. Unter regelmäßigem Rühren 25–35 Minuten langsam karamellisieren, bis die Zwiebeln tief goldbraun, süß und weich sind. Während der letzten 5 Minuten den Ahornsirup einrühren.
06 -
Den gehackten Knoblauch zu den Zwiebeln geben und eine Minute anschwitzen, bis er aromatisch duftet.
07 -
Mit 240 ml Rinderfond (alkoholfreier Rotweinersatz) ablöschen, die Hitze erhöhen und 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit zur Hälfte reduziert ist. Dabei die Bratrückstände vom Boden lösen.
08 -
Das Mehl über Zwiebel und Knoblauch streuen und 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen, bis das Mehl eingearbeitet ist.
09 -
Den restlichen Rinderfond (etwa 590 ml) unter Rühren zugießen, bis die Sauce glatt und leicht angedickt ist. Lorbeerblatt und Rosmarinzweig einlegen. Kurz zum Simmern bringen.
10 -
Das angebratene Fleisch in die französische Zwiebelsoße legen und leicht eindrücken, damit es überwiegend bedeckt ist. Bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Fond auffüllen.
11 -
Die Flüssigkeit auf dem Herd nochmals leicht köcheln lassen, dann den Bräter mit einem passenden Deckel dicht verschließen.
12 -
Den Bräter in den vorgeheizten Ofen (160°C Ober-/Unterhitze) stellen und den Braten 3–4 Stunden schmoren, bis das Fleisch mit einer Gabel zerteilbar ist.
13 -
Nach 3 Stunden den Garpunkt testen. Lässt sich das Fleisch leicht mit zwei Gabeln zerpflücken, ist es fertig. Andernfalls nochmals 30–60 Minuten weitergaren.
14 -
Den Bräter aus dem Ofen nehmen. Das Fleisch vorsichtig herausnehmen, auf ein Brett legen und mit Alufolie locker abdecken. 10–15 Minuten ruhen lassen.
15 -
Fett von der Oberfläche der Sauce abschöpfen. Lorbeerblatt und Rosmarinzweig entfernen. Nach Belieben die Sauce offen einige Minuten einkochen oder mit etwas Fond verdünnen. Mit Salz, Pfeffer oder etwas Balsamico abschmecken.
16 -
Das Fleisch entlang der Maserung in dicke Scheiben schneiden oder mithilfe zweier Gabeln in Stücke zupfen.
17 -
Den zarten Rinderbraten auf einer Platte anrichten und großzügig mit der französischen Zwiebelsauce übergießen. Nach Wunsch mit Petersilie, Kartoffelpüree, breiten Bandnudeln oder knusprigem Brot servieren.